Der Preis der Anna-Lena Schnabel

Film von Jan Bäumer

Als die hochbegabte Saxophonistin Anna-Lena Schnabel den "Echo Jazz" 2017 erhält, erlebt sie den prinzipiellen Konflikt zwischen Authentizität und Erfolg im Musikbusiness.

Anna-Lena Schnabel sieht die Chance, durch die Preisverleihung, die im Fernsehen übertragen wird, mehr Menschen zu erreichen. Doch stellt dies die Künstlerin auch vor eine entscheidende Frage: Muss sie Kompromisse eingehen, um von ihrer Musik leben zu können?

Anna-Lena Schnabel wächst in einfachen Verhältnissen auf. Dank ihrer Hochbegabung überspringt sie eine Klasse, macht ihr Abitur mit Eins. Eine sichere Zukunft steht ihr offen, wäre da nicht die Leidenschaft für Musik.

Statt Psychologie, Jura oder Lehramt zu studieren, wird sie professionelle Jazzsaxophonistin und möchte nur von ihrer Musik leben. Freunde, Familie, selbst Jazzmusiker warnen sie, denn als Frau hat man es doppelt schwer, sich in der traditionell männlich geprägten Szene durchzusetzen. Dank Stipendien und Preisen läuft es jedoch erst einmal, Musiker-Kollegen und Medien sind beeindruckt. So virtuos, facettenreich und vor allem so schonungslos ehrlich gibt sonst niemand sein Innerstes musikalisch preis.

Doch ausgerechnet dieses Markenzeichen steht Schnabel bei ihrem Ziel, vom Jazz zu leben, im Weg - denn ihre Musik ist nicht gefällig, und verbiegen lässt sie sich nicht.

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