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Update am Morgen - Corona-Zahlen-Salat? Ja, bitte!

Datum:
Andreas Wunn

Guten Morgen,

heute treffen sich nach längerer Zeit mal wieder die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen mit der Bundeskanzlerin, um über die aktuelle Corona-Lage zu beraten. Das macht Sinn. Der Sommer ist bald vorbei. Viele befürchten eine vierte Welle. Die Inzidenzzahlen steigen wieder an.

Zahlreiche Fragen muss die Politik heute beantworten. Was ist das Ziel? Welche Parameter eignen sich in dieser Phase der Pandemie am besten, um die Lage zu beurteilen? Wann sollten welche Maßnahmen in Kraft treten? Bisher war es das oberste Ziel der Corona-Politik, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Die Inzidenz und die Belegung der Intensivbetten stiegen Hand in Hand. Nicht mehr: Wenn jetzt die Inzidenzen steigen, steigt die Zahl der Intensiv-Patienten noch lange nicht. Weil wir weniger schwere Krankheitsverläufe aufgrund der Impfungen haben.

Nur was heißt das jetzt? Dass wir die Corona-Lage anders betrachten müssen. Die Inzidenz verliert an Bedeutung. Andere Werte, wie etwa die Neueinweisungen aufgrund von Corona, die Belegung der Intensivbetten sowie die Corona-Todesfälle bekommen mehr Gewicht. Es ist ein großer Corona-Zahlen-Salat, sicher. Aber er ist notwendig für eine differenzierte Sicht auf die Pandemie. Ich möchte von der Politik wissen, was künftig gilt.

Der Herbst steht vor der Tür. Ziel muss es sein, mehr Menschen zu impfen. Dazu braucht es einen Masterplan. Ein weiteres Ziel muss es sein, einen erneuten Lockdown zu verhindern. Dazu müssen wir weiter testen. Wir brauchen jetzt einfach klare politische Leitplanken, um gut durch eine vierte Welle zu kommen.

Herzliche Grüße aus Berlin,

Andreas Wunn, Leiter und Moderator von ZDF-Morgenmagazin und ZDF-Mittagsmagazin

Was heute noch wichtig ist

30 Milliarden für Aufbau der Flutgebiete? Auch das soll Thema bei den Bund-Länder-Beratungen sein - ein Wiederaufbaufonds für die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebiete. Eine genaue Summe ist noch nicht bekannt, aber NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) forderte mit Blick auf die geschätzten Schäden ein Volumen zwischen 20 und 30 Milliarden Euro.

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Hansi Flick stellt sich als neuer Bundestrainer vor: Auf der Baustelle der DFB-Akademie stellt sich der ehemalige Bayern-Erfolgscoach um 12 Uhr erstmals als Bundestrainer bei einer Pressekonferenz den Fragen zur Zukunft der Nationalmannschaft. Mit Spannung erwartet werden unter anderem Aussagen zu seinen Personalplanungen. 

Wieder Streiks bei der Deutschen Bahn? Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) gibt um 11 Uhr das Ergebnis einer Urabstimmung über mögliche Streiks bekannt. GDL-Chef Claus Weselsky rechnet mit einer hohen Zustimmung von "über 90 Prozent", wie er am Montag sagte. Die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn bezeichnete er als "gescheitert", das Angebot der Bahn sei "viel zu wenig".

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet heute 2.480 Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 23,5. Unsere Karte zeigt, wie es in Ihrem Landkreis aussieht. Hier erfahren Sie, wie die Corona-Impfungen in Deutschland vorankommen.

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Zahl des Tages

30 Jahre schon behauptet sich der deutsche Arktis-Forschungsstützpunkt in Ny-Ålesund auf Spitzbergen als eine der nördlichsten Siedlungen der Welt. Und nicht nur das: Das Forscherdorf wird auch als "größtes Labor der modernen Arktis-Forschung" bezeichnet. Ein Schwerpunkt sind Forschungen zum Klimawandel, der zum starken Abschmelzen des arktischen Eises führt. Rund ein Dutzend Länder betreiben in Ny-Ålesund Forschungslabore. Am Anfang ging es den deutschen Wissenschaftlern darum, die arktische Ozonschicht zu erforschen.

"Genial konstruiert - Im ewigen Eis": Im Vordergrund des Bildes steht eine Statue, links davon weht die norwegische Flagge. Im Hintergrund befindet sich eine Anreihung von Häusern.
Quelle: ZDF/2P2L

Gesagt

Ist nicht so schlimm, kann mal vorkommen. Ich muss mich etwas ausruhen, dann machen wir weiter.
Flugpionier Otto Lilienthal nach seinem Absturz

Das sagte Otto Lilienthal nach einem Absturz vor 125 Jahren - kurz danach starb er an seinen Verletzungen. Otto Lilienthal studierte die Flügelform fliegender Schwäne so lange, bis er das erste Serienflugzeug der Welt bauen konnte. Dieses Modell kostete ihn letztlich das Leben. 

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Die Nachrichten im Video

Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

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So wird das Wetter heute

Am Dienstag entstehen in der Nordhälfte erneut Schauer und kurze, kräftige Gewitter. Im Süden ist es dagegen schon meist trocken und in Bayern und Baden-Württemberg scheint länger die Sonne bei 19 bis 28 Grad.

Am Dienstag entstehen in der Nordhälfte erneut Schauer und kurze, kräftige Gewitter. Im Süden ist es dagegen schon meist trocken und in Bayern und Baden-Württemberg scheint länger die Sonne bei 19 bis 28 Grad.
Quelle: ZDF

Zusammengestellt von Meike Hickmann

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