Update am Abend: Die Welt nimmt Abschied von der Queen

    Update

    Update am Abend:Die Welt nimmt Abschied von der Queen

    Jan Schneider
    von Jan Schneider
    |
    ZDFheute Update

    Guten Abend,

    eine Ära ist zu Ende gegangen. Queen Elizabeth II. ist tot. Die dienstälteste britische Monarchin ist am Donnerstagnachmittag im Alter von 96 Jahren auf ihrem Landsitz Balmoral in Schottland verstorben. Nach mehr als 70 Jahren im Amt war sie für das Vereinigte Königreich der Inbegriff von Kontinuität und Einheit - gerade auch in turbulenten Zeiten.
    Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Trauer, die Anteilnahme weltweit ist groß.
    Vor dem Buckingham-Palast in London legen die Menschen Blumen ab. Er wolle der Queen noch einmal nah sein, erklärt ein Brite:

    Sie war wie eine Großmutter, einfach immer da.

    Politiker*innen und Prominente auf der ganzen Welt trauern um die verstorbene Königin. Sie wird fehlen, nicht zuletzt ihr wundervoller Humor, sagt Bundeskanzler Olaf Scholz. Besonders persönlich wurde der kanadische Premierminister Justin Trudeau:

    Sie war einer meiner liebsten Menschen in der Welt.

    Justin Trudeau

    Die Blicke richten sich nun auf ihren Nachfolger: Seit gestern ist Prinz Charles nicht mehr Prinz, sondern König Charles III. Heute Abend wird er sich in einer Fernsehansprache an die Nation wenden. Bei ZDFheute live können Sie die Rede mitverfolgen, alles Weitere zur Queen und den Ereignissen in den kommenden Tagen finden sie in unserem Liveblog. Und in der Hymne des Vereinigten Königreichs wird es fortan heißen: "God save the King".

    Was heute im Ukraine-Krieg passiert ist

    Ukraine erobert 1.000 Quadratkilometer zurück: Die Ukraine vermeldet Erfolge bei ihrer Gegenoffensive. Ukrainische Truppen haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj seit Anfang September mehr als 1.000 Quadratkilometer von den russischen Invasoren zurückerobert.
    Weitere News-Updates zur Lage und zu Reaktionen erhalten Sie jederzeit auch in unserem Liveblog zu Russlands Angriff auf die Ukraine.

    Was darüber hinaus wichtig ist

    Gasimporteur VNG braucht Staatshilfe: Der angeschlagene Gaskonzern braucht wegen der explodierenden Energiepreise Hilfe vom Staat. VNG gehört neben dem Uniper-Konzern, der wegen der Energiekrise ebenfalls strauchelt, zu den größten deutschen Gasimporteuren.
    Darum geht es beim EU-Energieminister-Treffen: Die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten stehen aufgrund der gestiegenen Energiepreise unter enormem Druck. Die Energieminister kommen deswegen zu einer Sondersitzung zusammen und beraten über mögliche Entlastungen.
    Bundesparteitag der CDU: Als Fraktionschef der Union blüht CDU-Chef Friedrich Merz derzeit auf. Sein Problem: Als Parteichef holen ihn lästige Debatten ein. Ausgerechnet seine treuesten Fans gefährden ihn nun am meisten.
    Das ist zum Schweizer Atommüll-Lager bekannt: Das Schweizer Atommüll-Endlager an der deutschen Grenze ist schon länger beschlossene Sache. Am Montag wollen die Eidgenossen den genauen Standort nennen. Was bisher bekannt ist.
    Aktuelle Corona-Zahlen und -Grafiken zur Situation in Ihrem Landkreis, zum Stand der Impfungen und zur allgemeinen Lage in Deutschland und weltweit.
    Wenn Sie unser ZDFheute Update abonnieren möchten, können Sie das hier tun oder in Ihrer ZDFheute-App unter Meine News / Einstellungen / ZDFheute-Update-Abo.

    Grafik des Tages

    Die neue Thronfolge in Großbritannien
    Quelle:

    Weitere Schlagzeilen

    Zahl des Tages

    12.173 Euro. So viel weniger verdienen Menschen im Durchschnitt in Ostdeutschland im Vergleich zu den Bundesländern im Westen. Damit wächst der Lohnunterschied zwischen Ost und West wieder. Auch zwischen Männern und Frauen gibt es einen großen Unterschied bei den Gehältern.

    32 Jahre nach Wiedervereinigung
    :Ost und West: Lohnunterschied steigt wieder

    Gut 12.000 Euro verdienen Ostdeutsche im Jahr weniger als Westdeutsche. Und das fast 32 Jahre nach der Wiedervereinigung. Die Linke ist empört.
    Symbolbild: Lohnabrechnung

    Gesagt

    Wir beobachten eine Zunahme von Aggression an extrem heißen Tagen - ab 30 Grad geht es steil nach oben. Mit anderen Worten: Es gibt eine Grenze dessen, was Menschen ertragen können.

    Anders Levermann, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

    Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat analysiert, welche Auswirkungen die klimatischen Veränderungen auf das Verhalten im Netz haben. Die Forschenden glichen für ihre Studie mehr als vier Milliarden Tweets von US-Nutzern mit Wetterdaten ab.

    Mehr Hatespeech durch Hitze
    :Klimawandel heizt Stimmung im Netz an

    Springt das Thermometer über 30 Grad, fallen im Netz offenbar jegliche Hemmungen. Laut einer Studie wird mit jedem Grad mehr auch mehr geschimpft und gepöbelt, was das Zeug hält.
    von Inga Rabe
    Sonne

    Streaming-Tipps für den Feierabend

    Es gibt viele Königinnen, aber nur eine Queen. Kein*e Monarch*in war länger auf dem britischen Thron als sie. ZDFzeit hat einen Rückblick auf die prägenden Stationen ihres Lebens. (42 min)
    21.04.2020 | 43:40 min
    Mehr Dokumentationen und Filme zur Queen haben wir auf einer Themenseite zusammengestellt. Dort erfahren Sie mehr über ihre ersten Jahre auf dem Thron, von der Bürde, eine Windsor zu sein, und wer die neuen Thronfolger sind.
    Oder, wenn Sie schon genug von der Queen gesehen und gehört haben: Nächste Woche wird der Deutsche Fernsehpreis verliehen. Alle nominierten Produktionen, die im ZDF zu sehen sind, haben wir hier gesammelt. Als bester Fernsehfilm ist "Die Wannseekonferenz" in der Auswahl.
    29.11.2023 | 104:36 min

    Genießen Sie Ihren Abend!

    Jan Schneider und das gesamte ZDFheute-Team
    Alles gut? Danke, dass Sie unser ZDFheute Update lesen! Empfehlen Sie das Briefing gerne Ihren Freunden und Bekannten - hier ist der Anmeldungs-Link. Außerdem freuen wir uns weiterhin über Ihr Feedback, was Ihnen besonders gut gefällt und was wir noch besser machen sollten an zdfheute-feedback@zdf.de. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!