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Update am Abend - Die Welt in Lebensgefahr

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ZDFheute Update

Guten Abend,

wovor der Weltklimabericht warnt, ist in Südosteuropa Realität: Es brennt. Die Bilder aus Griechenland, Italien und der Türkei sind erschütternd. Bis ins All sind die Waldbrände zu sehen. Einsatzkräfte kämpfen gegen Hunderte Feuer, Städte und Dörfer werden evakuiert und zum Wochenbeginn droht eine neue Hitzewelle mit über 40 Grad. Auch die Bilder von der Flutkatastrophe in Westdeutschland sind erst drei Wochen alt und waren erschütternd, die Menschen in den Hochwasser-Gebieten wissen nicht, wie es für sie weitergeht. Es sind Katastrophen für Menschen, Tiere, Natur.

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Katastrophen, die sich häufen werden - so lautet die düstere Prognose des ersten Teils des neuen Weltklimaberichts, der heute vorgestellt wurde. Und er zeigt in puncto Erderwärmung Alarmstufe Rot. Es brennt. Der Weltklimarat (IPCC) führt die Folgen der menschengemachten Erderwärmung in seinem neuen Bericht drastischer vor Augen als je zuvor.

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Ist es schon zu spät? Ja und nein. Ja, weil selbst wenn es gelingen sollte, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen, wird laut Bericht der Meeresspiegel bis Ende des Jahrhunderts um bis zu 62 Zentimeter ansteigen und es wird bis zu 1,8 Grad wärmer sein auf der Erde. Und nein, es ist nicht zu spät zum Handeln, denn wenn wir nichts tun, - das heißt, die Emissionen gleichbleiben - wird die Temperatur Ende dieses Jahrhunderts um 2,1 bis 3,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen. Jedes Zehntel Grad zählt - denn jedes Zehntel Grad bedeutet mehr Überflutungen, Brände, Naturkatastrophen, Tote.

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte heute in Berlin: "Der Planet ist in Lebensgefahr". "Apokalyptische Szenen" ist über die Waldbrände in Südosteuropa zu lesen. Aber die Bilder sind so erschütternd, weil das, was Schulze sagt, nicht die ganze Wahrheit ist. Nicht nur der Planet ist in Lebensgefahr - wir sind in Lebensgefahr.

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet heute 1.183 Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 23,1. Unsere Karte zeigt, wie es in Ihrem Landkreis aussieht.

In Deutschland sind bisher 62,4 Prozent mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. 54,8 Prozent sind vollständig geimpft. Hier erfahren Sie, wie es in Ihrem Bundesland aussieht.

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Was sonst noch wichtig ist

Belarussische Opposition will weiter kämpfen: Ein Jahr nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Belarus und den darauffolgenden Massenprotesten will die Demokratiebewegung des Landes weiter gegen Machthaber Alexander Lukaschenko kämpfen. Belarus habe vor einem Jahr seine Wahl getroffen, sagte die Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja zum Jahrestag der Abstimmung am 9. August 2020. 

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Kritik am Umgang mit afghanischen Helfern: Angesichts der verschlechterten Sicherheitslage in Afghanistan wächst die Kritik am Umgang der Bundesregierung mit ihren dortigen einheimischen Helfern. Vor zweieinhalb Wochen hatte Kanzlerin Angela Merkel mehr Unterstützung für die Ortskräfte in Aussicht gestellt.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise lesen Sie jederzeit in unserem Liveblog.

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Grafik des Tages

Die Inzidenz steigt in Deutschland mancherorts wieder über 50.
Quelle: ZDF

Weitere Schlagzeilen

Ein Lichtblick

In Australien feiern Tierschützer Erfolge beim Schutz des gefährdeten Großen Kaninchennasenbeutlers - oder Bilbys, wie das in Down Under endemische Beuteltier genannt wird. "Unsere Kaninchennasenbeutler erleben im Mallee Cliffs National Park einen Boom!", twitterte der Umweltminister der Region New South Wales, Matt Kean. "Von 50 zu 118 Exemplaren in nur 18 Monaten." Die Tiere waren in den vergangenen Jahren in speziellen Gebieten angesiedelt worden, die frei von Raubtieren sind. Die steigenden Zahlen zeigten, dass dieser Ansatz funktioniere, sagte Kean.

Ein Großer Kaninchennasenbeutler, genannt Bilby.
Quelle: dpa

Zahl des Tages

Weltklimabericht: "Klimawandel ist eindeutig menschengemacht"
Quelle: zdf

Gesagt

In vielen Ländern wird die indigene Bevölkerung immer noch als Hindernis oder gar Feind einer wirtschaftlichen Entwicklung betrachtet. Wenn wir das Töten der indigenen Umweltschützer nicht stoppen, wird es nicht gelingen, den Regenwald und damit das Klima zu schützen.
Michael Heinz, Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat

Heute ist der  Internationale Tag der indigenen Völker: Weltweit werden laut UN rund 370 Millionen Menschen indigenen Bevölkerungsgruppen zugerechnet. Ihre Lebensgrundlage ist bedroht: durch den zunehmenden Abbau natürlicher Ressourcen, die Folgen des Klimawandels und die fehlende Anerkennung ihrer Rechte. Darauf macht jedes Jahr am 9. August der UN-Tag der indigenen Bevölkerungen aufmerksam. 

Streaming-Tipps für den Feierabend

Sie fühlen sich von Berater*innen über den Tisch gezogen, verzweifeln an komplexen und bürokratischen Riester-Verträgen. Was bleibt, ist Frust und Wut auf verpasste politische Reformen. "Ist die Riester-Rente noch zu retten?", fragt deshalb WISO. Die Doku wird heute Abend um 19:25 Uhr im ZDF gezeigt und ist in der Mediathek abrufbar. (43 Minuten)

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43 min
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Die Reihe "Shooting Stars - Junges Kino im Zweiten" des kleinen Fernsehspiels zeigt einen packenden Agententhriller: In "Das Ende der Wahrheit" geht es um Martin Behrens, einen Experten für Zentralasien beim Bundesnachrichtendienst, der glaubt, dass er mit seiner Arbeit einen Beitrag zur Erhaltung der nationalen Sicherheit leistet. (91 Minuten)

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Genießen Sie Ihren Abend!

Meike Hickmann

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