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Update am Morgen - Moskaus Muskelspiele

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Antje Pieper

Guten Morgen,

die Reaktionen auf das Aus für Memorial, der ältesten und bekanntesten Menschrechtsorganisation Russlands sind eindeutig: "Schande", riefen die Unterstützer nach der Urteilsverkündung vor dem Obersten Gericht. Von einer "100 Prozent politischen Entscheidung" spricht nicht nur der Gründer und ehemalige Vorsitzende der Jabloko-Partei, Alexander Jawlinski. Einst vom Friedensnobelpreisträger Andrej Sacharow gegründet, setzte sich Memorial seit mehr als 30 Jahren für die Aufarbeitung der stalinistischen Verbrechen in der Sowjetunion und für die Wahrung der Menschenrechte im heutigen Russland ein.

Die Organisation war schon lange ein Dorn im Auge von Präsident Wladimir Putin. Memorial habe ein "falsches Bild der Sowjetunion geschaffen", warf die Staatsanwaltschaft in den Schlussplädoyers der Organisation vor. Im offiziellen Geschichtsbild des Kreml wird Stalin fast ausschließlich als Kriegsheld und Bezwinger des Nationalsozialismus gewürdigt.

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Auch in Bezug auf die Außenpolitik kann das fatale Folgen haben. Putin verkläre die Sowjetunion und das Stalin-Regime, meint der designierte Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, der langjähriger außen- und sicherheitspolitischer Berater Angela Merkels war. Putin strebe eine "Wiederherstellung eines russischen Reiches an, das an die Sowjetunion erinnert", er habe "Expansionsgelüste".

Härte gegen interne Kritiker, Säbelrasseln nach außen mit den Truppen an der Grenze zur Ukraine: Moskaus Muskelspiele verströmen keine friedliche Feiertagsstimmung und verheißen nichts Gutes für 2022. Unsere Korrespondenten im Studio Moskau sind heute im doppelten Einsatz. So berichtet Phoebe Gaa über die ab heute geltende Pflicht für in Russland arbeitende Ausländer, sich umfassenden ärztlichen Untersuchungen zu unterziehen. Und Axel Storm ist in der Ukraine unterwegs.

Kommen Sie gut durch den Tag!

Antje Pieper, auslandsjournal-Moderatorin und stellvertretende ZDF-Politikchefin

Was heute noch wichtig ist

Kim Jong Un - seit zehn Jahren Nordkoreas Machthaber: Am 29. Dezember 2011 übernahm Kim Jong Un nach dem Tod seines Vater Kim Jong Il die Führung in Nordkorea. Das Land ist weiterhin isoliert, daran änderte auch ein Treffen mit dem damaligen US-Präsdenten Donald Trump nichts Das Atomwaffen- und Raketenprogramm wurde in den vergangenen zehn Jahren noch ausgebaut.

Erstes Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf: Die Qualifikation ist für die deutsche Hoffnung Karl Geiger schon einmal gut gelaufen, er wurde Zweiter hinter dem Japaner Ryoyu Kobayashi. Nun wird es ernst beim ersten Wettkampf.

Bundesweite Einschränkungen sollen die Corona-Welle und auch die weitere Ausbreitung der Omikron-Variante bremsen.

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Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet heute 40.043 Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 205,5. Unsere Karte zeigt, wie es in Ihrem Landkreis aussieht. Hier erfahren Sie, wie die Corona-Impfungen in Deutschland vorankommen.

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Ausführlich informiert

Ein Lichtblick

Berlin: Ein Elefant spielt im Zoo in Berlin mit einem nicht verkauften Christbaum. Archivbild
Quelle: dpa

Da freuen sich die Elefanten im Berliner Zoo auch dieses Jahr: Auf der Speisekarte stehen heute die Tannenbäume, welche nicht den Weg in die Berliner Wohnzimmer gefunden haben. Auch Wisente und andere Tiere bekommen etwas vom verspäteten Weihnachtsessen ab.

Gesagt

Nach mir die Sintflut.
Madame de Pompadour, Geliebte des französischen Königs Ludwig XV.

Heute wäre ihr 300. Geburtstag: Madame de Pompadour wurde am 29. Dezember 1721 in Paris geboren. Als Mätresse des französischen Königs Ludwig XV. übte sie großen politischen Einfluss aus. "Nach mir die Sintflut" soll sie angesichts des Debakels im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) nur gesagt haben. Außerdem kosteten ihre ständigen Bauvorhaben und ihre Leidenschaft für Kunst Frankreich Millionen.

Weitere Schlagzeilen

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Die Nachrichten im Video

Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

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So wird das Wetter heute

Am Mittwoch überwiegen die vielen Wolken. Vor allem im Nordosten bleibt es häufig trocken. Ansonsten regnet es zeitweise, im Südwesten auch länger anhaltend und kräftig. Die Temperaturen erreichen 2 bis 14 Grad.

Wetter Mittwoch 29.12.2021
Quelle: ZDF

Zusammengestellt von Katrin Meyer

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