Prevc gewinnt die Tournee vor Freund

- Prevc gewinnt die Tournee vor Freund

Peter Prevc hat die 64. Vierschanzentournee gewonnen. Der Slowene gewann auch das abschließende Springen in Bischofshofen - und lag somit in der Gesamtwertung deutlich vor Severin Freund.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 06.01.2017, 08:26

Die Hypothek war zu groß, Severin Freund hat bei der Vierschanzentournee den Führenden Peter Prevc nicht mehr einholen können. Der Slowene gewann das letzte Springen - und damit auch die Gesamtwertung. Freund landete in Bischofshofen auf Rang zwei und blieb Gesamt-Zweiter hinter Prevc.

Den dritten Platz der Gesamtwertung sicherte sich der Österreicher Michael Hayböck, der in Bischofshofen Dritter wurde und den Norweger Kenneth Gangnes vom Podest verdrängte.

Bestes Ergebnis seit Hannawald

Prevc flog auf starke 139,0 und 142,5 Meter und gewann mit 297,3 Punkten vor Freund (290,5 Punkte), der 136,0 und 141,0 Meter weit sprang. Damit durfte sich der Niederbayer  über das beste deutsche Tournee-Ergebnis seit Sven Hannawalds zweitem Platz vor 13 Jahren freuen.

"Severin hat heute seinen Teil gemacht, aber Peter war einfach besser. Er macht einen guten Job, das muss man einfach anerkennen. Im zweiten Durchgang hätte er schon rückwärts anfahren müssen", sagte Bundestrainer Werner Schuster in der ARD: "Mit Severin bin ich zufrieden. Das war nicht perfekt, aber nah dran."

Erfolgsserie beendet

Prevc knackte mit seinem ersten großen Titel auch die stolze Serie der Österreicher, die zuletzt sieben Jahre in Serie vorne gelegen hatten. Erstmals seit 2005/2006 blieben die Österreicher zudem auch ohne Tagessieg. Für Prevc war es der erste große Titel seiner Karriere, und für die wintersportverrückten Slowenen nach dem Triumph des großen Pimoz Peterka 1996/1997 der zweite Tournee-Sieg.

Für die übrigen DSV-Adler endete die Tournee eher mäßig. Richard Freitag landete als zweitbester Deutscher auf Rang elf und blieb erstmals bei der Tournee außerhalb der Top 10. "Ich habe mir heute mehr erhofft, das ist ein bisschen ärgerlich", sagte der Sachse. Auch die Team-Olympiasieger Andreas Wellinger und Andreas Wank blieben auf den Plätzen 15 und 16 etwas hinter den Erwartungen zurück.

Erst gar nicht in den zweiten Durchgang schafften es Michael Neumayer, Karl Geiger und Stephan Leyhe.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet