Begegnungen im Heiligen Land

Mit Markus Lanz in Palästina und Israel

Markus Lanz und Pater Nikodemus

Kultur | Musik und Theater - Begegnungen im Heiligen Land

Weihnachten: das Fest der Liebe und des Friedens. Die Weihnachtsgeschichte – verortet in einer Region, die seit vielen Jahrhunderten und bis heute Sinnbild für unversöhnliche Feindschaft und menschliche Tragödien ist.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV und hier im Livestream: ZDF, 25.12.2016, 12:35 - 13:35
Verfügbarkeit:
Leider kein Video verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2016

Markus Lanz begibt sich auf den Weg zu unterschiedlichen Menschen, die im heiligen Land auf ihre ganz persönliche Weise Frieden suchen oder aber bereits gefunden haben.  Das sind Persönlichkeiten, die sich auf ganz individuelle Art für Toleranz und Aussöhnung einsetzen, die versuchen Brücken zu bauen. Menschen, die in einer krisengeschüttelten Region ihren eigenen, inneren Frieden gefunden haben.

Pater Nikodemus erklärt die Geheimnisse Jerusalems

Mit Pater Nikodemus in Jerusalem Lanz besucht auf seiner faszinierenden Reise Orte, die höchste religiöse Verehrung erfahren. So zum Beispiel die Geburtsgrotte in Bethlehem, wo die Messen täglich in katholischem, orthodoxem und armenischen Ritus zelebriert werden. In die Geheimnisse  Jerusalems wird Markus Lanz von Pater Nikodemus eingeführt. Er ist Prior der deutschen Benediktiner Abtei auf dem Zionsberg. Und auch den Ort der Taufe Jesu am Jordan sucht Lanz auf, an dem sich noch heute zwischen Stacheldrahtverhau israelische und jordanische Soldaten gegenüberstehen.

Außerdem berichtet er aus Hebron. Das dortige Abrahams-Grab wird von Juden, Muslimen und Christen gleichermaßen verehrt. So finden sich Seite an Seite ein Moschee und eine Synagoge. Doch seit Jahren herrscht ein erbitterte Feindschaft zwischen den muslimischen Einwohner und den jüdischen Siedlern. Immer wieder kommt es zu Ausschreitungen und Überfällen, in deren Folge sich ganze Viertel zu Geisterstädten  verwandelt haben in denen schwerbewaffnete Militärs patroullieren.

Versöhnung ist möglich

Doch Markus Lanz trifft auch Menschen, die die Hand zur Versöhnung reichen. So etwa der jüdische Graphiker Rami Elhanan der seine 14-Jährige Tochter durch einen furchtbaren Bombenanschlag verlor und die junge palästinensische Mutter Manar Faraj, deren Großvater am Kontrollpunkt von israelischen Soldaten erschossen wurde. Sie haben sich mit anderen Betroffenen in einem israelisch-arabischen Elternkreis organisiert, der für ein Ende der Gewalt eintritt.

Auch Dr. Hiyam Marzouqa baut Brücken. In ihrem Kinderkrankenhaus in Bethlehem werden die kleinen Patienten ganz unabhängig von Herkunft und Religionszugehörigkeit behandelt. So versucht das Krankenhaus ein Zeichen der Hoffnung in einem geschundenen Land zu setzen. Mit Markus Lanz reisen Dr. Marzouqa und ihr Team in die Wüste wo die Mediziner Beduinen-Kinder vor Ort versorgen.

In der Stille der Wüste

Nach aufwühlenden Erlebnissen zwischen Sperrmauern, Checkpoints und den Minenfeldern am Jordan wirkt die Kargheit und Stille der judäischen Wüste wie Balsam für die Seele. Kein Wunder das die ersten Mönchen im Heiligen Land genau diese Orte für Kontemplation und innere Einkehr aufsuchten.

Markus Lanz ist in einem der ältesten dieser griechisch-othodoxen Wüstenklöster zu Gast, in dessen Umgebung noch heute Eremiten in den Höhlen der Felswände die Nähe zu Gott suchen. In Abt Konstantinos findet Markus einen Menschen, der für sich den tiefen inneren Frieden gefunden hat.

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