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Update am Morgen - Hoffen wir für Europa!

Datum:
Antje Pieper

Guten Morgen,

"Geben Sie den Italienern und Spaniern nicht das Geld" - so die inständige Bitte eines Niederländers an seinen Regierungschef. Die Antwort von Mark Rutte: "Nein, nein, nein. Das merke ich mir!" Dieses Versprechen fiel bei einem Besuch auf einem Recyclinghof und schaffte es bis in die spanischen Nachrichten.

So hat auch Miguel Palmero Martín davon erfahren. "Ich hoffe, sein Gedächtnis ist schlecht", sagt der spanische Bauunternehmer trocken. Es brauche jetzt mehr Europa, einen Fonds, der die Wirtschaft stützt. Die rigide Haltung der Niederlande, die große Not spanischer Unternehmer: Sie zeigen die ganze Bandbreite der unterschiedlichen Erwartungen an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft.

Manfred Weber, Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, zu den Plänen während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

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3 min
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Ab heute steuert Deutschland das durch die Pandemie bedenklich in stürmische See geratene europäische Schiff. Unter der Parole "Gemeinsam. Europa wieder stark machen" hat man sich viel vorgenommen. In der Krise sind die Nationalstaaten eher auseinandergedriftet. Schafft es Deutschland, alle wieder gemeinsam auf Kurs zu bringen?

Und wie soll man die notleidende Wirtschaft vor allem in den von Corona so getroffenen Staaten wie Italien und Spanien wieder in Schwung bringen? Dazu müssten die "sparsamen Vier", Niederlande, Österreich, Dänemark und Schweden, ihren Widerstand aufgeben gegen das milliardenschwere Konjunktur- und Investitionspaket. Über die unterschiedlichen Erwartungen an die deutsche Ratspräsidentschaft von Seiten der Niederlande und Spanien berichtet heute ZDF-Korrespondent Gunnar Krüger im auslandsjournal.

Während der Griechenland-Krise war ich Korrespondentin vor Ort und ich weiß: Auch wenn über strenge Auflagen laut geschimpft wird - die Erwartung, dass gerade Deutschland das schaffen kann, ist groß. Hoffen wir für Europa!

Einen schönen Tag und viel Spaß beim Weiterlesen wünscht Ihnen

Antje Pieper, "auslandsjournal"-Moderatorin und stellvertretende ZDF-Politikchefin

Was heute noch wichtig ist

  • Was Berlin jetzt für die EU tun muss: In einer interaktiven Story erklärt ZDFheute noch einmal die wichtigsten Eckpunkte der deutschen Ratspräsidentschaft.
  • Mehrwertsteuer sinkt von 19 auf 16 Prozent: Die Mehrwertsteuersenkung ist Teil des deutschen Corona-Hilfspakets und tritt heute in Kraft. Torsten Kleinz beantwortet die wichtigsten Fragen dazu.
  • Verfassungsreform in Russland: Eine Woche lang waren Russen dazu aufgerufen, über eine Verfassungsreform abzustimmen, die noch mehr Amtszeiten für Wladimir Putin ermöglichen würde. Heute endet die Frist:

Russland stimmt über wichtige Verfassungsänderungen ab. Die Einführung eines Mindestlohns und das Verbot der Homo-Ehe sind nur Randaspekte. Der wichtigste Punkt: Putin könnte bis 2036 im Amt bleiben.

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Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut Johns-Hopkins-Universität 195.418 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 470 dazu. Insgesamt sind 8.900 Menschen gestorben. (Stand: 1.7.2020 4:33 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Weitere Schlagzeilen

Zahl des Tages

30: Heute feiert die Währungsunion ihren 30. Geburtstag. Ab dem 1. Juli 1990 wurde sowohl in West- als auch Ost-Deutschland mit der D-Mark bezahlt. Die Ost-Mark war Geschichte.

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Anderswo interessant

Werden wir von Alexa und Siri belauscht? In der Doku "Sex, Streit, Arztgespräche: Wie oft Smart Speaker heimlich mithören" geht das funk-Format Strg_F dieser Frage nach.

Die Nachrichten im Video

Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

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1 min
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So wird das Wetter heute

Am Mittwoch ist der Himmel über der Nordhälfte wolkig oder bedeckt und es regnet zeitweise. Am Nachmittag entstehen teils kräftige Gewitter mit Unwettergefahr. Im Süden gibt es zunächst kaum Wolken, am späten Nachmittag entwickeln sich aber auch im Schwarzwald und aus den Alpen heraus Gewitter mit Starkregen und Unwetterpotenzial. Der Wind weht mäßig aus Südwest, nur in Gewitternähe mit Sturmböen. Die Höchsttemperatur liegt in der Nordwesthälfte zwischen 20 und 24 Grad, sonst zwischen 24 und 31 Grad.

Wettervorhersage für Mittwoch, 1. Juli
Quelle: ZDF
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