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Tag der Maßnahmen

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Update am Morgen - Tag der Maßnahmen

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Antje Pieper

Guten Morgen,

Krisentreffen im Kanzleramt: Angela Merkel hat geladen - und zwar zu einer Präsenzsitzung. Von Angesicht zu Angesicht können die Ministerpräsident*innen dann also ihren Abstand ausloten und je nachdem die Masken fallen lassen. Von Bußgeld bis Beherbergungsverbot - die Liste der strittigen Themen ist lang. Kein Zweifel aber: Angesichts von rasant steigenden Neuinfektionen ist der Handlungsdruck immens - in ganz Europa. Bei der Suche nach Ursache und Wirkung wird zunehmend auf die feierwütige Jugend verwiesen.

Länderchefinnen und -chefs treffen sich zum ersten Mal seit sieben Monaten wieder physisch mit der Kanzlerin zum Corona-Gipfel. ZDF-Korrespondent Theo Koll erwartet harte Debatten.

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Im auslandsjournal blicken wir heute nach Frankreich, wo es vergangenen Samstag den Rekord von fast 27.000 Neuinfektionen an einem Tag gab. Besonders viele Fälle gibt es im Uni-Milieu. "Wir Studenten werden jetzt oft stigmatisiert, das ist manchmal hart. Wir tun ja alles, um uns zu schützen, aber als Student hat man einfach viel Kontakt. Morgens nimmt man die Metro zur Uni, dann besuchen wir Vorlesungen und Seminare, da ist es normal, dass man mit vielen Leuten zusammenkommt", erzählt Aïna Labarutias.

Die Pharmazie-Studentin hilft neben der Uni ehrenamtlich in einem Corona-Test-Zentrum aus, um sich in der Krise nützlich zu machen. Auch Djenab Barry, Jurastudentin, findet es ungerecht, "alles den jungen Menschen in die Schuhe zu schieben." Ohne Sozialleben werde man verrückt, ergänzt sie. Der französische Präsident Emmanuel Macron will sich am Abend im Fernsehen äußern - strengere Maßnahmen werden erwartet. Europa im Herbst 2020: auf der Suche nach richtigen Antworten auf ein Virus. Und der Winter kommt erst noch.

Kommen Sie gut durch den Tag

Antje Pieper, auslandsjournal-Moderatorin und stellvertretende ZDF-Politikchefin

Was heute noch wichtig ist

Buchmesse eröffnet mit Signalen der Hoffnung: Die Frankfurter Buchmesse findet dieses Jahr mit digitalen Angeboten statt. Die Messehallen bleiben zum ersten Mal leer. Die größte Buchmesse der Welt will damit ein "Zeichen der Hoffnung" setzen.

Für die Frankfurter Buchmesse ist es ein Novum: Sie wird wegen der Corona-Pandemie ohne Ausstellungsstände von Verlagen und ohne Besucher in den Messehallen stattfinden. Bei der virtuellen Buchmesse präsentieren sich 4.400 Aussteller aus über 100 Ländern.

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Was über Corona-Reinfektionen bekannt ist: Ein 25-Jähriger hat sich innerhalb von kurzer Zeit ein zweites Mal mit Corona infiziert. Anders als bei anderen Mehrfachinfizierten verläuft die zweite Erkrankung schwerer als die Erste, er muss sogar beatmet werden. Forscher erkennen eine Mutation des Virus.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut Johns-Hopkins-Universität 337.314 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 4.030 dazu. Insgesamt sind 9.672 Menschen gestorben. (Stand: 14.10.2020 5:24 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Gesagt

Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte.
Arthur Schopenhauer

Zahl des Tages

40.000. Um so viele Menschen ist die Bevölkerungszahl in Deutschland im ersten Halbjahr 2020 zurückgegangen. Das ist der erste Rückgang seit zehn Jahren. Hauptgrund ist die ausbleibende Zuwanderung aufgrund der Corona-Pandemie.

Ein Lichtblick

Machu Piccu öffnet für einen Touristen

Einem japanischen Touristen in Peru hat die Corona-Krise ein einzigartiges Glück beschert: Als alleiniger Besucher durfte er die weltberühmte Inka-Stätte Machu Picchu betreten. Dem wegen der Pandemie seit Monaten in Peru festsitzenden Jesse Katayama hatte die zuständige Tourismusbehörde in Cusco eine Sondergenehmigung für den Besuch der archäologischen Stätte erteilt. Eigentlich ist Machu Picchu seit sieben Monaten geschlossen.

Weitere Schlagzeilen

Die Nachrichten im Video

Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

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So wird das Wetter heute

Am Mittwoch gibt es viele Wolken und nur wenig Sonne im Nordwesten und Südwesten. Im Osten und in der Mitte regnet es häufig und teils stark. An der Ostsee wird bei einem stürmischen Nordostwind eine Sturmflut erwartet. Die Temperatur steigt auf Werte von 6 bis 13 Grad.

Wettervorhersage für den 14. Oktober 2020
Quelle: ZDF

Zusammengestellt von Jan Schneider.

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