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Das Gute zum Wochenende - Kaffee trinken und die Welt retten

Datum:
ZDFheute Good News

Guten Morgen,

was wäre ein Morgen ohne eine gute Tasse Kaffee? Wenn Sie nicht gerade zu den passionierten Teeliebenden gehören, werden Sie mir sicherlich zustimmen, dass ohne Cappuccino, Latte Macchiato oder schlicht den Duft und Geschmack eines aromatischen Filterkaffees nichts geht. So ist mir bei den guten Nachrichten, die es auch diese Woche wieder gab, eine Meldung besonders ins Auge gesprungen, die sicherlich nicht zu den ganz großen Lösungen gehört, mir persönlich aber doch recht wichtig erschien: Forschende haben in Westafrika eine Kaffeepflanze wiederentdeckt, die dem Klimawandel trotzen kann. "Stenophylla" heißt das fast vergessene Gewächs.

Im Geschmack ähneln die Bohnen dem Arabica-Kaffee. Allerdings verträgt die Pflanze heiße Temperaturen viel besser. Daher kann "Stenophylla" an wärmeren Orten als Arabica angebaut werden und für die Züchtung von neuen klimaresistenten Kaffeesorten ist das Gewächs auch geeignet. So geht uns wenigstens der Kaffee nicht aus, wenn schon weltweit die Temperaturen steigen.

Faire Kaffeeproduktion in Afrika - eine plan-b-Doku

Beitragslänge:
30 min
Datum:

Wiederentdeckte Kaffeepflanzen oder auch hitzeresistente Getreidearten und Obstsorten werden helfen müssen, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen. Sie werden die Erderwärmung nicht aufhalten. Aber auch da gab es diese Woche einige Nachrichten, wie große Lösungen aussehen könnten: Bereits vor zwei Jahren hatten Forschende die These aufgestellt, dass eine weltweite Energieversorgung komplett ohne Kohle, Öl und Atomkraftwerke funktionieren könne.

Jetzt haben internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese Berechnungen bestätigt: 100 Prozent erneuerbare Energien sind möglich. Der Umbau des Energiesektors würde bis 2050 zwar erhebliche Investitionen erfordern. Danach wäre die weltweite Energieproduktion mit Sonne, Wind und Wasserkraft aber sogar günstiger als die Energieerzeugung heute.

So kommt die Energiewende voran - eine plan-b-Doku

Beitragslänge:
30 min
Datum:

Es kostet eine Menge Geld, den Klimawandel zu bremsen, aber es wird auch immer mehr investiert. Die Stiftung des Weltwirtschaftsforums hat gerade eine Studie vorgestellt, wonach im vergangenen Jahr die weltweiten Investitionen für eine nachhaltige Energieversorgung zum ersten Mal die 500-Milliarden-Dollar-Marke überschritten haben. Ganz vorne liegen Schweden, Norwegen und Dänemark, Deutschland schafft es nur auf Platz 18. Da ist noch Luft nach oben.

Und auch die EU strengt sich an: Gerade erst hat sie eine neue Zielmarke für die CO2-Reduzierung beschlossen: Bis 2030 sollen die Treibhausgas-Emissionen der Europäischen Union um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 gesenkt werden. Bislang galt eine Senkung von 40 Prozent als Ziel. Und auch die USA sind unter Präsident Joe Biden bei der internationalen Klimapolitik wieder vorne mit dabei, wie der Klimagipfel diese Woche eindrucksvoll zeigte.

Um den Klimawandel tatsächlich zu stoppen, sind noch viele Anstrengungen nötig. Diese Woche gab es aber einige Meldungen, die Hoffnung machen. Bleiben Sie optimistisch: Bei einer guten Tasse Kaffee. 

Vielen Dank auch für Ihre zahlreichen persönlichen guten Nachrichten in dieser Woche. Wir haben einige davon in unserem neuen Good-News-Blog gesammelt. Schauen Sie dort gerne vorbei. Sie erreichen uns auch weiterhin unter Mailadresse zdfheute-feedback@zdf.de.

