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Update am Morgen - Ein Blick in die Zukunft

Datum:
Peter Frey

Guten Morgen,

ab heute präsentiert sich das ZDF-Morgenmagazin in einem neuen Studio - die Moderator*innen sitzen nebeneinander an einem geschwungenen Tisch, im Hintergrund ein riesiger Bildschirm. Es gibt Positionen für Interviews und Touchscreens, zum Beispiel, um auf Multimedia-Inhalte aufmerksam zu machen. Alles ist offener und interaktiver. Es ist das Ergebnis von fast anderthalb Jahren Entwicklungsarbeit.

Vergangenen Donnerstag war ich in Berlin dabei, als die Kolleg*innen im Studio geprobt haben. Was heute Morgen auf dem Bildschirm routiniert aussieht, ist das Resultat akribischer Detail-Arbeit und gemeinsamen Ringens um die besten Einstellungen, die attraktivsten Perspektiven.

Das ZDF-Morgenmagazin, auch "Moma" genannt, erhält ein neues Studio.

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2 min
Datum:

Als das ZDF-Morgenmagazin 1992 gegründet wurde, haben sich die Macher*innen stark an amerikanischen "Morning Shows“ orientiert, bis hin zum Wohnzimmer- oder Küchen-Look einzelner Studiobereiche. Bundeskanzler Kohl nannte Fernsehen zum Frühstück damals einen "Anschlag auf die Menschenwürde". Das konnte nicht verhindern, dass sich das Programm wie in den USA zu einer unentbehrlichen Ansage für den Tag entwickelte.

Seit der ersten Sendung im Juli 1992 hat sich die Zuschauerschaft verzehnfacht und das Magazin ist für viele zum Teil des Morgenrituals geworden. Auch für Politiker, die wissen, dass sie die Republik erreichen, wenn sie im Morgenmagazin auftreten.

Ein neues Studio bedeutet für ein Fernsehformat immer einen Zeitsprung. Unser Empfinden für Formen und Farben ändert sich. Deshalb müssen Fernsehprogramme immer beides bieten: ein Stück Heimat, Vertrautes, aber auch einen Blick in die Zukunft bieten. 1992 war das Studio eine kunterbunte Sperrholzkulisse, heute strahlt es in zeitgenössischer Eleganz. Frei nach Bob Dylan: The Times They Are a-Changin'. Aber der Anspruch, beste Informationen zu liefern, der war und ist der gleiche.

Maybrit Illner, Dieter Stolle und Cherno Jobatey im ZDF-Morgenmagazin am 20.07.1992
Das Morgenmagazin 1992: die damalige Moderatorin Maybrit Illner mit Intendant Dieter Stolte (Mitte) und Moderator Cherno Jobatey.
Quelle: zdf

Einen schönen Tag und viel Spaß beim Weiterlesen wünscht Ihnen

Peter Frey, Chefredakteur des ZDF

Was heute noch wichtig ist

Johnson droht mit "No Deal": Der britische Premierminister fordert kurz vor einer neuen Verhandlungsrunde von der EU ein Handelsabkommen bis 15. Oktober - und droht mit einem harten Bruch. London-Korrespondentin Diana Zimmermann über die unendliche Brexit-Geschichte und die Frage, was nach der Übergangsfrist passiert:

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Wieder kein Sieg in der Nations League: In der Schweiz kommt Deutschland nicht über ein 1:1 hinaus. Die DFB-Elf dominiert das Spiel zwar zu Beginn, Gündogan schießt es auch in Führung - verliert danach aber ihren Rhythmus. Die Folge: Das 1:1 durch Widmer in der zweiten Hälfte. Die besten Szenen der Partie können Sie hier noch einmal im Video anschauen:

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3 min
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Auszahlungs-Beginn des Corona-Kinderbonus: Heute startet die Auszahlung des Corona-Kinderbonus. Dieser ist Teil des Corona-Konjunkturpakets der Bundesregierung, pro Kind werden in zwei Raten 300 Euro ausbezahlt. Mischa Erhardt erklärt, wer bekommt den Kinderbonus bekommt und welche Familien davon wirklich profitieren.

Rasant steigende Neuinfektionen in Frankreich: Fast 9.000 neue Corona-Fälle an einem Tag - seit Wochen steigt die Zahl der Neuinfektionen in unserem Nachbarland. "Die Politik wirkt hilflos", sagt die Pariser ZDF-Korrespondentin Christel Haas - es gelte das "Prinzip Hoffnung, dass die verschärften Maßnahmen nun endlich greifen". Ein Blick auf Zahlen und Ursachen.

Neuer Streit um Nord Stream 2: Die Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny hat am Wochenende auch die Debatte um Nord Stream 2 befeuert. Im ZDF-Interview fordert CDU-Außenexperte Norbert Röttgen den Stopp der umstrittenen Gas-Pipeline. "Putin versteht eine Sprache: Geld und Gas", sagt Röttgen. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans fordert ebenfalls im ZDF zwar auch "wirksame Sanktionen" gegen Russland - warnt aber vor einem Stopp der Pipeline. Das ganze Interview im Video:

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Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland gibt es laut Johns-Hopkins-Universität 251.728 bestätigte Infektionsfälle. Im Schnitt kommen derzeit täglich 1.170 dazu. Insgesamt sind 9.330 Menschen gestorben. (Stand: 7.9.2020 5:28 Uhr, Quelle: Johns-Hopkins-Universität)

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Ausführlich informiert

Berlin direkt: In der aktuellen Sendung ging es um die Anti-Corona-Demos und die Wut vieler Demonstranten auf Politik und Maßnahmen. Dazu im Interview: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. (20 Minuten)

Grafik des Tages

Die Frafik von ZDFheute zeigt: Fast ein Drittel der Deutschen neigt zu Verschwörungstheorien
Quelle: ZDF

Die Zahlen stammen aus einer repräsentativen Befragung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung. Mehr zum Hang zu Verschwörungstheorien lesen Sie in unserem Bericht.

Interaktive Story

Ein Modell eines Körpers mit Organen.

Nachrichten | Panorama - So kann Corona dem Körper schaden 

Diese direkten und indirekten Schäden kann das Virus anrichten - klicken Sie hier, um die interaktive Story zu starten.

Gesagt

Uns bewegt nicht, wie es früher geschehen ist, der Gedanke an irgendeine Form von Vorherrschaft; wir wollen mit allen anderen gleichberechtigt in den Kreis der europäischen Nationen treten.
Paul Löbe, 7. September 1949

Heute vor 71 Jahren trat in einer Bonner Turnhalle der 1. Deutsche Bundestag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die Eröffnungsrede hielt der damalige Alterspräsident Paul Löbe von der SPD.

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Kurznachrichten im ZDF - immer auf dem Laufenden

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So wird das Wetter heute

Am Montag gibt es neben harmlosen Quellwolken viel Sonnenschein. Im Südosten ist es dagegen stärker bewölkt und am Alpenrand sind noch letzte Schauer dabei. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 23 Grad.

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