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Fridays for Future reloaded

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Update am Morgen - Fridays for Future reloaded

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Andreas Wunn

Guten Morgen,

im ZDF-Morgenmagazin berichten wir heute früh über die anstehenden Fridays-for-Future-Demos. Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Krise werden heute weltweit wieder Schülerinnen und Schüler für eine mutigere Klimapolitik auf die Straße gehen. Fridays for Future reloaded.

Das ist berichtenswert, weil die Sorgen um den Klimawandel durch die Pandemie ziemlich aus dem Blickfeld geraten sind. Die Welt hat andere Probleme. Das heißt aber nicht, dass das Problem des Klimawandels aus der Welt ist.

Manchmal frage ich mich, welche Lehren wir einmal ziehen werden aus der Corona-Krise. Um was wir klüger sein werden, wenn alles vorbei ist. Ist es die Erkenntnis, dass Veränderung wirklich möglich ist, wenn wir nur wollen? Dass die Gefahr greifbar sein muss, damit sich wirklich etwas bewegt?

Die Corona-Krise hat uns in eine neue Realität katapultiert. Plötzlich diskutieren wir über Quarantänen, Risikogebiete, Lockdowns und Grundrechte. Schmerzhafter Verzicht und bis vor kurzem undenkbare Einschränkungen persönlicher Freiheit sind auf einmal möglich. Am Ende der Pandemie werden wir Bilanz ziehen, was richtig war und was nicht.

Viele von denen, die heute auf die Straße gehen, fordern im Kampf gegen den Klimawandel die gleiche Konsequenz wie im Kampf gegen Corona. Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien zeigen, dass die Klimakatastrophe kein Zukunftsszenario ist, sondern Gegenwart. Kann eine vom Virus erschöpfte Weltgemeinschaft den Kampf gegen die Erderwärmung gewinnen? Diese Frage geht nicht nur die Fridays-for-Future-Generation etwas an. Sondern uns alle.

Herzliche Grüße

Andreas Wunn, Leiter und Moderator des ZDF-Morgenmagazins und ZDF-Mittagsmagazins

Fridays for Future ruft zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie wieder zum globalen Klima-Protest auf. Auch in Berlin. Unter Corona-Bedingungen wird der jedoch zur Herausforderung.

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Was heute noch wichtig ist

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter: In Hamburg will die Gewerkschaft Verdi heute mit Ausständen bei Stadtreinigung, Hafenbehörde und Krankenhäusern ihrer Forderung nach 4,8 Prozent mehr Lohn Nachdruck verleihen. In Niedersachsen werden die Warnstreiks um 10:30 Uhr in Lüneburg fortgesetzt. Die Stadt ist für die Tarifrunde wichtig, weil Oberbürgermeister Ulrich Mägde Chefunterhändler der kommunalen Arbeitgeber ist. In Baden-Württemberg sind Beschäftigte der Verkehrsbetriebe in Karlsruhe und Baden-Baden zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Los geht es laut Verdi nach dem Schülerverkehr ab 10 Uhr. In Berlin sind die Mitarbeiter der Wasserbetriebe zu einem vierstündigen Warnstreik aufgerufen.

Supercup im Corona-Hotspot: In Budapest spielte gestern Abend Bayern München gegen Sevilla - vor Zuschauern. Politisch war das höchst umstritten, sportlich setzte sich die Mannschaft von Trainer Hansi Flick nach Verlängerung mit 2:1 gegen den Europa-League-Sieger durch.

Bald "Probleme wie vor Sommerferien": Nach der Kultusministerkonferenz sind die Sorgen vor dem Corona-Herbst an den Schulen beim Bundeselternratsvorsitzenden Stephan Wassmuth nicht kleiner geworden. Im ZDFheute-Interview berichtet er von dem Treffen. Neben ihm hätten fünf Virologen den Politikern gesagt: "Leute, was ihr an den Schulen macht, ist untragbar!"

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Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut Johns-Hopkins-Universität 281.346 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 1.740 dazu. Insgesamt sind 9.436 Menschen gestorben. (Stand: 25.9.2020 6:00 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Ausführlich informiert

maybrit illner: Der Sommer geht, Corona bleibt - wird der Herbst zum Risiko? (62 min)

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"Obwohl ich freigelassen wurde, gibt es nichts zu feiern" - Hongkong-Aktivist Joshua Wong hat nach seiner Kurzzeit-Festnahme mit "Jetzt", dem Online-Magazin der "Süddeutschen Zeitung" telefoniert. "Ein bisschen müde vom Kreuzverhör" schildert er die Umstände seiner Festnahme und fordert von den europäischen Regierungen mehr Aufmerksamkeit für die Gefangenen aus Hongkong.

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So wird das Wetter heute

Am Freitag regnet es im Osten und im Süden länger anhaltend. In den Alpen fällt oberhalb von 1.200 bis 1.500 Metern sogar Schnee. Im Westen gibt es einige Wolkenlücken und eher wenige Schauer. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 10 Grad am Alpenrand und 17 Grad auf Rügen und in Sachsen-Anhalt.

Wetterkarte für den 25.09.2020
Quelle: ZDF

Zusammengestellt von Kathrin Wolff

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