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Update am Morgen - Sirenen verzweifelt gesucht

Datum:
Ilka Brecht

Guten Morgen,

im Ernstfall muss es schnell gehen. Und weil die Flut vielerorts viel schneller kam als der Alarm, fordern Politiker landauf landab jetzt bessere Warnsysteme. Sogar die "gute, alte Sirene", wie der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sie kürzlich nannte, soll wieder her. Sirenen?

Die wurden mit dem Ende des Kalten Krieges vom Bund abgebaut. Etwa 100.000 gab es in West- und Ostdeutschland. Die Länder und Kommunen hätten sie übernehmen können, aber der Betrieb war ihnen meist zu teuer. Jetzt fehlen nicht nur sie, sondern auch die bundesweite Übersicht, wo wie viele Sirenen überhaupt noch stehen. Bis Ende des Jahres soll der Bestand in einem sogenannten "Bundeswarnkataster" gezählt werden, heißt es aus dem BBK. Das klingt nur bedingt einsatzbereit.

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Fest steht: Viele Sirenen sind längst verschwunden - und mit ihnen das Wissen der Bevölkerung, was genau zu tun ist, wenn die Sirene heult. Sollen die Menschen bei Überschwemmungen im Haus bleiben - oder gerade nicht? Sollen sie sich ins Auto setzen - oder gerade nicht? Immerhin, der Ton der Sirenen erreicht auch Menschen, die nicht digital vernetzt sind. Der Bund will den Ländern jetzt rund 90 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um Sirenen-Standorte auszubauen. Aber das reicht nicht, meinten sogleich diverse Innenminister von Bayern bis nach Niedersachsen. Und so offenbart der Ruf nach den Sirenen zunächst vor allem eins: das Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern.

Nach dem Ernstfall muss es mit der Fehleranalyse schnell gehen. Unsere Reporter waren in Ahrweiler und Altenahr unterwegs - und berichten bei frontal heute Abend, um 21 Uhr, über ungehörte Warnungen und Versäumnisse beim Katastrophenschutz.

Einen guten Tag wünscht Ihnen

Ilka Brecht, Moderatorin und Leiterin des ZDF-Magazins frontal

Was heute noch wichtig ist

Niederlande und Spanien Corona-Hochinzidenzgebiete: Aufgrund steigender Corona-Zahlen gelten Spanien und die Niederlande heute wieder als Hochinzidenzgebiete. Für ungeimpfte Reisende aus diesen Gebieten heißt das, dass sie bei der Rückkehr nach Deutschland in Quarantäne müssen - und diese erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test beenden dürfen. Geimpfte und Genesene müssen sich nicht in Quarantäne begeben.

Spanien und die Niederlande gelten wieder als Hochrisikogebiete. Und auch in Griechenland steigen die Inzidenzzahlen. Ein Blick nach Mallorca, Kreta und an die niederländische Nordseeküste.

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Wie entwickelt sich die Weltwirtschaft? Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt heute die Aktualisierung seiner Prognose für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft vor. Dann wird sich zeigen, wie sehr die Corona-Pandemie das Wirtschaftsleben beeinflusst.

Der Klimaruck des Markus Söder: Die verheerenden Überschwemmungen im Westen Deutschlands sind ein Weckruf, sagt CSU-Chef Markus Söder und verkündet: Schon 2040 soll Bayern klimaneutral sein. Doch Bayern legt sich selbst Steine in den Weg. Mehr dazu sehen Sie heute Abend auch bei frontal.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es 3.764.441 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 1.790 dazu. Insgesamt sind 92.053 Menschen gestorben. (Quelle: Risklayer). Hier erfahren Sie, wie die Corona-Impfungen in Deutschland vorankommen.

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Alles zu den Olympischen Spielen

Die deutsche Mannschaft kann am vierten Wettkampftag auf die erste Goldmedaille hoffen: In die Team-Entscheidung in der Dressur geht das Reit-Trio Isabell Werth, Jessica von Bredow-Werndl und Dorothee Schneider als klarer Favorit. Ab 10 Uhr im Livestream.

Über 200 Meter Freistil haben die deutschen Schwimmerinnen Isabel Gose und Annika Bruhn den Einzug ins Finale verpasst. Gose wurde im zweiten Halbfinallauf Sechste, Bruhn schloss auf dem letzten Platz ab.

Schon früh in der Nacht hatte Flora Duffy im Triathlon zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele Gold für Bermuda geholt. Alle bisherigen Entwicklungen im Olympia kompakt:

Die Höhepunkte des 4. Wettkampftages kompakt zusammengefasst. Unter anderem mit Reiten, Kajak, Tennis, Hockey, Tischtennis, Turnen und Schwimmen.

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Zahl des Tages

100: Heute vor genau einem Jahrhundert konnte dank der Forschungsarbeit der Kanadier Frederick Banting, Charles Best, James Collip und des Schotten John Macleod erstmals das Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin isoliert werden. Dieser Erfolg vom 27. Juli 1921 gilt als medizinischer Meilenstein: Insulin spielt in der Diabetes-Therapie die zentrale Rolle.

1923 erhielten Banting und Macleod dafür den Medizin-Nobelpreis - und teilten ihr Preisgeld mit Best und Collip, die bei der Verleihung nicht berücksichtigt wurden.

Ein Lichtblick

Diese Hühner sollen ein glückliches Leben leben - auch ohne Bio-Siegel. Dafür haben sich die Geschwister Madleen und Matthias Schmidt selbstständig gemacht:

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Gesagt

Der Gnade Heil ist dem Büßer beschieden, er geht nun ein in der Seligen Frieden!
Aus Richard Wagners "Tannhäuser"

Auf dem Programm der Bayreuther Festspiele steht heute die Wiederaufnahme der Wagner-Oper "Tannhäuser" über den Sängerkrieg auf der Wartburg. Regie führt Tobias Kratzer.

Weitere Schlagzeilen

Die Nachrichten im Video

Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

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So wird das Wetter heute

Der Dienstag startet für die meisten sehr freundlich. Im Nordwesten und Westen gibt es bereits am Vormittag die ersten Schauer. Zum Nachmittag entstehen dort und am Alpenrand erneut Gewitter. Die Unwettergefahr lässt aber deutlich nach. Am längsten sonnig ist es entlang der Oder. Die Temperaturen erreichen 20 Grad an der Nordsee und 28 Grad im Osten.

Das Wetter am Dienstag, 27.07.2021

Zusammengestellt von Katja Belousova

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