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Das Gute zum Wochenende - Klimaneutral mit Trikots aus Kaffeeresten

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ZDFheute Good News
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Guten Morgen,

es heißt ja: "Zukunft bricht nicht herein, Sie wird geformt". In dieser Woche habe ich zahlreiche Beispiele gefunden, wie gut das gelingen kann.

Der Berliner Senat macht Solaranlagen aus Klimaschutzgründen zur Pflicht. Die Regelung soll von 2023 an gelten. Dann sind Photovoltaikanlagen für Neubauten vorgeschrieben, ebenso für Bestandsgebäude, bei denen das Dach wesentlich umgebaut wird.

Die Hauptstadt will mit ihrem "Masterplan Solarcity Berlin" bis spätestens 2050 ein Viertel ihres Strombedarfs aus Solarenergie abdecken. Das spart innerhalb von fünf Jahren rund 37.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid ein. Ein Förderprogramm stützt die Maßnahme. Im vergangenen Jahr kündigten bereits Bremen und Bremerhaven ähnliche Schritte an:

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Stichwort: Solarenergie. Die führt mich direkt ins Städtchen Nailsworth, 200 Kilometer westlich von London, die Heimat des Fußballviertligisten "Forest Green Rovers". Der Verein ist klimaneutral und trägt den Titel "der grünste Verein der Welt". 

Das Umweltkonzept betrifft nicht nur das Stadion-Solardach, in der Halbzeitpause gibt es vegane Fajitas und veganes Bier aus kompostierbaren Bechern.

Die Trikots waren bisher schon aus Bambus. Jetzt aber treten die Kicker in noch umweltfreundlicheren Jerseys an, hergestellt aus Kaffee-Resten und recycelten Plastikflaschen. Das ist noch nachhaltiger und angenehmer zu tragen und vielleicht wirkt der Rest-Kaffee ja als Muntermacher (Schalke 04 aufgemerkt!). 

Demonstranten von Fridays for Future. Archivbild

Studie zur Klimaneutralität - Klimaneutral bis 2050 – wie gelingt das? 

von Nils Hagemann

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für die zahlreichen "Good News" bedanken, die Sie erlebt und uns mitgeteilt haben, so wie Wolfgang Richter. Er hat sich über die vielen Aktivitäten auf dem Tempelhofer Feld in Berlin gefreut:  

" (...) für die größte Bewegungsvielfalt für alle Generationen braucht es nur eine glatte Fläche. (...) Mit dieser Erkenntnis könnten die Menschen selbst in kleinsten Gemeinden die Bewegungs-Vielfalt einer Großstadt bekommen. (...) Dort gibt es Schulhöfe, Festplätze, Parkplätze, Verkehrsübungsplätze usw. Das schlägt jede teure Sportanlage.

Wir freuen uns auf Ihre ganz persönlichen "Good News" und Ihre Geschichten des Gelingens. Sie erreichen uns unter zdfheute-feedback@zdf.de .

Ich wünsche Ihnen ein gutes Wochenende und viel Spaß beim Weiterlesen.  

Ihr Christian Dezer, Redaktionsleiter plan b  

Was noch gut war diese Woche

Kreative Alternativen fürs Tierwohl: Beim Thema "Tierwohl" wurde es diese Woche wieder politisch kontrovers. Was den Tieren eigentlich zu Gute kommen soll, geht im Streit um die Finanzierbarkeit unter. Fleischsteuer, Fleisch-Soli, Mehrwertsteueranhebung? Alles nicht gut vor dem nächsten Grillsommer und dem kommenden Wahlherbst.

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Einige Erzeuger sind da schon weiter. Wenn es um die Wurst geht, setzen sie auf "Cowsharing" und "Crowdbutching". Alternativen, die artgerechte Haltung und Transparenz bei der Herkunft garantieren und Tiere erst dann schlachten, wenn alles verkauft ist. Natürlich ist es teurer, aber wenn schon Fleisch, dann vielleicht weniger und besser in der Herstellung

Saubere Kraftstoffe: Während Autos längst mit Strom aus Batterien unterwegs sind, ist die Umrüstung zum Beispiel bei Flugzeugen oder Containerschiffen kaum möglich, zu schwer, zu voluminös. Schmutziges Rohöl in den Dieselmotoren der Schifffahrt und die Turbinen der Passagier- und Frachtflugzeuge verursachen einen beachtlichen Teil der Treibhausgas-Emissionen rund um die Welt.  

Abhilfe schaffen soll nun ein synthetischer Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen, den die Universitäten Stuttgart und Bayreuth sowie zwei Industriepartner im Rahmen des neuen Forschungsprojekts "PlasmaFuel" entwickeln. Kohlendioxid aus der Luft oder aus Industrieabgasen, zum Beispiel aus Zementwerken, Überschussstrom aus erneuerbaren Energien sowie Wasserstoff aus Elektrolyse werden in einen synthetischen Treibstoff umgewandelt.

Windkraft zum ersten Mal wichtigster Energieträger: Erstmals wurde im vergangenen Jahr am meisten Strom aus Wind erzeugt und ins heimische Netz eingespeist. Mit 25,6 Prozent Anteil, lag damit ein erneuerbarer Energieträger auf Platz 1, vor Kohle und Gas.

Ihre Portion Konstruktives am Wochenende

Was tun für gerechte Bezahlung und gegen Altersarmut bei Frauen? Damit hat sich plan b beschäftigt.

Dieses Jahr ist der "Equal Pay Day“ am 10. März, etwas früher als noch 2020. Der Tag zeigt symbolisch die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, bei gleicher Arbeit.

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Die Europäische Union hat jetzt einen neuen Vorschlag präsentiert um gegen diese Unterschiede vorzugehen. Wird er umgesetzt, bringt er Arbeitgeber*innen neue Pflichten und Arbeitnehmer*innen neue Rechte.  

Was diese Woche die Nachrichten sonst bestimmte

Der Shutdown wird bis 28. März verlängert: Das haben Bund und Länder beschlossen. Es gibt aber Öffnungsschritte. Und je nach Inzidenz erfolgen weitere Lockerungen.

Eine Geschichte des Versagens: "Unsere Corona-Politik ist zu langsam, zu bürokratisch und zu wenig pragmatisch." ZDF-Chefredakteur Peter Frey kommentierte die Bund-Länder-Runde zu Corona.

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Donald Trump ist wieder da: Der ehemalige US-Präsident hielt seine erste Rede seit Amtsende. Von Anhängern aus seiner Partei wurde er gefeiert. US-Korrespondentin Ines Trams mit einer Analyse.

Was die USA beim Impfen anders machen: Lange standen die USA für ihre hohe Zahl an Corona-Infektionen massiv in der Kritik. Doch bei der Impfstoffverteilung steht Amerika inzwischen besser da als viele andere Länder. Warum das so ist, erklärte unsere Reporterin Alica Jung.

Wenn Sie sich aktuell informieren möchten:

  • Alle Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus finden Sie unter diesem Link.
  • Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Zusammengestellt von Christian Dezer und Jan Schüßler.

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