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3,67 Euro - mit Karte bitte

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Update am Abend - 3,67 Euro - mit Karte bitte

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ZDFheute Update

Guten Abend,

eine Corona-Nebenwirkung, über die ich mich täglich freue, ist, dass ich jetzt fast überall mit Karte zahlen kann. Brötchen für 3,67 Euro - kein Problem. Das Kartenlesegerät steht beim Bäcker auf der Theke, der Einkauf ist viel schneller bezahlt, als wenn ich im Portemonnaie nach Münzen kramen würde. Die Zeiten von Mindestbeträgen und Girocard-genervten Angestellten an der Kasse sind vorbei.

"Die Zukunft der Finanzwelt ist digital", erklärte heute EU-Finanzkommissar Valdis Dombrovskis. Er will mit Regeln für Digital- und Kryptowährungen die EU zum Vorreiter machen.

Auch wenn der Bitcoin von meinem Alltag noch weit entfernt ist: Andere Pläne der EU sind längst überfällig. Warum dauern die meisten Überweisungen immer noch einen Werktag? Laut Brüssel sollen Echtzeit-Überweisungen Standard werden - das Geld soll binnen Sekunden beim Empfänger sein, auch über Ländergrenzen hinweg. Ohnehin soll das elektronische Bezahlen EU-weit einheitlicher werden. Dieser Markt sei immer noch zerstückelt, klagt die Kommission. Gleiches gilt allerdings für dessen Akzeptanz: Während in Schweden nur 15 Prozent am liebsten bar zahlen, sind es in Deutschland 56 Prozent. Mit meiner Kartenvorliebe bin ich in der Minderheit.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut Johns-Hopkins-Universität 279.025 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 1.740 dazu. Insgesamt sind 9.423 Menschen gestorben. (Stand: 24.9.2020 16:23 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Was sonst noch wichtig ist

Bis zu 50.000 Euro für Missbrauchsopfer katholischer Kleriker: Die Bischofskonferenz hat sich auf ein einheitliches Verfahren geeinigt, ein zentrales und unabhängiges Gremium soll über die Anerkennungszahlungen entscheiden. Die Opfer hatten sechsstellige Summen gefordert.

Gewalt gegen Lehrer nimmt laut Umfrage zu: Beschimpfungen, Bedrohungen oder sogar körperliche Angriffe: Die Gewalt gegen Lehrkräfte nimmt zu, heißt es in einer Umfrage unter Schulleitern. Besonders viele körperliche Angriffe gibt es demnach an Grundschulen.

Umfrage: Angriffe gegen Lehrer*innen steigen
Quelle: ZDF

Leben mit der Pandemie: Das kann je nach persönlicher Situation ganz unterschiedlich ausfallen. Meine Kollegin Caroline Leicht hat drei Studierende gefragt, die gerade ihr Auslandssemester machen - und eine Corona-Sorglos-Welt in Lappland, Tracking in Südkorea und einen Kulturschock auf Zypern erleben. Wie sich die Lage von Kulturschaffenden seit März verändert hat, haben Luisa Houben und Kevin Schubert recherchiert. Ein Dirigent erzählte ihnen: "Wir freuen uns über jedes Konzert, als wenn es das letzte wäre."

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Grafik des Tages

Kurz vor den Herbstferien hat die Bundesregierung ihre Reisewarnungen für Europa ausgeweitet. Wo man nicht hinfahren soll:

Infografik: die halbe EU hat jetzt Corona-Risikogebiete (RKI Stand 23.09.2020)
Quelle: ZDF/RKI

Zahl des Tages

6,6 Prozent - so stark sind die Immobilienpreise laut Statistischem Bundesamt im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land wurden Wohnungen und Häuser teurer. Die Corona-Krise hat den Immobilien-Boom bisher nicht gebremst.

Weitere Schlagzeilen

  • Berlin rechnet mit neuen Einschränkungen wegen Corona: Der Regierende Bürgermeister Müller stimmt im ZDF-Interview auf geringere Teilnehmerzahlen bei Feiern ein.
  • Weiteres Verfahren gegen Winterkorn: Im Dieselskandal muss sich der Ex-VW-Chef bereits wegen Betrugs vor Gericht verantworten - jetzt kommt noch der Vorwurf der Marktmanipulation hinzu.
  • Wie gesund sind Kinderdesserts? Die Stiftung Warentest hat 25 untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Es gibt große Unterschiede.

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2 min
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Streaming-Tipps für den Feierabend

Fritzies Leben läuft: erfüllte Ehe, glimpflich pubertierender Sohn, Job als Lehrerin. Doch dann: Diagnose Brustkrebs, es ist ernst. Fritzie wird mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert - und entdeckt eine Rebellin in sich. "Das ZDF wagt 'Dramedy'", schreibt der "Weser-Kurier" über "Fritzie - Der Himmel muss warten". Die Serie vermische Dramatisches mit Komödiantischem, Publikumsliebling Tanja Wedhorn "verkörpert auch diese Hauptrolle authentisch sympathisch". (Sechs Folgen von je 44 Minuten, heute ab 20:15 Uhr im ZDF und jederzeit in der Mediathek.)

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44 min
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Wenn Sie (wie ich) Fan skandinavischer Krimiserien sind, haben sie "Dan Sommerdahl" vielleicht schon in der ZDF-Mediathek entdeckt. Der ermittelt in der dänischen Stadt Helsingør in vier episodisch erzählten Kriminalfällen. Die Serie mit dem Untertitel "Tödliche Idylle" basiert auf den Romanen von Anna Grue, in denen es weniger um Verbrechen als um Zwischenmenschliches geht. "Wer skandinavische Schwärze oder gar politisch Hochkarätiges erwartet, geht fehl", schreibt "Prisma". "Idylle und Krimi unter ein Dach zu bringen, dürfte denn auch ein ziemlich unmögliches Unterfangen sein." Mal schauen - auf meiner Merkliste bleibt die Serie. (4 Folgen von je knapp 90 Minuten, online bis 18. Dezember.)

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88 min
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Genießen Sie Ihren Abend!

Kathrin Wolff und das gesamte ZDFheute-Team

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