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Update am Morgen - Eine Therapie und ein Trend machen Hoffnung

Datum:
Blutentnahme bei von COVID-19 genesenem Patienten
Eine Zwischenlösung bis zum Impfstoff? Eine Antikörper-Therapie könnte Corona-Infizierten helfen.
Quelle: dpa

Guten Morgen,

gibt es eine Therapie, die gegen das Coronavirus hilft?

Vielleicht gibt es derzeit keine wichtigere Frage auf der Welt. Und vielleicht kennt Rainer Blasczyk bald eine Antwort, die zumindest als Zwischenlösung taugt. Der Mediziner ist Professor für Transfusionsmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Wie andere Forscher auf der ganzen Welt arbeitet er an einer Antikörper-Therapie. Das Prinzip: Antikörper im Blut von Genesenen sollen andere vor einer Erkrankung schützen, die Immunisierung des Genesenen sich so auf die erkrankte Person übertragen.

Die Hürden einer solchen Plasmatherapie sind allerdings groß. Noch ist die Zahl möglicher Spender gering - und es dauert, sie zu identifizieren. Auch weiß Blasczyk, dass diese Art von Therapie keinesfalls einen Impfstoff ersetzen kann.

Natürlich ist dieses Verfahren nur eine Überbrückung.
Rainer Blasczyk

Und trotzdem lässt der Ansatz zum heutigen Weltgesundheitstag hoffen. In China habe die Plasmatherapie bereits erste Erfolge verzeichnet, sagt auch Blasczyk. Und während der Spanischen Grippe kam sie ebenfalls zum Einsatz.

  • Weiterer Ansatz gegen das Coronavirus: mit einem veränderten Impfstoff gegen Tuberkulose die Abwehrkräfte stärken. Kristina Kayatz erklärt, was das Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie vorhat.
  • Alle Hoffnung ruht auf Antikörpern: Wie Forscher Antikörper für Diagnostik und Therapiezwecke nutzen wollen.
  • So stärken wir unser Immunsystem: Auch ein starkes Immunsystem schützt zwar nicht vor einer Infektion - trotzdem kann jeder seinen Körper mit einfachen Tricks unterstützen.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

103.375 aktuell Infizierte, 28.700 genesene Fälle, 1.810 Todesfälle (Stand: 07.04.2020 06:20 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

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ZDF spezial: Corona-Krise in Deutschland - Antworten auf Ihre Fragen (50 Minuten)

Corona-Grafik des Tages

Bei dieser Grafik ist ein steigender Wert etwas Gutes: Sie gibt den Zeitraum an, in dem sich die Fallzahlen in Deutschland verdoppelt haben. Am 5. April lag dieser Wert bei 10,4 Tagen. Eine Woche zuvor, am 30. März, waren es noch 5,9 Tage - am 5. März sogar 2,1 Tage. Das zeigt: Der Verdopplungszeitraum steigt derzeit stark, wenn auch noch nicht stark genug. Die Bundesregierung strebt einen Zeitraum von 14 Tagen an.

Grafik Verdoppelungszeit von COVID-19 in Deutschland
Die Verdopplungszeit von Covid-19-Fällen in Deutschland.
Quelle: Johns Hopkins University / ZDF

Ein Lichtblick

Die Schweizer Post hat eine Corona-Briefmarke aufgelegt. Mit dem Erlös will sie hilfsbedürftige Menschen unterstützen. "Die Briefmarke setzt ein visuelles Zeichen für die gelebte Solidarität während der Corona-Epidemie", teilt die Schweizer Post mit. "Die Marke soll uns noch lange nach der herausfordernden Zeit an diese gelebte Verbundenheit erinnern."

Schweizer Corona-Briefmarke
Die Schweizer Corona-Briefmarke.
Quelle: dpa

Ein Held der Krise

Peter Buchwieser ist 56 Jahre alt und Lkw-Fahrer. Ohne ihn und seine Kollegen wären die Supermärkte längst leer. "Mein Job ist gerade sehr wichtig", sagt Buchwieser - und trotzdem noch schwieriger als sonst.

Denn selbst wenn die Autobahnen frei sind: Bei seinen Fahrten nach Mailand fährt die Angst mit, erzählt er. Und auch die geschlossenen Rasthöfe machen seinen Alltag komplizierter.

Im Video gibt Buchwieser einen Einblick in seinen Alltag.

Lkw-Fahrer haben zwar im Moment freie Fahrt, aber die Arbeitsbedingungen sind schwierig. Viele Raststätten haben geschlossen.

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Die Nachrichten im Video

Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

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Einen guten Start in den Tag!

Kevin Schubert und das gesamte ZDFheute-Team

Kevin Schubert ist Redakteur und Reporter bei ZDFheute. Auf Twitter: @waskevinsagt

So wird das Wetter heute

Wetterkarte
Am Dienstag gibt es im Norden und in der Mitte ein paar Wolkenfelder, meist bleibt es aber trocken. Abseits der Wolken scheint erneut die Sonne. Die Temperatur steigt auf Höchstwerte zwischen 14 Grad an der Nordsee und 25 Grad am Oberrhein.
Quelle: ZDF
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