Psychologe und Philosoph aus Anatolien

Porträt von Haci-Halil Uslucan

Haci-Halil Uslucan ist seit August 2010 Leiter des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung.

Er wurde 1965 im zentralanatolischen Kayseri, in der antike Caesarea genannt, geboren. Als Kind von "Gastarbeitern" wuchs er seit 1973 in Berlin auf. Aus dem anatolischen Zentrum der Türkei stammend, kennt er die Verhältnisse und das Milieu vieler türkischer Migranten also besser als jemand, der aus den verwestlichten Großstädten wie Izmir oder Istanbul kommt.

Die Geisteswissenschaften studiert

An der Freien Universität in Berlin studierte er Psychologie, Philosophie und vergleichende Literaturwissenschaft, 1999 erwarb er dort den Doktorgrad. Hochaktuell ist das Gebiet, über das er anschließend an der Universität von Magdeburg forschte und mit dem er sich habilitierte: "Jugendliche Gewalt und familiäre Erziehung in intra- und interkulturellen Kontexten".


Uslucan, der auch Mitglied der Deutschen Islamkonferenz ist, wirkte in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen als wissenschaftlicher Berater bei der Ausarbeitung von Richtlinien für den islamischen Religionsunterricht mit. Die Körber-Stiftung, die sich in Sachen deutsch-türkisches Verhältnis besonders engagiert, hat ihn zweimal, 1995 und 1997, zu ihrem Preisträger erkoren.

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