Ihr Steffen Bayer, stellvertretender Redaktionsleiter plan b

Was noch gut war diese Woche

Erste Evonik-Impflipide aus Deutschland geliefert: Schneller als erwartet ist der Spezialchemiekonzern Evonik mit dem Ausbau der Lipid-Produktion für den Corona-Impfstoff von Pfizer/Biontech vorangekommen. Die Anlagen am Standort Hanau seien aufgebaut, und erste Lipide würden ausgeliefert, wie der Essener Konzern mitteilt. "Mit einer Steigerung der Lipid-Produktion in Deutschland lässt sich auch die Herstellung größerer Mengen des Impfstoffs weiter beschleunigen", sagt Evonik-Chef Christian Kullmann.

Zukunftsfähige Wälder: Forstwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wollen das Konzept Wald neu denken. Denn Dürre und Schädlinge machen deutschen Wäldern zu schaffen. Bald könnten in deutschen Wäldern Bäume wie die Libanon-Zeder neben Buchen und Fichten stehen. Expertinnen und Experten sprechen sich für ein Zeitalter des Ausprobierens aus, wie enorm-magazin.de berichtet.

Mehr Ideen und Lösungen zum Schutz der Wälder gibt es in der plan-b-Dokumentation "Operation Wald".

Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge

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29 min
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Europarat zeichnet saudische Frauenrechtlerin aus: Loujain al-Hathloul erhält für ihr Engagement in der saudi-arabischen Frauenbewegung den Václav-Havel-Menschenrechtspreis. Die Aktivistin setzt sich in ihrem Heimatland unter anderem für den besseren Schutz von Frauen vor Misshandlungen und die Abschaffung der Vormundschaft ein. Nach saudischem Recht dürfen Frauen ohne Erlaubnis eines männlichen Vormunds nicht verreisen oder arbeiten. Vor der Hochzeit ist das meist der Vater, nach der Hochzeit der Ehemann.

Ihre Portion Konstruktives am Wochenende

Mit "Pitch" ist der neue Podcast von plan b auf Sendung gegangen. Moderatorin Salwa Houmsi spricht mit ihren Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern über ihre Ideen und Visionen, ihren Plan B. Jede Woche ein Thema, jede Woche ein Gast. In Folge 1 geht es mit Natascha Wegelin alias Madame Moneypenny darum, wie sich Frauen in Finanzfragen besser aufstellen können. Hören Sie doch mal rein!

"Pitch" - der neue Podcast von plan b.

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1 min
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Auch im TV und in der Mediathek geht es bei plan b diese Woche um faire Bezahlung für Frauen. "Damit's fürs Alter reicht" zeigt Wege aus der Rentenlücke.

Damit's fürs Alter reicht - Wege aus der Rentenlücke

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30 min
Datum:

Was diese Woche die Nachrichten sonst bestimmte

Grüne und Union klären Kanzlerkandidatur: Annalena Baerbock ist die Kandidatin der Grünen, für die Union geht Armin Laschet ins Rennen. Olaf Scholz steht als SPD-Kandidat schon länger fest. Und was ist mit FDP, Linken und der AfD? Ein Überblick.

Was bei der Bundes-Notbremse gilt: Das vierte Infektionsschutzgesetz ist in Kraft. Ab einer Inzidenz von 100 in einem Landkreis gelten bundesweit einheitliche Regeln wie Ausgangsbeschränkungen und Wechselunterricht, ab 165 müssen die Schulen schließen.

Wie gefährlich ist die indische Mutante? Es gibt wieder eine neue Corona-Variante, diesmal aus Indien. Sie verbindet mehrere Mutationen, die Forschenden Sorgen bereiten. Jan Schneider vom ZDFheuteCheck hat zusammengetragen, was über sie bekannt ist.

Schauspieler Willi Herren ist tot: Bekannt wurde er durch die "Lindenstraße", später trat er als Sänger und Reality-Star in Erscheinung. Im Alter von nur 45 Jahren ist Herren nun überraschend gestorben.

Wenn Sie sich aktuell informieren möchten:

  • Alle Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus finden Sie unter diesem Link.
  • Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Zusammengestellt von Steffen Bayer, Kirsten Schönig und Kathrin Wolff

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