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Die Mafia, Italiens Corona-Profiteur

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Update am Morgen - Die Mafia, Italiens Corona-Profiteur

Datum:
Antje Pieper

Guten Morgen,

in jeder Krise gibt es Profiteure. Für die Mafia jedenfalls - die altbekannte Seuche Italiens - ist die Pandemie ein willkommener Nährboden. Und dabei geht es nicht nur wie in den Filmklassikern um Schutzgelderpressung oder Drogen. Nein - die organisierte Kriminalität steht bereit mit dem, was viele in Not geratene Geschäftsleute gerade besonders brauchen: Geld!

Zwar hat auch der Staat Hilfen versprochen, doch Italiens Bürokratie ist kompliziert und angekommen ist noch wenig. Ob Restaurants oder Hotels: Im Visier sind kleinere und mittlere Geschäfte auch im Norden des Landes. Wenn der Staat schwächelt, dann kommt die Stunde der Mafia. Denn sie verbreitet nicht nur Angst und Schrecken, sondern sucht auch Zuspruch. Sie hat jede Menge Bargeld, vergibt Jobs an ganze Familien oder verteilt Essen an Bedürftige. So setzt sie sich wie ein Krake im Alltag der Menschen fest.

Ein leeres Restaurant in Italien
Ob leere Restaurants oder Hotels: Die Mafia zielt in der Corona-Krise auch auf Italiens Gastronomie.
Quelle: picture alliance/APA/picturedesk.com

Zudem ist die Mafia oft an in der Krise essenziellen Branchen beteiligt wie Abfallentsorgung, Gebäudereinigung oder dem Vertrieb von Lebensmitteln und Benzin. Und so kann sie gleich doppelt profitieren.

Im "auslandsjournal" berichten wir heute über die Gefahr, die von Italiens organisierter Kriminalität ausgeht, und sprechen unter anderem mit Palermos Anti-Mafia-Staatsanwalt Salvatore De Luca.

Einen schönen Tag und viel Spaß beim Weiterlesen wünscht Ihnen

Antje Pieper, "auslandsjournal"-Moderatorin und stellvertretende ZDF-Politikchefin

Diese Woche berichtet das auslandsjournal über die italienische Mafia in Zeiten der Corona-Krise, Spaniens Bevölkerung zwischen Lockdown und Lockerungen, das Schicksal der Wanderarbeiter in Indien und wie Religion und Glaube der Corona-Krise trotzen.

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Was heute noch wichtig ist

Sollen Bürger, die eine Corona-Infektion überstanden haben, künftig einen Immunitätsausweis erhalten? Dieser Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wird derzeit heftig diskutiert.

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Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut Johns-Hopkins-Universität 177.778 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 570 dazu. Insgesamt sind 8.081 Menschen gestorben. (Stand: 20.05.2020 04:32 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Ausführlich informiert

In der Corona-Krise arbeiten vor allem Frauen weniger, um die Kinder zu betreuen. Soziologin Jutta Allmendinger kritisiert eine "Aufgabenverteilung wie in alten Zeiten".

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Markus Lanz: Zu Gast war gestern Abend unter anderem Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher, der sich zur Frage des richtigen Umgangs mit den Corona-Demonstrationen äußerte.

Anderswo interessant

Kritiker der Corona-Maßnahmen verweisen immer wieder auf Fehleinschätzungen bei der Schweinegrippe. Im aktuellen Corona-Podcast mit dem NDR blickt Christian Drosten zurück auf die Schweinegrippe - und setzt sie in Bezug zur aktuellen Lage.

Ein Lichtblick

Delfine vor Teneriffa

Die Natur atmet auf in Corona-Zeiten. Normalerweise schwimmen vor Teneriffa zahlreiche Ausflugsschiffe auf der Suche nach Delfinen und Walen. Doch nun, wo keine Schiffe mehr fahren, zeigen sich immer mehr Tiere und trauen sich näher an die Küste.

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Weitere Schlagzeilen

Die Nachrichten im Video

Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

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So wird das Wetter heute

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Von Niedersachsen bis Bayern halten sich am Mittwoch dichtere Wolken. An den Alpen und im Bayerischen Wald kann es am Nachmittag ein paar Schauer geben. Im Rest des Landes ist es freundlich. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 und 26 Grad. Nur an den Küsten bleibt es kühler mit 15 bis 20 Grad.
Quelle: ZDF
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