Traurige Zauberer

von Thom Luz

Antonia Labs (im Bildvordergrund) und Ulrike Beerbaum (im Bildhintergrund) in "Traurige Zauberer" am Staatstheater Mainz

Kultur | Musik und Theater - Traurige Zauberer

Eine veränderte Perspektive. Das Theaterhaus selbst als einer der Hauptakteure. In „Traurige Zauberer“ sitzt das Publikum auf der Bühne und blickt in den Zuschauerraum.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: 3sat, 13.05.2017, 20:16 - 21:47
Verfügbarkeit:
Leider kein Video verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2017

In der Ferne spielt ein Mann Klavier. Auf hohen Leitern stehen Tonbänder und geben in monotonem Rhythmus Applaus und Gelächter wieder. Wenn sich der Vorhang schließt beginnen die Vorbereitungen zu einem letzten großen Gefecht, einem Kräftemessen zwischen Magiern.

Die Handlung

1.	Theatergarderobe: junge Frau mit dunkel blondem Haar sitzt vor einem Hollywoodspiegel und schaut den Betrachter durch den Spiegel an. Hinter ihr sitzt eine andere Frau, die ebenfalls in einen Hollywoodspiegel schaut. Die beiden Frauen tragen schwarze enge Oberteile. Der Raum selbst ist ebenfalls dunkel, so dass der Blick des Betrachters durch das Licht auf das Gesicht der der Frau gelenkt wird.
Antonia Labs (vo.) und Ulrike Beerbaum (hi.) in „Traurige Zauberer“ am Staatstheater Mainz. Quelle: Andreas Etter / Staatstheater Mainz

Zwischen Alexander und dem großen Nicola, der eine der Schüler des anderen, der seinen Meister nun zu überflügeln droht. Die Zauberer und ihre Assistentinnen bereiten sich vor, von geheimnisvollen Tricks ist die Rede, dem Jungfrauenrätsel, der Münzvermehrung, doch bis zu deren Ausführung kommt es nie. Die traurigen Zauberer buhlen um ihre Partnerinnen und versuchen sich gegenseitig auf jede nur erdenkliche Weise zu sabotieren. Magisch wird es aber dennoch, wenn die Illusionsmaschine Theater alles auffährt, was sie zu bieten hat. Das Licht mehrerer Schminkspiegel taucht die Bühne in warmes Orange, der Bühnennebel breitet sich aus, hauchzarte Stoffbahnen verschleiern dem Zuschauer nach und nach den Blick und die Sinne. Und dazu immer Musik, vom Klavier, von der Orgel, vom Grammophon. Ein Abend über das Theater und warum man es einfach lieben muss.

Der Schweizer Regisseur Thom Luz ist ein großer Nostalgiker und Freund der abseitigen Heldinnen und Helden, der sich mit Vorliebe auf die B-Seiten der Geschichte stürzt. In seinem Stück „Traurige Zauberer“ am Staatstheater Mainz vereint er Magie, Theater und Musik zu einem romantisch-poetischen Abend voll absurder Komik.

Die Kurzfilme im Überblick

Aus jeder Inszenierung, die beim Theatertreffen gastiert, werden eine Schauspielerin oder ein Schauspieler eingeladen, einen kurzen Film mit Marcus Gaab zu drehen. Dabei entscheiden die Protagonisten*innen selbst, in welcher Form, mit welchen Mitteln sie die jeweilige Inszenierung, mit der sie zum Theatertreffen eingeladen sind, einfangen wollen.

Mit den Schauspielern Anna Keil, Ingo Günther, Valery Tscheplanova, Sebastian Schneider, Graham F. Valentine, Roland Koch, Andreas Beck, Jeremy Killick, Barbara Nüsse, sowie dem "Five Easy Pieces" cast Rachel, Maurice, Pepijn, Willem, Polly, Elle Liza und Winne.

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