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Ist das Zukunft oder kann das weg?

Früher war fast gar nichts besser. Bis auf die Zukunft. Visionen von Weltraumstädten und fliegenden Autos statt der heute verbreiteten Untergangsstimmung. Die Dokumentation sucht neue Utopien.

36 min
36 min
05.06.2021
05.06.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 05.06.2022

Ist die Zukunft noch zu retten? In einer Zeit, in der uns beim Blick nach vorne zu allererst Katastrophenszenarien in den Sinn kommen, macht sich der Autor Volker Strübing auf die Suche nach neuen, hoffnungsvollen Utopien. Denn Zukunft ist nicht nur das, was sein wird, sondern auch das, von dem wir glauben, dass es sein könnte.

In der Dokumentation „Ist das Zukunft oder kann das weg?“ erzählt er aus seiner ganz eigenen Perspektive die Geschichte der Zukunft. Vom "Gesternmorgen", dem naiven Fortschrittsglauben Mitte des 20. Jahrhunderts, zum "Heutemorgen", der aktuell verbreiteten Untergangsstimmung - und darüber hinaus von einem möglichen "Morgenmorgen".

In den 1970er Jahren träumt Volker Strübing als Kind von Weltraumstädten und fliegenden Autos - bis die Zukunft in den 80ern immer düsterer wird: Tschernobyl, Waldsterben, ein drohender Atomkrieg. Doch der Planet geht nicht unter – und es gibt damals Menschen, die den Glauben an die Zukunft nicht verlieren und für sie kämpfen. Aber glaubt heute noch jemand an morgen?

Strübing spricht mit Menschen, die Zukunft erfinden und gestalten: Autor*innen, Wissenschaftler*innen, Erzieher*innen und Aktivist*innen. Fakten, Zusammenhänge und Entwicklungen werden in Gesprächen und animierten Sequenzen präsentiert. Die eigentlichen Hauptfiguren der Dokumentation aber sind unsere Kinder. Können wir ihnen Hoffnung machen oder bereiten wir sie besser auf das Schlimmste vor? Für die kommende Generation brauchen wir Visionen und Utopien genauso wie umsetzbare Ideen, praktische Philosophien und realistische Gesellschaftsentwürfe. Vieles kann besser und das Schlimmste verhindert werden - und jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Wir müssen an die Zukunft glauben, wenn unsere Kinder eine haben sollen!

Wir brauchen Utopien und große Entwürfe. Nicht als konkretes Ziel, sondern als Regenbogen, auf den wir zugehen können, den wir aber nie erreichen werden. Aber was wäre die Welt ohne Regenbögen?
Volker Strübing (Autor der Doku)
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