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Begegnungshistorie und Dashboard - Das sind die neuen Funktionen der Corona-App

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In den kommenden Wochen wird die Corona-Warn-App ausgebaut: Sie soll dann auf älteren Smartphones laufen und besser über den Zeitpunkt einer Risikobegegnung informieren können.

Corona-Warn-App. Symbolbild
Die deutsche Corona-Warn-App soll sich 2021 auch noch mit vielen weiteren Apps in Europa verbinden.
Quelle: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa

Die Funktionen der offiziellen Corona-Warn-App des Bundes werden in den kommenden Wochen erweitert, hat das Bundesgesundheitsministerium am Freitag angekündigt. Zu den neuen Funktionen gehört:

  • ein Dashboard, auf dem aktuelle Informationen über das Infektionsgeschehen zur Verfügung gestellt werden sollen.
  • eine Darstellung der Begegnungshistorie: Dabei geht es darum, die App-Nutzer genauer über den Zeitpunkt von Risikobegegnungen zu informieren. Diese Funktion werde im Einklang mit dem geltenden Datenschutz umgesetzt.
  • eine Schnittstelle von Apple für die älteren iPhone-Modelle 5s und 6 - so läuft auch auf diesen Modellen ab Mitte Februar die Corona-Warn-App. Dadurch wachse der Pool von kompatiblen Smartphones in Deutschland um bis zu vier Millionen Endgeräte.

Corona-Warn-App - mehr Austausch in Europa

Ebenfalls noch im Februar will das Entwicklerteam von SAP und Deutsche Telekom eine freiwillige Nutzerbefragung integrieren, in der sich die Anwender zu möglichen Datenspenden äußern können. Im März soll der Austausch von Infektionsschlüsseln mit der Schweiz möglich sein.

Bislang tauscht das System der Corona-Warn-App des Bundes Daten mit Irland, Italien, Spanien, Lettland, Kroatien, Dänemark, Polen, Niederlande, Belgien und Finnland aus. Neben der Schweiz sollen Malta, Slowenien, Litauen, Portugal, Österreich und Zypern noch im ersten Quartal 2021 dazustoßen. Tschechien, Estland und Griechenland seien in der weiteren Planung.

Nicht kompatibel dagegen sind die nationalen Apps in Großbritannien und Frankreich, weil diese nicht auf den Schnittstellen von Apple und Google aufsetzen.

Die Länder setzen auf die Weiterentwicklung der staatlichen Warn-App - auch schon im Dezember.

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Fast alle Testlabore angeschlossen

Von den 201 niedergelassenen Corona-Testlaboren in Deutschland seien inzwischen 174 bereits digital angebunden, 7 weitere in Vorbereitung, teilte das Ministerium mit. Damit seien über 95 Prozent der Testkapazität an die Corona-Warn-App angeschlossen. 20 Labore seien aber "passiv".

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung wurde bis heute mehr als 25 Millionen Mal heruntergeladen. Experten schätzen, dass sie von rund 23 Millionen Menschen aktiv genutzt wird. Die Download-Zahlen beziehen sich auf die verwendeten Apple-IDs beziehungsweise die Google-IDs.

Da in manchen Familien mehrere Geräte mit einer ID versorgt werden, dürfte die Ausgangsbasis noch höher als 25 Millionen Menschen sein. Von diesem Wert werden gut zehn Prozent wieder abgezogen, da manche Anwender die App wieder deinstalliert oder nach einem Handywechsel nicht erneut installiert haben. Die Wirksamkeit der App erhöht sich, je mehr Menschen die Anwendung auch tatsächlich einsetzen.

Update für die Corona-Warn-App: neue Funktionen kommen hinzu. Wie funktioniert die App ganz grundsätzlich?

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Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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