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Update am Abend - Leinen los für Lockerungen

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ZDFheute Update

Guten Abend,

und "tschüss Corona-Notbremse" heißt es heute aus Hamburg. Hier liegt die Sieben-Tage-Inzidenz schon fünf Werktage in Folge unter 100. Ab Mittwoch dürfen sich Hamburgerinnen und Hamburger dann nachts wieder frei bewegen, dazu kommen weitere Lockerungsschritte.

Endlich wieder lockern - dieser Wunsch kommt vielleicht auch bei Ihnen hoch, wenn Sie sich die Inzidenzzahlen in Ihrem Landkreis ansehen. Auch in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern liegt der Wert laut RKI heute unter 100. Ein guter Vorbote, denn damit die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen der Notbremse ausgesetzt werden können, ist eine Inzidenz von unter 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen nötig.

Eine Frage bleibt jedoch: Was passiert mit den Infektionszahlen, wenn wir wieder lockern und kommt das alles zu früh? Um 18 Uhr beschäftigt sich das ZDFheute live mit genau dieser Frage. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnt jedenfalls zur Vorsicht. "Wir lockern gerade bei deutlich höheren Inzidenzen als die meisten anderen Länder mit höheren Impfquoten." Es dürfe jetzt keinen "politischen Wettbewerb der Lockerungen" geben. Doch schaut man nach Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bayern, wo Hotels und Außengastronomie mancherorts wieder geöffnet haben, scheint der Wettbewerb schon längst in vollem Gange.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es 3.531.523 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 14.580 dazu. Insgesamt sind 85.452 Menschen gestorben. (Quelle: Risklayer)

Bisher wurden in Deutschland 27.286.227 Menschen einfach gegen das Coronavirus geimpft, 7.813.381 Menschen erhielten die Zweitimpfung. Hier erfahren Sie, wie es in Ihrem Bundesland aussieht. (Quelle: RKI)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Ausführlich informiert

Annalena Baerbock ist die erste Kanzlerkandidatin der Grünen. Die Umfragewerte sind gut, doch wie will sie den damit verbundenen Schwung im Wahlkampf aufrechterhalten? "Was nun, Frau Baerbock?" fragen ZDF-Chefredakteur Peter Frey und die stellvertretende ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten heute Abend um 19:20 Uhr im TV und in der ZDFheute-App.

Was sonst noch wichtig ist

Wissler und Bartsch sind Spitzenkandidaten der Linken: Mit der Wahl ist der Richtungsstreit der Partei jedoch kaum versöhnt, schreibt Kristina Hofmann. Wer ist das Spitzenduo, mit dem die Partei in den Bundestagswahlkampf gehen will? Die Parteivorsitzende Janine Wissler und Bundestags-Fraktionschef Dietmar Bartsch im Porträt.

Keine Priorisierung mehr bei Johnson&Johnson-Impfstoff: Ähnlich wie bei Astrazeneca soll das Präparat vor allem bei Menschen ab 60 verimpft werden - doch der Einsatz bei Jüngeren soll "nach ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoentscheidung" weiter möglich bleiben, erklärt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Beliebteste Vornamen in Deutschland 2020
Quelle: ZDF/iStock

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Krankenstand sinkt trotz Pandemie
Quelle: ZDF/iStock

Streaming-Tipps für den Feierabend

Absolut sehenswert ist das Sozialdrama "Systemsprenger", für das Helena Zengel 2020 den Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin gewann: Die neunjährige Benni (Helena Zengel) wird von niemandem mehr aufgenommen. Pflegefamilie, Wohngruppe oder Schule - überall gilt sie als zu laut, wild und unberechenbar. Micha, der sonst mit straffälligen Jugendlichen arbeitet, startet einen letzten Versuch und will Benni helfen. Nach Startschwierigkeiten lässt Benni sich auf Micha ein und die beiden fahren für drei Wochen in die Natur für ein nervenaufreibendes Pädagogik-Projekt - nicht nur für Benni, sondern auch für Micha. Am Montag, 17. Mai 2021 um 20:15 Uhr im TV oder ab heute vorab in der Mediathek:

Beitragslänge:
116 min
Datum:

Ausgezeichnet ist auch der nächste Film-Tipp: 2011 sind in Spanien die Folgen der Wirtschaftskrise auch durch eine steigende Armut und Kriminalität spürbar. In Madrid ist die Polizei einem grausamen Serienkiller auf den Fersen, der ein ungewöhnliches Opferschema zu haben scheint. Der stotternde Polizeibeamte Velarde und der hitzige Ermittler Alfaro werden mit dem nervenaufreibenden Fall betraut. Roberto Alamo erhielt für die Darstellung des cholerischen Ermittlers Alfaro den Spanischen Filmpreis. "Die Morde von Madrid" gibt es heute Abend um 20:15 Uhr auf Arte, oder schon vorab in der Arte-Mediathek.

Genießen Sie Ihren Abend!

Elisa Kart und das gesamte ZDFheute-Team

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