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Coronavirus-Vakzin - Wann werde ich geimpft?

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Die Sorge vor den Virus-Mutationen wächst. Impfen ist da die Lösung. Da stellt sich die Frage: Wann bin ich dran?

Eine Person hält ein Handy in der Hand, auf dem Display ist eine Nachricht vom Impfzentrum in Bayern.
Wer nicht zu einer Personengruppe mit Impfvorrang gehört, muss wohl noch länger auf einen Termin warten.
Quelle: imago/Fotostand

Experten warnen vor neuen Gefahren durch die infektiösen Virusvarianten, die zuerst in Großbritannien und Südafrika aufgetaucht waren und längst auch in Deutschland eingetroffen sind.

Um so mehr Bedeutung gewinnt das Impfen; die in Deutschland zugelassenen Impfstoffe schützen - so der derzeitige Stand der Forschung - auch vor einer Erkrankung durch die bisher bekannten Covid-19-Mutationen. Wenn mehr Menschen geimpft seien, so Gesundheitsminister Spahn am Montag, könnten die Infektionszahlen stärker sinken. Doch das Impfen gegen Corona nimmt in Deutschland nur langsam fahrt auf.

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Software kann Impftermine prognostizieren

Viele Menschen, die zu keiner Risikogruppe gehören, stellen sich daher gerade die Frage: Wann bin ich mit dem Impfen an der Reihe? Ab wann kann ich realistisch mit einem Impftermin rechnen? Eine neue Internetseite versucht, erste Antworten zu liefern.

Basierend auf den offiziellen Impfempfehlungen des Robert Koch-Instituts können Nutzer und Nutzerinnen mit dem Impfterminrechner des polnischen Startups Omnicalculator herausfinden, wie viele Leute vor ihnen an der Reihe sein werden und bei welcher Impfrate welches Zeitfenster für sie wahrscheinlich ist.

Persönliche Angaben sind datenrechtlich geschützt

Dafür gibt man zahlreiche Informationen zur eigenen Risikogruppe, Alter oder Beschäftigungsverhältnis ein. Danach richtet sich in Deutschland, mit welcher Priorität man den Impfstoff erhält. Auch wird man informiert, wenn etwa wegen Allergien eine Impfung nicht durchgeführt werden sollte. Entwicklerin Bogna Szyk betont gegenüber ZDFheute:

Wir speichern keine dieser persönlichen Daten.

Auch für Großbritannien hat Omnicalculator so einen kostenlosen Service schon entwickelt.

Verglichen mit anderen Ländern wie Spanien sind die deutschen Prioritätslisten sehr gut und genau formuliert. So können wir viel genauere Antworten liefern.
Bogna Szyk, Entwicklerin beim Startup Omnicalculator
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Softwareentwicklung für einen Hoffnungsschimmer

Die teils unterschiedlichen Vergaberegeln der einzelnen Bundesländer finden sich in der Webseite aktuell noch nicht wieder. Also etwa welche Menschen der gleichen Prioritätsstufe zuerst dran sind, und wie die Impfung logistisch ablaufen wird. Der Zeitrahmen ist also immer nur eine ungefähre Angabe.

Gebaut hätten sie das Tool auch, um Menschen etwas Hoffnung zu geben, dass ein Ende der Pandemie in Sicht sei, sagt Szyk. Und:

Es wird sicherlich noch lange dauern, bis alle geimpft sind, aber es ist schaffbar.

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17.09.2021
Videolänge
2 min
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