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Update am Abend - Die Corona-App als Download-Hit

Datum:
ZDFheute Update

Guten Abend,

nun ist sie da, die Corona-Warn-App. Und wird nach Informationen von meinem Kollegen Dominik Rzepka bereits fleißig aus den App-Stores heruntergeladen. 750.000 Downloads gab es demzufolge bis 14:30 Uhr, rund zwei Drittel davon bei Google, etwa ein Drittel bei Apple.

Gleich mehrere Minister haben die App, die seit zwei Uhr in der Nacht in den App-Stores verfügbar ist, heute in Berlin vorgestellt. Sie sei kein "Freifahrtschein", machte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) deutlich, "aber ein wichtiges weiteres Werkzeug in der Pandemie".

Was die App macht, ist zu informieren und einzuladen, sich testen zu lassen.
Jens Spahn, Gesundheitsminister

Sogar der Chaos Computer Club lobt die Corona-App: "Alle Achtung, das ist ja mal richtig gut geworden."

Kleiner persönlicher Exkurs: Von vier Android-Handys in unserem Haushalt konnte die App zunächst nur bei zweien installiert werden. Für ältere Smartphones ist sie offenbar erst später verfügbar. Es bleibt abzuwarten, wie gut mit Hilfe der Corona-Warn-App die Infektionsketten nachverfolgt und unterbrochen werden können. Der Virologe Martin Stürmer erwartet jedenfalls "keine Wunder".

So soll die Corona-Warn-App auf dem Handy aussehen.

App-Geschichte - Corona-App: Ein Drama in vier Akten 

Die deutsche Corona-App ist nun online. Doch Fehlplanungen, unklare Vorstellungen über die App-Funktionen und unglückliche Kommunikation ließen den Weg dahin schwierig werden.

von Peter Welchering

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut Johns-Hopkins-Universität 188.213 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 220 dazu. Insgesamt sind 8.814 Menschen gestorben. (Stand: 16.6.2020 15:33 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Was sonst noch wichtig ist

Nordkorea sprengt Verbindungsbüro zum Süden: Eine Explosion sorgt für neuen Zündstoff im koreanischen Konflikt. Das gesprengte Gebäude befand sich in der Stadt Kaesong, die etwas nördlich der Grenze zwischen Nord- und Südkorea liegt. Die nordkoreanische Armee drohte zudem mit einer Militäraktion. Flugblätter aus Südkorea hatten den Konflikt zuletzt aus nordkoreanischer Sicht angeheizt. Was der nordkoreanische Schritt bedeutet, darüber hat mein Kollege Kevin Schubert mit Christian Taaks, Büroleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung in Seoul, gesprochen.

Prozess im Fall Lübcke hat begonnen: Die Verteidiger von Stephan Ernst forderten sofort eine Aussetzung der Verhandlung. Unser Rechtsexperte Felix Zimmermann mit einer Einschätzung:

Was den Täter antrieb, haben die Kollegen von Frontal 21 in einer 30-minütigen Doku zusammengefasst.

Hunderte Haushalte in Neukölln unter Corona-Quarantäne: Gleich für 369 Haushalte im Berliner Bezirk Neukölln wurde Quarantäne verhängt. Mindestens 57 Infizierte gibt es in einem Wohnblock, woraufhin die Behörden die Maßnahmen ergriffen. Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) sprach von sehr beengten Wohnverhältnissen in den "Mietskasernen".

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Weitere Schlagzeilen

Zahl des Tages

0,6 Prozent: So niedrig war die Inflation in Deutschland im Mai, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte. Damit sind die Verbraucherpreise auf dem niedrigsten Stand seit 2016.

Gesagt

Bundespräsident Steinmeier: "Nein, es reicht nicht aus, 'kein Rassist' zu sein. Wir müssen Antirassisten sein!

Streaming-Tipps für den Feierabend

Morgen um 11 Uhr werden die Gewinner des Fernsehpreises 2020 bekanntgegeben. Auf der Nominierten-Liste in der Kategorie "Bester Mehrteiler" steht auch "Preis der Freiheit", ein Ost-West-Drama um drei Schwestern. Dem "Spiegel"-Kritiker war der Dreiteiler bei der Premiere im November 2019 "zu konventionell". Noch können Sie sich vor der Jury-Entscheidung ein eigenes Bild machen. Drei Folgen, zwischen 92 und 100 Minuten, verfügbar bis 27.10.2020

Kinder der Gewalt - Guatemalas Jugendbanden: Guatemala gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Brutale Jugendbanden, die so genannten Maras, machen viele Favelas zudem zu extrem gefährlichen Orten. 43 Minuten über einen 32-Jährigen, bei dem es fast ein Wunder ist, dass er noch lebt, und die Ohnmacht der Polizei.

Schon mehrfach hat Schauspieler Hannes Jaenicke seine Bekanntheit eingesetzt, um auf bedrohte Tierarten aufmerksam zu machen. Heute Abend ist er "Im Einsatz für den Lachs". Seine Reise führt ihn an Orte, an denen es viel Lachs gibt - oder gab. Wie kommt der Lachs eigentlich oft auf unsere Teller? "Der Zuschauer merkt schnell, dass er keine Ahnung hat, was er da isst. Und auch nicht, was unser Lachs-Konsum für Konsequenzen hat", sagt Jaenicke im dpa-Interview über die Doku. 42 Minuten, bereits vorab in der ZDF-Mediathek, um 22:15 Uhr im ZDF

Beitragslänge:
42 min
Datum:

Genießen Sie Ihren Abend!

Katrin Meyer und das gesamte ZDFheute-Team

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