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Fahrerlaubnisse und Zukunftsinvestitionen

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Update am Morgen - Fahrerlaubnisse und Zukunftsinvestitionen

Datum:
Susanne Biedenkopf

Guten Morgen,

heute vor 127 Jahren wurden in Paris die weltweit ersten Führerscheinprüfungen abgenommen. Zuständig war das Bergbauamt und in der rein praktischen Abfrage mussten die - ausschließlich männlichen - Prüflinge auch unter Beweis stellen, dass sie einfache Reparaturarbeiten eigenständig durchzuführen wussten. Hatten sie bestanden, durften sie ab sofort mit zwölf Stundenkilometern die Straßen der französischen Hauptstadt durchrollen. Die Franzosen waren Führerscheinpioniere. Das deutsche Kaiserreich folgte 1909 und in Belgien wurde die Führerscheinprüfung erst 1967 zur Pflicht.

Der Siegeszug des Automobils und die Mobilität der Bevölkerung, die damit einherging, waren damals außerhalb jeder Vorstellungskraft. Die Probleme, die damit einhergehen auch. Beispiel Staulänge: Allein auf deutschen Autobahnen wurden im Jahr 2019 1.528.000 Staukilometer gemessen. Und der Ferienverkehr hat die freie Fahrt während des Corona-Lockdowns bereits wieder in weite Ferne rücken lassen.

Aufschlussreiche Perspektiven auf die Qualität der Infrastruktur und die notwendigen Investitionen in unserem Land eröffnet die Studie des Wissenschaftlichen Beirats im Wirtschaftsministerium. Die Experten fordern nicht nur eine Erhöhung, sondern vor allem eine Verstetigung der Investitionen in allen Bereichen der öffentlichen Infrastruktur, vom Straßennetz bis zur Digitalisierung. Hier wurde in den letzten Jahren viel versäumt. Notwendig sei aber vor allem eine stärkere Langfristorientierung der Politik. Die Kosten einer Investition seien stärker im Verhältnis zu den langfristigen Nutzen zu sehen - auch mit Blick auf die Generationengerechtigkeit.

Einen schönen Tag und viel Spaß beim Weiterlesen wünscht Ihnen

Susanne Biedenkopf, Leiterin der ZDF-Redaktion für Wirtschaft, Recht, Service, Soziales und Umwelt

Was heute noch wichtig ist

EU-Sanktionen gegen Belarus? Die EU-Außenminister diskutieren heute über die Situation in Belarus nach der Präsidentschaftswahl am vergangenen Wochenende und den Demonstrationen in dieser Woche. Präsident Alexander Lukaschenko lässt Tausende Protestiere in Gefängnisse stecken. EU-Abgeordnete verlangen nun harte Maßnahmen, berichtet ZDF-Korrespondent Gunnar Krüger aus Brüssel.

Maria Kalesnikawa, die dritte Frau der Oppositionsspitze in Belarus, spricht im Interview mit dem heute journal davon, dass sie "die Unterstützung Europas spüren".

Maria Kalesnikava trat gegen Machthaber Lukaschenko an. Nun fordert sie ein Ende der Gewalt und will einen Dialog mit Lukaschenko beginnen.

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Coronavirus-Medikament - Remdesivir-Alternative aus München? Das deutsche Startup "Eisbach Bio" arbeitet an einem speziellen Coronavirus-Medikament und profitiert dabei von seiner Forschung an Krebszellen.

Coronavirus - Mehr Tests, mehr Fälle? Wer mehr testet, findet auch mehr Corona-Infektionen. Deshalb müsse man sich keine Sorgen wegen steigender Fallzahlen machen. Aber stimmt das? Unser Kollege Robert Meyer hat genauer nachgeschaut.

Corona-Krise im Iran: Im Iran ist die zweite Corona-Infektionswelle schon da, doch für einen Lockdown fehlen die Ressourcen.

Im Iran meldet die Regierung täglich mehr als 2.000 Corona-Neuinfektionen - doch diese Zahlen könnten noch viel zu niedrig sein.

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Naturbewusstseinsstudie: Wie nehmen die Deutschen die Natur wahr? Was halten sie von Schutzgebieten wie Nationalparks oder Biosphärenreservaten. Für welche Arten interessieren sie sich sich am meisten? Wie stehen sie zum Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft? Antworten auf diese Fragen liefert die Studie des Bundesumweltministeriums und des Bundesamts für Naturschutz. Sie wird heute um 10 Uhr in Berlin vorgestellt.

Ausführlich informiert

Dunja Hayali - Corona: Unvorbereitet ins neue Schuljahr? In einem Bundesland nach dem andern enden die Sommerferien. Doch die Schulen scheinen schlecht vorbereitet auf das Lernen unter Corona-Bedingungen. Über fehlende Konzepte für die Schulen in Coronazeiten und die Auswirkungen auf Lehrer, Eltern und Schüler.

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Gesagt

Sie verfolgt das Virus, nicht die Menschen.
Britisches Gesundheitsministerium zu einer neuen Corona-App, die sich an der Technologie orientiert, die in Deutschland und Irland eingesetzt wird.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut Johns-Hopkins-Universität 222.281 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 960 dazu. Insgesamt sind 9.217 Menschen gestorben. (Stand: 14.08.2020 5:27 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Grafik des Tages

In vielen Haushalten reicht das Geld längst nicht bis zum Monatsende. Die Armutsgefahr in Deutschland ist nicht erst seit der Corona-Krise gewachsen.

In vielen Haushalten reicht das Geld längst nicht bis zum Monatsende. Die Armutsgefahr in Deutschland ist nicht erst seit der Corona-Krise gewachsen.

Weitere Schlagzeilen

Die Nachrichten im Video

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So wird das Wetter heute

Am Freitag bleibt es an der Ostsee trocken, und die Sonne scheint häufig. Sonst überwiegen die Wolken, und es gibt verbreitet Schauer und teils kräftige Gewitter. Die Temperatur steigt auf Werte von 22 bis 31 Grad.

Am Freitag bleibt es an der Ostsee trocken und die Sonne scheint häufig. Sonst überwiegen die Wolken und es gibt verbreitet Schauer und teils kräftige Gewitter. Die Temperatur steigt auf Werte von 22 bis 31 Grad.

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