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Update am Abend - Das Schlimmste ist noch nicht überstanden

Datum:
ZDFheute Update

Guten Abend,

es ist noch zu früh zu sagen, "das Schlimmste ist überstanden". Zwar gab es heute einige gute Nachrichten aus den Hochwassergebieten im Westen und in Bayern:

  • Der Damm an der seit Tagen bedrohten Steinbachtalsperre in Nordrhein-Westfalen hat den Wassermassen standgehalten. Im Laufe des Tages sollen die Bewohner*innen in ihre Orte zurückkehren dürfen.
  • In Passau blieb die befürchtete Hochwasser-Katastrophe aus.
  • Auch im besonders stark von Unwettern getroffenen Berchtesgadener Land konnten die Menschen aufatmen.

Trotzdem ist die Gefahr noch nicht überall gebannt: In dem vom Hochwasser besonders stark geschädigten Erftstadt stellt die Abbruchkante einer Kiesgrube weiterhin ein Risiko dar.

Ein weiteres Nachrutschen von Erdmassen ist jedoch jederzeit möglich.
Carolin Weitzel, Bürgermeisterin von Erftstadt

Es werden auch immer noch Tote geborgen. In Rheinland-Pfalz stieg die Zahl der Opfer von Sonntag auf Montag um sieben auf 117. Und auch die Folgen des Hochwassers werden wohl noch Monate anhalten. Das betrifft zum Beispiel die Versorgung mit Internet, Strom und Trinkwasser.

Es sieht so aus, als ob die Infrastruktur so stark zerstört ist, dass es in einigen Orten vielleicht über Wochen oder sogar Monate kein Trinkwasser geben wird.
Cornelia Weigand, Bügermeisterin Altenahr

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1 min
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Um das ganze Ausmaß der Ereignisse und die schiere Wucht der Naturgewalt zu begreifen, kann ich nur die Reportage unseres Autors Gert Anhalt empfehlen, der das unvorstellbare in 30 Minuten Film zusammengefasst hat: "Die Hochwasser-Katastrophe - Gemeinsam gegen die Flut"

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30 min
Datum:

Was sonst noch wichtig ist

DWD warnte bereits am Montag: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte bereits am Montag vor Stark- und Dauerregen mit bis zu 200 Litern Niederschlag pro Quadratmeter.

Besser Geld spenden als 50 Hosen: Die Aufräumarbeiten in den Flutgebieten sind in vollem Gang, viele Freiwillige helfen vor Ort. Viele möchten spenden - doch nicht jede Spende ist derzeit sinnvoll. Ein Überblick, was jeder jetzt tun kann.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es 3.752.545 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 1.240  dazu. Insgesamt sind 91.901 Menschen gestorben. (Quelle: Risklayer)

Bisher wurden in Deutschland 49.806.108 Menschen einfach gegen das Coronavirus geimpft, 49.806.108 Menschen sind vollständig geimpft. Hier erfahren Sie, wie es in Ihrem Bundesland aussieht. (Quelle: RKI)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Gesagt

Oft galten wir halt auch als Panikmacher.
Armin Schuster, Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Es sei nicht einfach, Menschen vor Katastrophen wie der jetzigen zu warnen, so Schuster im ZDF heute journal.  Es sei "schwierig in einem Land, das nie solche Erfahrungen gemacht hat, mit einer solchen Kommunikation durchzukommen". Seit der Corona-Pandemie sei das Interesse jedoch gewachsen.

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6 min
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Grafik des Tages

Nicht nur in Deutschland steigen die Corona-Infektionszahlen wieder. Die Delta-Variante lässt in vielen Ländern die Zahlen wieder steigen.

Steigende Corona-Neuinfektionen

Weitere Schlagzeilen

Zahl des Tages

13 Prozent. So viele Großstädter können sich vorstellen, in eine kleinere Stadt oder aufs Land zu ziehen. Das ergab eine Befragung des Münchner Ifo-Instituts und des Immobilienportals Immowelt. Fast die Hälfte davon nennt Corona dabei als wichtigen Grund für die Entscheidung.

Mietwohnungen in München, aufgenommen am 21.03.2020

Umfrage des Ifo-Instituts - Jeder Achte will aus Großstädten wegziehen 

Jahrelang war die Richtung klar: raus aus den ländlichen Gebieten und rein in die Großstädte. Eine Studie des Ifo-Instituts legt nun nahe: Dieser Trend könnte sich nun ändern.

Anderswo interessant

Journalisten und Oppositionelle weltweit wurden offenbar Opfer staatlicher Abhöraktionen. Geheimdienste mehrerer Länder sollen dafür die Spähsoftware "Pegasus" missbraucht haben. Die ganze Recherche gibt es in mehreren Artikeln und Videos bei der Süddeutschen Zeitung und auf tagesschau.de.

Streaming-Tipps für den Feierabend

Über die Ufer tretende Flüsse sind eine Katastrophe, die wieder aufzuräumen ist. Klimaforscher warnen jedoch auch seit Jahren vor den möglichen verheerenden Folgen eines durch den Klimawandel verursachten Meeresspiegel-Anstiegs. "planet e." fragt nach, was passiert, wenn das Worst-Case-Szenario eintritt? (27 Min., verfügbar bis 07.10.2022)

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27 min
Datum:

Kalorien verbrennen durch Sport? Wenn das so einfach wäre! Wie viele von uns wissen, neigt unser Körper dazu, an jedem Fettpölsterchen festzuhalten. Jasmina Neudecker deckt bei "Terra X" drei Irrtümer zum Thema Sport und Abnehmen auf.

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7 min
Datum:

Fasziniert von der amerikanischen A-cappella-Formation "The Revellers" beschließt Ende der 20er der Schauspielschüler Harry Frommermann, ein ähnliches Ensemble auf die Beine zu stellen. Es entsteht ein schlagkräftiges Sextett, die "Comedian Harmonists", das bald in ganz Deutschland bekannt ist. Doch ihr großer Erfolg macht die jüdischen Mitglieder blind für die Gefahr, die vom Nationalsozialismus ausgeht. (123 Min., noch bis zum 17.08.21 verfügbar, Jugendschutzprüfung erforderlich)

Genießen Sie Ihren Abend!

Jan Schneider und das gesamte ZDFheute-Team

Jan Schneider ist Redakteur im ZDFheuteCheck-Team. Auf Twitter: @janatorium

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