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Facebook-Dienste ausgefallen - Ursache gefunden? Zuckerberg sagt "Sorry"

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Rund sechs Stunden lang waren die Dienste Facebook, Instagram und WhatsApp für Milliarden Nutzer nicht erreichbar. Jetzt glaubt Facebook, die Ursache gefunden zu haben.

Whatsapp, Instagram und Facebook waren stundenlang offline. Die Panne trifft den Social-Media-Konzern zur Unzeit, denn sein gesamtes Geschäftsmodell steht derzeit am Pranger.

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Rund sechs Stunden lang dauerte der Total-Ausfall bei Facebook und den ebenfalls zum Unternehmen gehörenden Diensten Instagram und WhatsApp. Erst im Laufe der Nacht waren die Dienste nach und nach wieder erreichbar.

Facebook hat in einem Blogpost eine fehlerhafte Konfigurationsänderung dafür verantwortlich gemacht. Die knapp 3 Milliarden monatlichen Nutzer des Unternehmens weltweit konnten in dieser Zeit die Dienste Facebook, WhatsApp, Instagram und Messenger nicht erreichen.

Wir möchten zu diesem Zeitpunkt klarstellen, dass wir glauben, dass die Ursache dieses Ausfalls eine fehlerhafte Konfigurationsänderung war.
Facebook

Das Unternehmen gab nicht an, wer die Konfigurationsänderung durchgeführt hat und ob sie geplant war. Experten tippten bereits zuvor auf einen Konfigurationsfehler in der Netzwerk-Infrastruktur, der alle Facebook-Dienste unerreichbar machte:

"Vereinfacht dargestellt: Die Dienste von Facebook, WhatsApp und Instagram sind noch da - aber es fehlt im Internet quasi die Verknüpfung dorthin", erläuterte Rüdiger Trost von der IT-Sicherheitsfirma F-Secure der Deutschen Presse-Agentur. "Als hätte jemand auf einer Autobahn die Ausfahrtsschilder zu den 'Orten' Instagram, WhatsApp und Facebook entfernt."

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg entschuldigt sich

Bei Facebook selbst sprach Technologie-Chef Mike Schroepfer zunächst nur von "Netzwerk-Problemen". Gründer und Chef Mark Zuckerberg entschuldigte sich in einem kurzen Facebook-Post.

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Auf dem Unternehmens-Account im Konkurrenz-Netzwerk Twitter veröffentlichte Facebook ebenfalls eine Entschuldigung: "An die riesige Gemeinschaft von Menschen und Unternehmen auf der ganzen Welt, die sich auf uns verlassen: Es tut uns leid".

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Die Störung war so schwer in Griff zu bekommen, dass Facebook der "New York Times" zufolge ein Team in sein Rechenzentrum im kalifornischen Santa Clara schicken musste, um einen "manuellen Reset" der Server zu versuchen. Das wäre in etwa so, wie wenn man beim PC zuhause den Reset-Knopf drückt, weil nichts mehr geht.

Facebook, Instagram und WhatsApp ab ca. 18 Uhr nicht mehr erreichbar

Bei Facebook selbst seien neben der internen Kommunikationsplattform zum Teil auch digitale Türschlösser in Büros und andere vernetzte Technik ausgefallen, schrieb die "New York Times" weiter. Zwei namentlich nicht genannte IT-Sicherheitsexperten von Facebook sagten der Zeitung, eine Cyberattacke als Auslöser der Probleme erscheine unwahrscheinlich.

"Experten gehen nicht von einem Cyberhack aus, somit seien Userdaten zu keiner Zeit gefährdet gewesen", so ZDF-Korrespondentin Claudia Bates zu den Ausfällen der Plattformen.

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Die Facebook-Dienste waren ab etwa 18 Uhr deutscher Zeit nicht mehr nutzbar. Der Technik-Chef des Cloud-Dienstleisters Cloudflare, John Graham-Cumming, verwies darauf, dass Nutzer und auch Software weiterhin versuchten, Facebook-Dienste anzusteuern. Das sorge für einen massiven Anstieg der Auslastung anderer DNS-Dienste, schrieb er bei Twitter.

Facebook unter Druck

Für Facebook, das gerade in den USA unter verstärktem politischen Druck steht, war der mehrstündige Ausfall quasi eine blamable Krönung ohnehin schlechter Wochen. Erst am Sonntag hatte eine ehemalige Mitarbeiterin sich als Whistleblowerin zu erkennen gegeben und dem Online-Netzwerk vorgeworfen, Profit über das Wohl der Nutzer zu stellen. Am Dienstag sollte sie im US-Senat befragt werden.

Die Facebook-Aktie schloss mit einem Minus von knapp fünf Prozent. Auch danach war das Unternehmen an der Börse immer noch rund 920 Milliarden Dollar wert. Nachdem die Störung behoben war, legte der Kurs im nachbörslichen Handel zeitweise um 0,55 Prozent zu.

Der US-Konzern Facebook riskiere die Sicherheit der User und gefährde die Demokratie - diesen Vorwurf machen die Journalistinnen Cecilia Kang und Sheera Frenkel im Buch "Inside Facebook". Dafür haben die Autorinnen mit rund 400 Mitarbeiterinnen …

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