Sie sind hier:

Update am Morgen - Die Mehrheit sagt: Das Impfen läuft schlecht

Datum:

Eine Mehrheit im Politbarometer findet die Corona-Maßnahmen genau richtig. Die Impfkampagne laufe aber schlecht. Außerdem: Urteil im Lübcke-Prozess erwartet.

Matthias Fornoff

Guten Morgen,

wir sind mittendrin in der dunklen Jahreszeit und in der zweiten Corona-Welle. Die Kombination von beidem und die vielen Einschränkungen machen uns das Leben schwer. Kein Wunder, dass jede/jeder Zweite im aktuellen Politbarometer angibt, durch die Corona-Krise persönlich belastet zu sein.

Bei mehr als 50.000 Menschen, die in Deutschland mit oder an Corona verstorben sind, ist der Ernst der Lage offensichtlich und die Akzeptanz für die einschränkenden Maßnahmen recht hoch. Eine Mehrheit findet sie genau richtig. Als besonders störend empfinden die meisten die Kontaktbeschränkungen. Freunde und Familie nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt treffen zu dürfen, ist hart.

Ungefähr drei Viertel der Befragten meinen, dass es häufig zu Verstößen gegen die Corona-Regeln kommt. Wenn dieser Eindruck stimmt, dann müssten die geltenden Maßnahmen nur entschlossener durchgesetzt werden, um die Zahl der Neuinfektionen deutlich zu verringern - immer neue Regeln bräuchte es dann nicht.

Wir waren alle ein bisschen stolz darauf, dass Deutschland besser durch die erste Welle der Pandemie gekommen ist als die meisten anderen Länder. Da haben wir uns offenbar zu früh gefreut. Der Vorsprung ist verspielt und beim Thema Impfen haben uns viele Staaten vorgemacht, wie das besser zu organisieren ist, von Großbritannien bis Israel. So sagen dann auch ungefähr drei Viertel im Politbarometer: Das Impfen gegen Corona läuft schlecht.

Hoffen wir, dass sich die Lage und die Stimmung im Frühjahr verbessern werden. Bis dahin gilt: durchhalten, auch wenn’s schwerfällt.

Einen schönen Tag und viel Spaß beim Weiterlesen wünscht Ihnen

Matthias Fornoff, ZDF-Politikchef

Was heute noch wichtig ist

Urteil im Mordfall Walter Lübcke: Der Angeklagte Stephan Ernst hat die Tat bereits gestanden - bis zuletzt sind aber entscheidende Fragen offen geblieben. ZDF-Rechtsexperte Felix Zimmermann fasst zusammen, welche Urteile heute gefällt werden.

Letzte Runde im Maut-Untersuchungsausschuss: Heute soll Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erneut vor dem Gremium aussagen. Zuvor erneuerte einer der Mautbetreiber seine Aussage: Das Mautfiasko hätte verhindert werden können.

Die Pkw-Maut ist tot, aber die politische Verantwortung bleibt bis heute ungeklärt: Verkehrsminister Scheuer muss zum zweiten Mal vor den Ausschuss.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Das Sterben der alten Menschen: Viele an Covid-19 erkrankte alte Menschen sterben nicht im Krankenhaus. Findet in Deutschland eine versteckte Triage statt? Diese Gefahr sehen Opposition und Patientenschützer, berichtet meine Kollegin Britta Spiekermann.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es 2.179.868 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 12.840 dazu. Insgesamt sind 55.358 Menschen gestorben. (Quelle: Risklayer)

Bisher wurden in Deutschland 1.990.889 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Hier erfahren Sie, wie viele Menschen in Ihrem Bundesland eine Impfung erhalten haben. (Quelle: RKI)

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

Wenn Sie unser ZDFheute Update abonnieren möchten, können Sie das hier tun oder in Ihrer ZDFheute-App unter Meine News / Einstellungen / ZDFheute-Update-Abo.

Ausführlich informiert

ZDFheute live: Vor einem Jahr hat Prof. Dr. Roman Wölfel den ersten Corona-Fall in Deutschland nachgewiesen. ZDFheute live blickt gemeinsam mit dem Virologen auf das vergangene Corona-Jahr zurück.

Beitragslänge:
26 min
Datum:

Apropos erste Male: Dr. Camilla Rothe hat den ersten Abstrich bei einem deutschen Corona-Patienten gemacht. Ihre Warnungen wurden zunächst ignoriert. Ein Jahr später machen ihr Impfstoffe Mut.

Story des Tages

Zahl des Tages

73 Prozent. So viele Radfahrer bleiben bei einem Unfall am Kopf unverletzt, wenn sie einen Helm trugen. Über 50 Prozent der getöteten Radfahrer starben an einem Schädel-Hirn-Trauma, jedoch trugen von 117 tödlich verunglückten Radfahrern nur sechs einen Helm.

Laut Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) tragen ohnehin nur elf Prozent der Radler einen Helm. Bei den Kindern, die Fahrrad fahren, ist der Anteil um einiges höher. Zwischen sechs und zehn Jahren trägt jedes zweite Kind einen Fahrradhelm. 

Weitere Schlagzeilen

Die Nachrichten im Video

Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

Beitragslänge:
1 min
Datum:

So wird das Wetter heute

Am Donnerstag bleibt es im Norden und Osten bei 1 bis 5 Grad trocken. Im Westen und Süden regnet es zum Teil kräftig. Hier werden bei einem starken Westwind 4 bis 12 Grad erreicht. Vom westlichen Niedersachsen über Ostwestfalen bis nach Thüringen geht der Regen in Schnee über.

Wettervorhersage für den 28. Januar 2021
Quelle: ZDF

Zusammengestellt von Jan Schneider

Alles gut? Danke, dass Sie unser ZDFheute Update lesen! Wir möchten unser Briefing für Sie noch nützlicher machen. Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe: Schreiben Sie uns, was Ihnen besonders gut gefällt und was wir noch besser machen sollten an zdfheute-feedback@zdf.de. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.