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Verkauf von Tesla-Anteilen - Elon Musk lässt über Aktienverkauf abstimmen

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Elon Musk lässt auf Twitter darüber abstimmen, ob er zehn Prozent seiner Anteile an Tesla verkaufen soll. Damit könnte er auf Pläne für eine Steuer für Superreiche reagieren.

Elon Musk (Archiv)
Elon Musk (Archiv)
Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/POOL/dpa

Tesla-Gründer Elon Musk hat seine Anhänger auf Twitter über den Verkauf von zehn Prozent seiner Aktien an dem US-Elektroautobauer abstimmen lassen.

"In letzter Zeit wird viel über nicht realisierte Gewinne als Mittel zur Steuervermeidung gesprochen", schrieb der Multimilliardär am Samstag in dem Onlinedienst.

Daher schlage ich vor, zehn Prozent meiner Tesla-Aktien zu verkaufen.
Elon Musk, Tesla-Chef

Musk versprach, sich an das Abstimmungsergebnis zu halten.

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Er beziehe weder ein Bargehalt noch Boni, erklärte Musk. Deshalb sei der Verkauf von Aktien die einzige Möglichkeit für ihn, steuerpflichtig zu werden.

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Seine Follower konnten bei der Twitter-Umfrage mit Ja oder Nein abstimmen. Innerhalb einer Stunde gingen bei der Umfrage mehr als 700.000 Stimmen ein. Dabei sprachen sich zunächst fast 56 Prozent der Teilnehmer für einen Verkauf aus. Musk hat 62,5 Millionen Twitter-Follower.

Musk könnte damit Steuer für Superreiche vermeiden wollen

Der Unternehmer schien damit auf einen Vorschlag der US-Demokraten für eine Steuerreform abzuzielen. Sie wollen Superreiche in den USA stärker besteuern und haben dabei deren Wertpapiere in den Blick genommen.

Analysten zufolge muss Musk möglicherweise ohnehin eine größere Zahl von Aktien verkaufen, um Steuern auf Optionen zu begleichen, die kommendes Jahr auslaufen.
Kursgewinne von Aktien werden in den USA ihrerseits dann besteuert, wenn die Papiere verkauft werden und damit ein Gewinn realisiert wird. Dies gilt als ein Grund, warum US-Konzerne gerne ihre eigenen Aktien zurückkaufen - und damit den Kurs stützen - statt das Geld als Dividenden auszuzahlen.

Kritiker bemängeln, dass reiche Bürger damit ein Vermögen aufbauen können, ohne dabei Steuern zahlen zu müssen. Im Zuge von geplanten Steuerreformen von Präsident Joe Biden ist im Gespräch, dies zu ändern.

Kongress berät "Milliardärssteuer"

Diskutiert wird konkret im Kongress eine sogenannte "Milliardärssteuer" von 23,8 Prozent auf Gewinne bei Wertpapieren, egal, ob diese durch einen Verkauf realisiert wurden oder nicht. Betroffen wären etwa 700 Steuerzahler in den USA, die ein Vermögen von mehr als einer Milliarde Dollar besitzen oder drei Jahre in Folge 100 Millionen Dollar als Jahreseinkommen aufweisen. Das so eingenommene Geld soll dabei helfen, Bidens geplanten Sozial- und Klimareformen zu finanzieren. Musk hat die Überlegungen kritisiert.

Laut Bloomberg besaß Musk Ende Juni etwa 17 Prozent der Tesla-Aktien im Wert von mehr als 208 Milliarden Dollar (180 Milliarden Euro). Mit einem geschätzten Vermögen von 338 Milliarden Dollar gilt der Tesla-Gründer laut Bloomberg als der reichste Mann der Welt.

Ab Sommer 2021 sollen in Grünheide (Brandenburg) 500.000 Elektroautos pro Jahr produziert werden, so der Plan von Tesla-Chef Elon Musk. In nur einem Jahr entsteht eine Gigafactory.

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43 min
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