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Facebook, Twitter & Co - So entlarven Sie Fake News

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Falschmeldungen in Sozialen Netzwerken und aus dem Zusammenhang gerissene Bilder zur Corona-Krise fluten das Internet - hier die drei besten Strategien, um solche Enten zu erlegen.

Computertaste mit der Aufschrift Fake News
Wie lassen sich Fake-News erkennen? In diesem Tutorial stellen wir drei Strategien vor.
Quelle: picture alliance/Bildagentur-online

Quelle hinterfragen

Woher stammt die Information? Von der Website oder aus dem Social-Media-Account eines verifizierten Nachrichtenkanals oder von einem weniger bekannten Account oder Blog? Bevor Sie ein Posting teilen, nehmen Sie den Absender genau unter die Lupe: Wie lange existiert der jeweilige Facebook- oder Twitter-Account schon? Was hat er früher gepostet? Wie viele Follower bzw. Abonnenten hat der Account?

In Deutschland gibt es eine Impressums-Pflicht: Alle Webseiten mit einer de-Domain müssen ein Impressum haben, in dem der verantwortliche Betreiber samt Kontaktdaten genannt wird. Seiten ohne Impressum sollten Sie kein Vertrauen schenken. Achten Sie bei Accounts in Sozialen Netzwerken auf den blau-weißen Haken, mit dem verifizierte Nutzerkonten gekennzeichnet werden - nachgemachte Accounts von Promis oder Nachrichtenseiten haben den natürlich nicht.

Googeln

Geben Sie Stichwörter aus der Nachricht oder ganze Abschnitte aus der Meldung in Anführungszeichen in eine Suchmaschine ein. Schreiben andere, vertrauenswürdige Nachrichtenportale ebenfalls über das Thema?

Im Zweifel ist es oft hilfreich, Stichwörter zusammen mit dem Wort "Fake" zu googeln - ist die Nachricht eine bekannte Falschmeldung, sieht man das in der Regel bereits in den ersten Suchmaschinen-Treffern. Denn oft haben bereits andere Nachrichten- oder Factchecking-Seiten die betreffende Meldung als Fake enttarnt.

Bilder unter die Lupe nehmen

Woher stammt ein Foto oder ein Video, das einen angeblichen Skandal oder eine unglaubliche Geschichte beweisen soll? Wie lange steht es schon im Netz? Oft lässt sich mit einer einfachen Bilder-Rückwärtssuche bereits beweisen, dass ein Foto in einem anderen Zusammenhang als dem behaupteten steht oder älter ist als angegeben. Erste Anlaufstelle: Die Bilder-Suche von Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yandex.

Täglich erscheinen Millionen neuer Inhalte im Netz. Woher soll man wissen: Stimmt das oder ist alles nur Fake? Eine Anleitung in drei Schritten.

Beitragslänge:
6 min
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Klickt man innerhalb der Bilder-Suche auf das Kamera-Symbol im Suchfenster, lässt sich ein beliebiges Foto hochladen oder die Webadresse eines Fotos eingeben. Die Suchmaschine zeigt dann als Ergebnis Internet-Seiten an, die genau dieses Foto bereits ebenfalls verwenden. In vielen Fällen lassen sich so Fälschungen schnell entlarven. Und so lässt sich auch einschätzen, wie lange das Foto bereits existiert - oft verwenden Internetnutzer ältere Fotos von Unglücken oder Anschlägen, um aktuelle Ereignisse zu bebildern.

...das geht auch mit Videos

Grundsätzlich funktioniert eine Rückwärtssuche auch bei Videos, allerdings braucht man dafür Screenshots bzw. Standbilder. Der "Youtube Dataviewer" von Amnesty International lässt eine solche Rückwärtssuche automatisiert für Youtube-Videos zu: Einfach die Adresse eines Youtube-Videos eingeben und die Vorschaubilder sind mit der Google-Bilderrückwärtssuche verknüpft.

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