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Megaloh

Afrodeutsche Vorbilder

Der Rapper spricht über Selbstermächtigung durch Rap, Rassismus und eine Kindheit im Berlin-Moabit der 1980er Jahre.

15 min
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02.12.2020
02.12.2020
Aus meiner Sicht ist deutscher Rap kein Hip-Hop. Punkt. Mic dropped. Fertig. [...] Hip-Hop wird es niemals geben, ohne die strukturelle Ungerechtigkeit gegenüber schwarzen Menschen in den USA.
Megaloh

Megaloh wurde am 27. Februar 1981 als Uchenna van Capelleveen in Frankfurt am Main geboren. Er wuchs im Berliner Arbeiterviertel Moabit auf. Als Teil der englischsprachigen Gruppe "Royal Authority" rappte er zuerst auf englisch. Er fing unter anderem deswegen an zu rappen, weil er das Gefühl spüren wollte, das er beim Hören des amerikanischen Hip-Hop hatte, zum Beispiel von Snoop-Dogg.

Heute, nach drei Solostudioalben, ist Megaloh vor allem als Deutschrapper bekannt. Seine Texte: oftmals politisch. Er bezieht klar Stellung. 2017 gründete er die "Supergroup BSMG" mit. Die "Black Superman Group" behandelt Themen wie Sklaverei und Kolonialismus.

In GERMANIA teilt Megaloh mit uns sein Unverständnis darüber, warum es erst George Floyd brauchte, um die Menschen gegen Rassismus zu mobilisieren und weshalb er den Begriff "Deutscher mit Migrationshintergrund" pervers findet.

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