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Update am Abend : Von Null auf 1,5 Millionen

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ZDFheute Update

Guten Abend,

während die Welt seit mehr als zwei Jahren versucht mit der Corona-Pandemie zu leben, blieb das am meisten abgeschottete Land der Welt bislang von dem Virus verschont - eigenen Angaben zufolge. Dass es in den vergangenen Monaten und Jahren wirklich keine Corona-Fälle in Nordkorea gab, haben Expert*innen im Ausland schon lange angezweifelt.

Umso bemerkenswerter ist es, dass das Land nun von einer riesigen Coronawelle erfasst worden zu sein scheint - und das auch zugibt. Am Donnerstag wurden die ersten Infektionen offiziell bestätigt. Mittlerweile wurden fast 1,5 Millionen Fieber-Patient*innen gemeldet, dazu 56 Todesfälle. Ob es sich dabei wirklich in allen Fällen um Corona-Infektionen handelt, ist unklar. Expert*innen gehen jedoch davon aus. Massentests kann das Land wohl nicht durchführen, da die Kapazitäten fehlen.

Das Kim-Regime gibt sich nun alle Mühe, den Ausbruch in den Griff zu bekommen, zeigt sich öffentlich unzufrieden mit dem Krisenmanagement seiner Behörden und der Apotheken. Wie Staatsmedien heute berichten, wurden Militärs in alle Apotheken der Hauptstadt Pjöngjang entsendet, um Medikamente in einem "24-Stunden-Service-System" zu verteilen. Außerdem seien sämtliche Städte und Landkreise abgeriegelt worden.

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Viele Menschen in Nordkorea sind bitterarm, die Gesundheitsversorgung ist schlecht. Gesicherte Infos über das Pandemie-Geschehen gibt es kaum. Eine Impfung gegen das Coronavirus dürfte so gut wie niemand in der Bevölkerung haben, viele Menschen haben nicht einmal genug zu essen. Impfstoff-Spenden des internationalen Covax-Programms hatte Nordkorea bislang immer abgelehnt. Es ist ein düsteres Bild, dass sich zeichnet. Die Ausbreitung der Omikron-Variante in einer derart unvorbereiteten Bevölkerung könnte verheerende Folgen mit sich bringen.

Was heute im Ukraine-Krieg passiert ist

Selenskyj telefoniert mit Scholz: Nach eigenen Angaben hat der ukrainische Präsident mit dem Kanzler über Sanktionen und die Aussicht auf Frieden gesprochen. Es seien "produktive Gespräche" gewesen, so Selenskyj.

Mehr als 260 Soldaten aus Stahlwerk evakuiert: Sie wurden aus dem von Russland eingenommenen Mariupol in andere russisch-kontrollierte Gebiete gebracht. In der Ukraine hofft man nun auf einen Gefangenenaustausch:

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Beschuss in Odessa und Mykolajiw: Die ukrainische Armee meldet den "wahllosen" Einsatz von Streumunition durch russische Truppen im Zentrum der südukrainischen Stadt Mykolajiw.

Kreml wirft Westen Krieg gegen Russland vor: Sprecher Dmitri Peskow spricht von "Feindstaaten" und "Krieg", den der Westen politisch, wirtschaftlich und diplomatisch gegen Russland führen würde. Zuvor hatte sich Wladimir Putin ähnlich geäußert.

Rubel wird immer stärker: Trotz Firmenschließungen und westlichen Sanktionen legt Russlands Währung zu. Doch ein Zeichen von Stärke ist das trotzdem nicht, wie Chefvolkswirt Moritz Kramer bei der Landesbank Baden-Württemberg LBBW sagt.

Was darüber hinaus wichtig ist

Schweden, Finnland und die Nato-Mitgliedschaft: Ein Beitritt der beiden nordischen Länder hätte einen "Mehrwert" für das Militärbündnis, wie Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik im ZDF-Interview sagt. Beide Länder seien verteidigungs- und sicherheitspolitisch gut aufgestellt.

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Täter von Buffalo beruft sich auf rassistische Theorien: Zehn Menschen hat der 18 Jahre alte Payton G. in Buffalo ermordet. In einem Pamphlet beruft er sich dabei auch auf den angeblichen "Großen Austausch".

Aktuelle Corona-Zahlen und -Grafiken zur Situation in Ihrem Landkreis, zum Stand der Impfungen und zur allgemeinen Lage in Deutschland und weltweit.

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Weitere Schlagzeilen

Bild des Tages

Zum ersten Mal hat das Bundesinnenministerium die Regenbogenflagge gehisst. Sie ist ein Zeichen der Solidarität anlässlich des internationalen Tages gegen Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat im April die Erlaubnis gegeben, die Regenbogen-Fahne zu bestimmten Anlässen an den Gebäuden von Bundesministerien und -behörden zu hissen.

Bundesinnenministerium hisst Regenbogenfahne
Quelle: ZDF/Imago

Zahlen des Tages

Die Menschen in Deutschland trinken zu viel Alkohol. Das sagt die Bundesärztekammer. "Der Alkoholkonsum fordert Jahr für Jahr rund 74.000 Todesopfer allein in Deutschland." Man müsse endlich wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Alkoholkonsum zu senken. Nach wie vor gilt Deutschland als "Hochkonsumland".

Grafik: Bundesärztekammer fordert Alkohol-Werbeverbot
Quelle: ZDF

Gesagt

Jake Daniels ist Profifußballer beim englischen FC Blackpool - und schwul. Das hat er über in einem Interview öffentlich gemacht. Damit ist der 17 Jahre alte Daniels der erste europäische Profifußballer überhaupt, der seine Homosexualität öffentlich macht.

GrafGrafik: Jake Danielsk: Jake Daniels
Quelle: ZDF

Streaming-Tipps für den Feierabend

Jenny und Nora sind zwei sehr unterschiedliche Frauen. Die eine rebellische Aussteigerin, die andere Juristin. Doch zusammen kämpfen sie darum, die Wahrheit hinter einem Skandal in einem milliardenschweren Familienkonzern ans Licht zu bringen. Die Serie "Breaking Even" folgt ihnen dabei. (Sechs Folgen von rund 45 Minuten)

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Seit mehr als zwei Jahren leben wir jetzt schon mit der Corona-Pandemie. Sie hat Millionen von Menschenleben gekostet und die Welt teilweise zum Stillstand gebracht. Doch hätte das alles so kommen müssen? Dieser Frage geht die Doku "Der Ausbruch - War die Pandemie vermeidbar?" nach. (88 Minuten)

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