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Update am Abend - Kippt der Bahnstreik vor Gericht?

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ZDFheute Update

Guten Abend,

sind Sie heute gut zur Arbeit gekommen? Oder hat Sie der Bahnstreik getroffen - sei es durch ausfallende Züge oder ungewöhnlich viel Stau auf der Straße? Heute haben die Lokführer ihren dritten Ausstand dieses Sommers begonnen. Laut Notfahrplan sollen nur jeder vierte Fernzug und 40 Prozent des Regionalverkehrs fahren. Fünf Tage, bis Dienstagfrüh, soll der Ausstand dauern und damit der bisher längste in dieser Tarifrunde werden. (Lesen Sie hier, wie Sie als Bahnkunde Ihr Geld zurückbekommen.)

Die Bahn versuchte den Streik zunächst mit einem neuen Angebot zu verhindern. Erfolglos. Nun zieht sie vor Gericht. Ab 18 Uhr wird in Frankfurt am Main über einen Eilantrag verhandelt, eine Entscheidung noch am Abend erwartet.

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Ein Knackpunkt im Tarifstreit ist, für wen die Lokführergewerkschaft GDL (38.000 Mitglieder) verhandeln darf. Nach dem Tarifeinheitsgesetz gilt der Abschluss der größten Arbeitnehmervertretung. Und das ist in den meisten der rund 300 Bahn-Betriebe aus Sicht des Unternehmens die EVG (184.000 Mitglieder). Ziel des Bahnvorstands sei die "Existenzvernichtung der GDL", schimpft deshalb deren Chef Claus Weselsky.

Die Bahn wiederum begründet ihre Klage damit, dass es der GDL nicht nur um Tariffragen wie Löhne gehe, sondern auch um politische und rechtliche Themen.

Die Situation erinnert ans Jahr 2014. Da klagte die Bahn schon mal gegen aus ihrer Sicht unverhältnismäßige Lokführerstreiks - verlor aber in zwei Instanzen. Dann sorgte die GDL für eine Überraschung: Sie brach ihren Streik als "Versöhnungsgeste" vorzeitig ab.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet heute 13.715 Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 76,9. Unsere Karte zeigt, wie es in Ihrem Landkreis aussieht.

In Deutschland sind bisher 65,4 Prozent mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. 60,9 Prozent sind vollständig geimpft. Hier erfahren Sie, wie es in Ihrem Bundesland aussieht.

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

Was sonst noch wichtig ist

Hat das RKI zu viele Corona-Tote gezählt? "Corona bei 80 Prozent der offiziellen Covid-Toten wohl nicht Todesursache", titelt die "Welt". Nils Metzger vom ZDFheuteCheck ist der Behauptung nachgegangen und kommt zu dem Schluss: Die Beweislage ist dünn. Trotzdem könnten die Corona-Statistiken verbessert werden.

Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl ist online: Soll der Kohleausstieg vorgezogen werden? Sollen Mieterhöhungen stärker begrenzt werden? Soll Deutschland strenger mit Flüchtlingen umgehen? Im Wahl-O-Mat können Sie ihre politischen Positionen mit denen der Parteien vergleichen. Ein Ergebnis aus eigener Erfahrung: Ganz oben landet selten die Partei, die man wirklich wählt. Aber umso spannender ist der Abgleich.

Mikis Theodorakis ist tot: Der griechische Komponist und Widerstandskämpfer ist mit 96 Jahren gestorben. Die Musik zum Film "Alexis Sorbas" machte ihn weltbekannt. In seiner Heimat wird er als Volksheld verehrt. Ein Nachruf:

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Paralympics in Tokio

Ein Doppelerfolg der Radsportlerinnen und ein Tischtennisteam, das Gold vor Augen hat, von den Chinesen aber noch abgefangen wird: Die Höhepunkte des 9. Paralympics-Tages kompakt zusammengefasst:

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Hier finden Sie Livestreams, einen Zeitplan, den Medaillenspiegel und Ergebnisse.

Gesagt

Mit dieser Impfquote können wir nicht in den Herbst gehen. Das reicht absolut nicht aus.
Christian Drosten

Der Berliner Virologe Christian Drosten rechnet wegen einer zu geringen Impfquote in Deutschland mit neuen Corona-Beschränkungen im Herbst. Aktuell sind in Deutschland knapp 61 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Ziel des Robert-Koch-Instituts sind 85 Prozent bei den 12- bis 59-Jährigen und 90 Prozent bei den über 60-Jährigen.

Weitere Schlagzeilen

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Story-Highlight

Im Corona-Jahr 2020 wurden so wenige neue Ausbildungsverträge abgeschlossen wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Woran das liegt und welche Branchen besonders betroffen sind, zeigt diese Story:

Drei Lehrlinge in einer Küche: Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist im Corona-Jahr 2020 so gering gewesen wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

Nachrichten | Wirtschaft - Wie Corona die Lehrbetriebe trifft 

Streaming-Tipps für den Feierabend

Wie geht man mit Schuld um? Die beiden Brüder Jake und Max haben auf dem Rückweg von einer Hochzeitsfeier einen Rentner angefahren - und den unheilbar krebskranken Mann anschließend in seinen Fernsehsessel gesetzt, um einen natürlichen Tod vorzutäuschen. Während Jake Gewissensbisse plagen, drängt ihn Max, nicht zur Polizei zu gehen. Der preisgekrönten schottischen Miniserie "Guilt - Keiner ist schuld" gelinge die "hohe Kunst", die Tragik im Verhältnis der Brüder "mit einer Prise schwarzem Humor zu erzählen", lobt die Deutsche Presseagentur. (Vier Folgen von je gut 50 Minuten, heute ab 22:05 Uhr auf Arte und bis 1. Oktober in der Mediathek.)

Und noch ein Spielfilm-Highlight: In "Jagd vor Gibraltar" geht es um zwei spanische Drogenkuriere, die selbst in das große Geschäft einsteigen wollen. Bald ist nicht nur die Polizei, sondern auch die Drogenmafia hinter ihnen her. (Bis 9. September in der ZDF-Mediathek.)

Genießen Sie Ihren Abend!

Kathrin Wolff und das gesamte ZDFheute-Team

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