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Das wird noch viel Kraft kosten

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Update am Abend - Das wird noch viel Kraft kosten

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Update am Abend

Guten Abend,

noch beraten die Ministerpräsidenten der Länder mit der Kanzlerin, wie es genau mit den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie weitergehen soll. Offizielles wollen sie noch heute Abend verkünden, einiges ist aber bereits durchgesickert: Die geltenden Kontaktbeschränkungen sollen grundsätzlich mindestens bis zum 3. Mai in Kraft bleiben. Im Öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften sollen Masken getragen werden. Eine generelle bundesweite Maskenpflicht soll es aber nicht geben. Großveranstalltungen sollen bis zum 31. August untersagt bleiben.

Schulen und Kitas sollen ab 4. Mai schrittweise wieder öffnen, besondere Priorität haben Abschlussjahrgänge und solche, die kurz vor einem Stufenwechsel stehen. Die Kultusministerkonferenz soll bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorlegen, wie der Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen insgesamt wieder aufgenommen werden kann. SIcher ist: Die Krise ist noch nicht überstanden - und wird noch sehr viel Kraft kosten. Bei uns allen.

  • Kontakte beschränken, Geschäfte öffnen?: Alle Informationen, wie es weitergehen soll und was die Kanzlerin mit den Länderchefs verabredet, sammeln wir in diesem Artikel.
  • Europas Weg aus der Krise: Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratschef Charles Michel haben heute eine Exit-Strategie aus den Corona-Maßnahmen vorgestellt. Im Kern wollen sie, dass die 27 EU-Mitgliedsländer gemeinsam Kriterien für die Lockerung der Beschränkungen für Bürger und Wirtschaft festlegen.

Alle aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen lesen sie jederzeit in unserem Liveblog.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

132.210 aktuell Infizierte, 72.600 genesene Fälle, 3.495 Todesfälle (Stand: 15.04.2020 17:00 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Weitere Corona-Themen

  • Das Homeoffice ist für viele Menschen zum Corona-Alltag geworden. Es spart häufig die Fahrt mit dem Auto oder der Bahn zum Arbeitsplatz, doch auch ein Arbeitsplatz zu Hause kostet Geld: Wir erklären, ob und wie Sie Homeoffice-Kosten von der Steuer absetzen können.
  • Kann man sich nach einer Corona-Erkrankung erneut anstecken? Solche Meldungen kamen zuletzt häufiger aus Asien. Virologen haben dafür eine Erklärung und sehen keinen Grund zur Sorge.
  • Die Zahl der Toten durch das Coronavirus könnte sich in New York - durch bislang nicht erfasste Fälle - auf mehr als 10.000 erhöht haben, so die Behörden der Metropole.
  • US-Präsident Donald Trump hat derweil seine Drohungen wahrgemacht - er stoppt vorerst alle Beitragszahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mitten in der weltweiten Corona-Krise ist dies ein dramatischer Schritt. Eine Maßnahme, für die es zwar auch berechtigte Gründe gibt, doch eher als taktischer Schritt der Trump-Regierung gesehen werden kann, meint unsere Korrespondentin Ines Trams aus Washington:

US-Präsident Trump hat einen Schuldigen gefunden: Die Weltgesundheitsorganisation WHO sei in der Corona-Krise zu unentschlossen gewesen. Jetzt dreht er ihr den Geldhahn zu.

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ZDFheute live

Zu den Entscheidungen des Tages gibt es ein ZDFspezial: "Corona-Krise - Exit-Strategie für Deutschland" sehen Sie um 19:25 Uhr im TV und in der Mediathek.

Anderswo interessant

Während in Deutschland über Corona-Sofortprogramme und Rückholflüge geredet wird, haben die Menschen im EU-Lager Moria nicht mal fließendes Wasser: Im Podcast Fest & Flauschig von Jan Böhmermann und Olli Schulz berichtet der Kapitän des Rettungsschiffs Mare Liberum von der katastrophalen Lage auf Lesbos.

Wer ist eigentlich diese Leopoldina, die Empfehlungen für den Corona-Exit macht und hat sie nicht vor einigen Jahren 1.300 Kliniken in Deutschland als überflüssig eingestuft? Hat sie nicht, doch diese These wird gerade häufig in sozialen Netzwerken verbreitet. Der ARD-faktenfinder hat die Hintergründe recherchiert.

Streaming-Tipps für Ihren Abend

Eigentlich wollte der englische Frührentner Richard Jones (Pierce Brosnan) ein gemütliches Pensionärs-Dasein auf dem Golfplatz zu führen: Die Kinder sind aus dem Haus, die Ehe geschieden, die Firma verkauft. Doch ein französischen Hedgefonds-Manager durchkreuzt diese Pläne und ruiniert auch die Altersvorsorge von Richards Ex-Frau Kate (Emma Thompson). Plötzlich müssen die Streithähne zu Gangster-Kollegen werden - Wie in alten Zeiten:

"Ohje" des Tages

Zoo erstellt Notfallplan

Noch reichen die Spendengelder. "Doch wenn - und das ist wirklich der aller worst, worst case - wenn ich kein Geld mehr habe, Futter zu kaufen, oder wenn es passieren sollte, dass mein Futterlieferant aufgrund neuer Restriktionen nicht mehr liefern kann, dann würde ich Tiere schlachten, um andere Tiere zu füttern." Das wäre dann aber der allerletzte Schritt.

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Jan Schneider und das gesamte ZDFheute-Team

Jan Schneider ist Redakteur im ZDFheuteCheck-Team. Auf Twitter: @janatorium

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