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Update am Abend - Aus Solidarität ins Homeoffice

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ZDFheute Update

Guten Abend,

arbeiten Sie im Homeoffice? Oder gehen bei Ihrem Arbeitgeber die wiederholten Politiker-Appelle zum einen Ohr rein, zum anderen raus? Kommt Homeoffice für Sie nicht in Frage, weil Sie die Supermarkt-Kasse, die Kita-Kinder oder Ihre Patienten schlecht mit heimnehmen können? Oder könnten Sie zuhause arbeiten, wollen aber Ihren Laptop nicht auf dem Küchentisch aufbauen, auf dem Holzstuhl Rückenschmerzen bekommen und mit schlechtem WLAN kämpfen?

Es spricht einiges für und einiges gegen das Arbeiten zuhause. Bisher gibt es weder eine Pflicht für Arbeitgeber, Homeoffice zu erlauben, noch eine Pflicht für Arbeitnehmer, ihre Wohnung als Büro zur Verfügung zu stellen. Angesichts der hohen Corona-Zahlen und der Angst vor der mutierten, deutlich ansteckenderen Virus-Variante appellierte nach zahlreichen Politikern und Experten heute Bundespräsident Steinmeier eindringlich:

Walter Steinmeier zum Homeoffice
Quelle: ZDF

Jede vermiedene Bus- oder Bahnfahrt senke das Infektionsrisiko, betonte Steinmeier bei einem gemeinsamen Statement mit Arbeitgebern und Gewerkschaften - auch für Menschen, die nicht zuhause arbeiten könnten, wie die Beschäftigten im Gesundheitswesen.

Mehr Homeoffice dürfte auch ein Thema beim nächsten Corona-Gipfel sein. Den haben Bund und Länder angesichts der Infektionslage um eine knappe Woche vorgezogen, auf nächsten Dienstag.

Mehr zum Thema:

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Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es 2.008.273 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 19.230 dazu. Insgesamt sind 45.727 Menschen gestorben. (Quelle: Risklayer)

Bisher wurden in Deutschland 961.682 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Hier erfahren Sie, wie viele Menschen in Ihrem Bundesland eine Impfung erhalten haben. (Quelle: RKI)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Was sonst noch wichtig ist

Laschet, Merz, Röttgen - wer wird CDU-Chef? Heute um 18 Uhr beginnt der Parteitag, der darüber entscheidet, morgen Mittag soll es ein Ergebnis geben. Wie viel davon abhängt, schildert unser Hauptstadtkorrespondent Daniel Pontzen, indem er drei Szenarien für 2025 entwirft. Und sein Kollege Florian Neuhann hat die Kandidaten im "Inside PolitiX"-Video genauer unter die Lupe genommen:

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Gut zwei Drittel impfbereit: Eine deutliche Mehrheit der Deutschen ist bereit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer. Die Impfbereitschaft ist seit November deutlich gestiegen.

Grafik Politbarometer - Das Impfen läuft eher ...
Quelle: ZDF

Welches Land setzt auf welche Lernplattform? Ob das Homeschooling läuft, hängt oft von der Lernplattform ab. Eine ZDF-Umfrage ergibt: Bei den Ländern herrscht das typisch deutsche Chaos. Zugleich wird bekannt: Von den 500 Millionen Euro für Lehrer-Laptops ist noch kein Cent abgerufen worden.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Weitere Schlagzeilen

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(K)ein Lichtblick

Zum Corona-Impfstoff gibt es heute eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die schlechte: Biontech und Pfizer reduzieren für drei bis vier Wochen ihre Lieferungen für Europa. Grund ist, dass das Werk im belgischen Puurs umgebaut wird, um die Kapazitäten zu erhöhen. Und jetzt die gute: Biontech hat heute die Genehmigung für die Impfstoffproduktion in seinem neuen Marburger Werk erhalten. Das heißt: kurzfristig weniger, mittelfristig aber deutlich mehr Impfstoff.

Zahl des Tages

4.568: So viele Menschen mehr als normalerweise sind in der Woche vor Weihnachten in Deutschland gestorben. Die Zahl der Covid-Toten liegt im gleichen Zeitraum bei 4.484. Die Übersterblichkeit beträgt bundesweit 24 Prozent. In Sachsen sind sogar mehr als doppelt so viele Menschen gestorben als im Vergleich mit den Vorjahren - hier liegt die Übersterblichkeit bei 109 Prozent.

Streaming-Tipps für den Feierabend

Ausnahmezustand in Großbritannien, Bürgerkrieg in Italien, Angela Merkel stirbt, Donald Trump wird wiedergewählt und lässt eine Atomrakete auf eine chinesische Insel werfen: Die britische Serie "Years and Years" mit Emma Thompson hat 2019 eine Dystopie der kommenden 15 Jahre entworfen. Auch wenn viele Prognosen schon überholt sind, "trifft sie den Zeitgeist hervorragend", urteilt die "taz". (6 Folgen von je knapp 60 Minuten, bis 13. März in der ZDF-Mediathek.)

Eine Schule, in der digitales Lernen schon vor Corona selbstverständlich war, und eine, die regelmäßig draußen unterrichtet - das sind zwei Beispiele für eine "Revolution im Klassenzimmer", die die "plan b"-Doku "Zwischen Wald und WLAN" vorstellt. (Am Samstag um 17:35 Uhr im ZDF und jederzeit in der Mediathek.)

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Vor einem knappen Jahr wurde der erste Corona-Fall in Deutschland bestätigt. Die "planet e."-Doku "Corona - Ende in Sicht?" zeigt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Virus enträtseln, um Wege zu finden, die Pandemie zu stoppen. (Am Sonntag um 16:30 Uhr im ZDF und jederzeit in der Mediathek.)

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Genießen Sie Ihren Abend!

Kathrin Wolff und das gesamte ZDFheute-Team

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