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Update am Abend - Die Krankheiten der Corona-App

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ZDFheute Update

Guten Abend,

das Lob kommt immer zuerst: Rund 19,6 Millionen Mal wurde die Corona-Warn-App in Deutschland runtergeladen, fast 500 Nutzer, die sich infiziert haben, informieren pro Tag andere über den eigenen Positiv-Befund.

Doch es gibt auch Kritik: Die App hakt immer wieder. So zum Beispiel bei einer infizierten Frau, die auf einer Veranstaltung war, die sich später als Superspreader-Treffen herausstellen sollte. Es funktionierte mehr als zwei Wochen nicht, ihr positives Testergebnis zu hinterlegen. Die Folge: mögliche Kontaktpersonen konnten nicht gewarnt werden. Was man in einem solchen Fall macht und warum die Corona-Warn-App nicht immer reibungslos funktioniert, hat meine Kollegin Julia Klaus aus dem Faktencheck-Team recherchiert.

Ein weiteres Problem der Corona-Warn-App: Während die zweite Corona-Welle über Europa rollt und sich dabei wenig um nationale Grenzen schert, scheitern die Apps, die sie aufhalten soll, genau daran. Denn die verschiedenen europäischen Handy-Apps zur digitalen Kontaktnachverfolgung sind bisher untereinander nicht anschlussfähig. Erst jetzt sollen die nationalen Corona-Warn-Apps verbunden werden.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut Johns-Hopkins-Universität 373.135 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 6.050 dazu. Insgesamt sind 9.803 Menschen gestorben. (Stand: 19.10.2020 18:00 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link. Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

Was sonst noch wichtig ist

Integrationsgipfel im Schatten der Corona-Pandemie: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warnt, in der Corona-Krise die Integration von Einwanderern nicht außer Acht zu lassen. Weil Sprachkurse und Beratung nicht wie gewohnt in Präsenzveranstaltungen angeboten würden, falle es momentan schwer, in Deutschland Fuß zu fassen. Ein Problem sei, dass in Flüchtlingsunterkünften viele Menschen "keinen Zugang zum Internet" haben, so der Vorsitzende der Immigrantenverbände in Deutschland, Ertan Toprak, CDU:

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Zu Beginn der EU-Agrarminister-Konferenz hat Julia Klöckner die EU-Staaten zum Kompromiss aufgerufen: Denn die EU will grüner werden - und die Agrarpolitik soll dazu beitragen. Nach gut zwei Jahren der Verhandlung stehen nun wegweisende Entscheidungen zur Agrarreform an. Worum es genau bei der Konferenz der Landwirtschaftsminister der EU geht, ist hier zusammengefasst.

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Ein Lichtblick

Wer kennt das nicht - selbst die Bio-Paprika ist noch in Plastik verpackt, jede Gurke einzeln eingeschweißt. Müll beim Einkaufen lässt sich oft nicht vermeiden - "Coating" könnte die Lösung sein:

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Gesagt

Der frühere CDU-Generalsekretär Peter Tauber zieht sich aus der Politik zurück:

Peter Tauber (CDU)
Quelle: ZDFheute, dpa

Streaming-Tipps für den Feierabend

Wie wäre es mit einem spannenden Westernthriller? Bevor Sie jetzt aber an Cowboys und Amerika denken - nein, es geht in "Flatland" um drei Frauen in Südafrika. Dort tötet Natalie aus Notwehr den Priester, der sie gerade getraut hat. Danach galoppiert sie auf ihrem Pferd Ouma in die Einöde - und nimmt ihre hochschwangere Ziehschwester Poppie gleich mit. Dicht auf den Fersen ist Polizistin Beauty, die die Unschuld ihres Ex-Verlobten beweisen will. Das Abenteuerdrama der Südafrikanerin Jenna Cato Bass ist in der Mediathek in Originalsprache mit Untertiteln zu sehen:

Dieses Jahr hat das Reisen ja nicht so geklappt - und Sightseeing mit Abstandsregeln ist ohnehin schwierig: In der vierteiligen Doku "Wunderwerke der Weltgeschichte" von ZDFinfo können Sie ganz ohne Menschengedränge ein paar Highlights bestaunen. Diesmal geht es um den Mont-Saint-Michel in der Normandie:

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Genießen Sie Ihren Abend!

Meike Hickmann und das gesamte ZDFheute-Team

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