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Es hat sich ausgezapft

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Update am Abend - Es hat sich ausgezapft

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Lebkuchen mit der Aufschrift "Gruß vom Oktoberfest".
Quelle: ZDF / EPA

Guten Abend,

das gab es seit 70 Jahren nicht: In diesem Jahr wird es kein Oktoberfest geben, das traditionelle "O zapft is" ist abgeblasen. "Es tut uns weh, es ist unglaublich schade", betonte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Doch die Ansteckungsgefahr durch Millionen Gäste aus dem Ausland sei zu groß.

Für München bedeutet die Absage des größten Volksfestes der Welt einen enormen wirtschaftlichen Rückschlag - alleine im vergangenen Jahr verdiente die Landeshauptstadt daran knapp 1,2 Milliarden Euro. Den Schaden durch das Coronavirus werden Hotel- und Gastbetriebe in ganz Deutschland zu spüren bekommen, meint Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). "Die Branche wird so nicht überleben, sondern deutlich schrumpfen", sagte er unserer Kollegin Kristina Hofmann.

Für die Bundesbürger ist die Absage eine Botschaft, wie ernst die Lage ist - auch wenn die aktuell positiven Zahlen bisweilen darüber hinwegtäuschen, wie gefährlich das neuartige Coronavirus uns noch werden könnte.

"Das Virus ist nicht weg", verkündete in diesem Sinne auch Lars Schaade, Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts, bei seinem Briefing in Berlin. Gleichzeitig empfahl er das Tragen eines Mundschutzes in der Öffentlichkeit - eine Empfehlung, die mittlerweile immer mehr Bundesländer zur Pflicht machen.

Sehen Sie hier ein Video zur Absage des Oktoberfests:

Obwohl das größte Volksfest der Welt noch einige Wochen hin ist, fällt bereits jetzt das Urteil: Das Oktoberfest wird nicht stattfinden, das Risiko einer Massenansteckung auf der Wiesn ist zu groß.

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Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

147.103 aktuell Infizierte, 95.200 genesene Fälle, 4.862 Todesfälle (Stand: 21.04.2020 16:30 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

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Einen Bewacher an der Seite, eine Kamera vor dem Apartment: Unser Korrespondent Ulf Röller war zwei Wochen in Wuhan. Nach seiner Rückkehr ist er in Peking in der Quarantäne – und berichtet im Video, wie streng die Kontrollen in China sind.

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Zu Corona sind im Netz viele Behauptungen und Falschinformationen unterwegs. ZDFheute live macht deshalb um 20:30 Uhr einen Faktencheck mit dem Virologen Martin Stürmer.

Das ZDFspezial zum Thema: "Corona-Krise - Wie das Virus unseren Alltag verändert" sehen Sie um 19:25 Uhr im TV, in der ZDFmediathek und bei ZDFheute.

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Über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs wurde in der Öffentlichkeit viel diskutiert. Wenig wurde dabei aber über Förderschulen gesprochen. Denn die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsbeschränkungen ist dort kaum möglich. Die Berliner taz hat mit betroffenen Lehrern und Eltern gesprochen.

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Um ein deutlich ernsteres Thema geht es in der aktuellen Reportage von "37 Grad". In "Kleine Herzen - Warten auf ein zweites Leben" hat Berndt Welz über ein Jahr lang zwei herzkranke Kinder auf der Suche nach einem Spenderorgan begleitet.

Ein Jahr lang begleitet 37 Grad zwei herzkranke Kinder und ihre Familien. Nur eine Transplantation kann die Kleinen retten.

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Ein Lichtblick

Der Benedektiner-Mönch Pater Anselm Grün ist überzeugt, dass wir der Coronavirus-Krise auch etwas Positives abgewinnen können, etwa eine neue Wertschätzung von Selbstverständlichem.

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Katja Belousova und das gesamte ZDFheute-Team

Katja Belousova ist Redakteurin im ZDFheuteCheck-Team. Auf Twitter: @belojakatja

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