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Update am Abend : Drei Wochen tödliche Lügen

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ZDFheute Update

Guten Abend,

vor drei Wochen hoffte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj noch auf diplomatische Lösungen - vergebens. Zuvor hatte Kremlchef Wladimir Putin die selbst ernannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk als unabhängige Staaten anerkannt und Truppen dorthin entsandt. Der offenkundig von langer Hand geplante Angriff auf die Ukraine lief längst. Bis zum Schluss log Putin darüber.

Dass er sein verqueres Narrativ im Anschluss an den Angriff nicht einmal für drei Wochen aufrechterhalten konnte oder wollte, zeigt einmal mehr, mit wem wir es zu tun haben: Das Ziel sei, die Menschen in der Ukraine zu schützen, diejenigen vor Gericht zu bringen, die Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begangen haben, und dieses "tragische Kapitel" so schnell wie möglich zu schließen, sagte Putin am 24. Februar.

Die Realität ist: Gestern meldete der Kreml, er schließe nicht mehr aus, "größere Bevölkerungszentren vollständig unter Kontrolle zu bringen". Heute beschrieb unsere Reporterin Katrin Eigendorf Raketenbeschuss in Odessa. In Charkiw, der zweitgrößten Stadt des Landes, kann die Feuerwehr die vielen Brände in Folge schwerer Bombardements nicht mehr löschen. Der Stadtrat von Mariupol meldet mehr als 2.300 tote Zivilisten seit Kriegsbeginn. Und die Straßen um Kiew seien nur noch ein "Brei aus Stahl und Beton" berichtet Oleksij Kuleba, Chef der dortigen Regionalverwaltung.

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20 Tage Ukraine-Krieg haben gezeigt, wie skrupellos die russischen Befehlshaber sind, dass die russische Armee gezielt auf die Zivilbevölkerung schießt und bombt - eben jene, die in den "größeren Bevölkerungszentren" leben, wie es der Kreml nennt.

Die Einwohner Kiews dürfen ab heute Abend, 19 Uhr ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, außer um sich in Bunker zu flüchten. Kiews Bürgermeister verhängte 35 Stunden Ausgangssperre. Ob der lang befürchtete Großangriff auf die Hauptstadt bevorsteht, oder ob die ukrainische Armee damit mögliche Saboteure isolieren will, ist unklar. Fest steht: Ukrainische Zivilisten leiden weiter - wegen des Lügners Putin.

Exklusiv

Verdacht auf Kriegsverbrechen - Drohnenvideo zeigt Erschießung von Zivilisten 

Laut Frontal-Recherchen schossen russische Einheiten gezielt auf Zivilisten. Das zeigen exklusive Drohnenaufnahmen. Der Verdacht auf Kriegsverbrechen in der Ukraine erhärtet sich.

von Arndt Ginzel und Christian Rohde

Aktuelle Corona-Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut meldet heute 198.888 Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 1.585,4. Unsere Karte zeigt, wie es in Ihrem Landkreis aussieht.

In Deutschland sind bisher 76,5 Prozent mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. 75,7 Prozent sind zweimal, 57,9 Prozent dreimal geimpft. Hier erfahren Sie, wie es in Ihrem Bundesland aussieht.

Weitere Zahlen und aktuelle Grafiken zur Verbreitung des Coronavirus weltweit finden Sie unter dem Link.

Was heute im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg passiert ist

Heute reisen die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien nach Kiew. Die EU will damit ein Zeichen der Unterstützung für die Ukraine setzen: Alle Entwicklungen im Ukraine-Krieg im Liveblog - oder kompakt und immer aktuell zusammengefasst in unserer Übersicht zur aktuellen Lage in der Ukraine.

Die russische TV-Redakteurin Marina Owsjannikowa stellte sich gegen die Lügen Putins. Sie stürmte die russischen Hauptnachrichten mit einer Anti-Kriegs-Botschaft. Was über sie bekannt ist und wie es mit ihr jetzt weitergeht hat mein Kollege Nils Metzger zusammengefasst.

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor dem Virenschutzprogamm "Kaspersky". Die russische Software könnte für einen möglichen IT-Angriff Russlands missbraucht werden. Zudem appelliert der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels an die Bürger, auf Hamsterkäufe zu verzichten. 

Was darüber hinaus wichtig ist

Einige Länder wollen die Maskenpflicht behalten: Am kommenden Sonntag soll es nach Plänen von Bund und Ländern so weit sein: Zum Frühlingsbeginn entfallen viele Pandemie-Beschränkungen. Doch es gibt viel Kritik.

Defizite in Bundeswehr-Einsätzen "alarmierend": Mängel und materielle Defizite bei der Bundeswehr: In ihrem Jahresbericht nennt die Wehrbeauftragte Eva Högl die Bedingungen der Truppe in Einsätzen "alarmierend".

Deutsche Autoindustrie - von einer in die nächste Krise: Trotz großer Absatzerfolge müssen sich die deutschen Autobauer auf schwierige Monate einstellen. Durch den Krieg in der Ukraine steigt die Unsicherheit. Konzerne fahren auf Sicht.

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Grafik des Tages

Infografik: 2021 mehr Treibhausgas in Deutschland freigesetzt

Deutschlands Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen ist nach vorläufigen Zahlen vergangenes Jahr um 4,5 Prozent gestiegen.

Weitere Schlagzeilen

Ein Lichtblick

Christian Eriksen ist zurück. Rund neun Monate nach seinem Herzstillstand bei der EM-Endrunde wurde der 30-Jährige wieder in die dänische Nationalmannschaft berufen. Er ist für zwei Testspiele gegen die Niederlande und Serbien nominiert.

Dänemarks Fußballer Christian Eriksen , aufgenommen am 12.06.2021

Neun Monate nach Herzstillstand - Eriksen zurück in dänischem Nationalteam 

Zahl des Tages

Drei Millionen - so viele Menschen sind bislang aus der Ukraine geflohen. Das melden die Vereinten Nationen. Es handele sich um die am schnellsten eskalierende Vertriebenen-Krise in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg, teilte ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration mit.

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