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Corona-Warn-App mit neuen Funktionen

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RKI betont Wichtigkeit - Corona-Warn-App mit neuen Funktionen

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Ab Montag startet die Version 1.5 der Corona-Warn-App. Wegen der steigenden Infektionszahlen, empfiehlt das RKI eindringlich, die App zu nutzen. Auch wegen zwei neuer Funktionen.

Corona-Warn-App auf einem Smartphone
Die Corona-Warn-App gibt es ab Montag in Version 1.5.
Quelle: dpa

Die Corona-Warn-App bekommt ein Update. Am Montag kommen laut ZDF-Informationen zwei neue Funktionen dazu:

  1. Positiv-Getestete können freiwillig Krankheitssymptome eintragen, um die Warnung von Kontakten noch präziser umsetzen zu können. Dafür soll es eine Art Tagebuch-Funktion geben.
  2. Die App wird über die Grenzen Deutschlands hinaus in vielen europäischen Ländern funktionieren.

Update soll Risikoberechnung der Corona-Warn-App verbessern

Durch die zusätzlichen Angaben soll die App bessere Risikoberechnungen liefern können. Kontaktpersonen von Infizierten sollen dadurch präzisere Einschätzungen ihres Ansteckungsrisikos erhalten.

Je mehr wir über die Symptome wissen und den Zeitraum der Symptome kennen, desto genauer können wir die Warnungen in der App einstellen
Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI)

Infizierte Personen sind nur eine bestimmte Zeit lang ansteckend. Diese Zeitspanne beginnt laut Wieler typischerweise zwei Tage vor Symptombeginn und dauert etwa eine Woche bis zehn Tage nach Symptombeginn an.

Einige Gesundheitsämter überlastet - Corona-Warn-App als Ausweg

Wieler betonte den Ernst der Lage. Es gebe inzwischen einige Gesundheitsämter, die nicht mehr die Kontrolle über die Ausbrüche hätten. Je unübersichtlicher das Infektionsgeschehen werde, desto wichtiger sei es, auch die Corona-Warn-App zu nutzen. Sie könne Kontakte nachvollziehen, die die Gesundheitsämter nicht ermitteln könnten - etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die App ersetze zwar nicht die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) und das Lüften. "Aber je mehr die Pandemie an Dynamik gewinnt, desto wichtiger wird die Corona-Warn-App als ein kleines Werkzeug, das eben auch einen Beitrag dazu liefert, dass wir die Pandemie besser beherrschen können."

In letzter Zeit hatten Amtsärzte den Nutzen der Corona-App allerdings kritisiert.

Rechtsanwalt Michael Terhaag im Gespräch

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Inzwischen fast 20 Millionen Downloads

Die App ist mittlerweile rund 19,6 Millionen Mal heruntergeladen worden. Experten gehen davon aus, dass die Anwendung von rund 16 Millionen Menschen in Deutschland aktiv genutzt wird. Zuletzt hatten sich die täglichen Download-Zahlen auf rund 100.000 verdreifacht. Die neue Version 1.5 wird am Montagmittag in den App-Stores von Apple und Google erwartet.

18,4 Millionen Mal wurde die App bisher heruntergeladen. Bei ihrer ersten gemeinsamen Zwischenbilanz zeigen sich die Initiatoren im selben Atemzug unzufrieden und erfreut.

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Programmierer: Kaum noch Probleme bei Apple und Android

Ein Sprecher des Softwarekonzerns SAP betonte, anfängliche technische Probleme der Corona-App seien inzwischen "weitgehend gelöst". Auf dem iPhone von Apple habe es ohnehin keine Probleme mit einer signifikanten Verkürzung der Batterielaufzeit gegeben.

Auch unter Android habe man die Probleme auch dank der Hinweise aus der Community "weitgehend im Griff". Das betreffe auch weniger leistungsstarke Android-Smartphones, die Schwierigkeiten beim Öffnen der Datenbank der Kontaktdaten hatten.

SAP hat die App und die dazugehörige Infrastruktur zusammen mit der Telekom-Tochter T-Systems entwickelt. Die Anwendung aus Deutschland werde inzwischen von Google und Apple als Referenz-Anwendung für Corona-Warn-Apps angesehen und habe damit auch über Europa hinaus Auswirkungen.

Vorstellung der Corona-Warn-App

Zunächst 11 Staaten beteiligt -
EU-Länder tauschen Daten der Corona-Apps aus
 

In Deutschland wird die Corona-Warn-App von rund 15 Millionen Menschen genutzt. Bislang verfolgt sie nur Kontakte in der Bundesrepublik. Nun sollen weitere EU-Staaten folgen.

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von Tai Becker
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