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Game-Verband - Smartphone-Spiele boomen in Deutschland

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Über 22 Millionen Menschen haben im Corona-Jahr 2020 auf dem Handy gespielt. Damit bleiben Smartphones die beliebteste Spieleplattform in Deutschland, teilte der Game-Verband mit.

Smartphone Gaming
Smartphone-Spiele boomen in Deutschland.
Quelle: imago

Im vergangenen Corona-Jahr haben immer mehr Menschen in Deutschland auf ihrem Smartphone gespielt und dafür oft zusätzliches Geld ausgegeben. Damit baute das Smartphone seinen Vorsprung als beliebteste Spieleplattform aus. Die Branche gilt auch als ein wirtschaftlicher Profiteur der Pandemie.

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Konsolen verdrängen PC vom zweiten Platz

22,6 Millionen Spieler und Spielerinnen suchten auf ihrem Smartphone 2020 Ablenkung und Abwechslung bei Games. Die Daten wurden vom Marktforschungsunternehmen GfK ermittelt. Auf dem zweiten Platz verdrängten die Konsolen (17,2 Millionen Spielende) den PC (15,2 Millionen Spielende) auf den dritten Rang.

Spielekonsolen waren auch im Handel besonders beliebt. Sowohl Nintendos Switch, die bereits seit 2017 erhältlich ist, als auch die beiden neuen Modelle PlayStation 5 von Sony und Xbox Series X/S von Microsoft, die gegen Ende 2020 erschienen sind, waren vielerorts ausverkauft. Der Tablet Computer landete abgeschlagen auf Platz 4 mit 9,9 Millionen Spielerinnen und Spielern.

Seit der Corona-Krise sind Gaming-Plattformen gefragter denn je. Doch immer öfter stoßen User dabei auf rechtsextreme Parolen. Sicherheitsbehörden warnen, dass sich immer mehr Menschen im Netz radikalisieren. Präventivprojekte sollen jetzt helfen.

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Wenig Aufwand, viel Angebot

"Smartphones konnten von dem starken Interesse an Games im vergangenen Jahr besonders profitieren", so Game-Geschäftsführer Felix Falk.

Der Grund hierfür ist klar: Die Geräte sind in der Regel schon vorhanden und das Angebot an Spiele-Apps ist riesig.
Felix Falk, Game-Geschäftsführer

Zudem würden die meisten Titel als Free-to-Play-Spiele angeboten, so dass jeder schnell und ohne Kosten losspielen könne.

Am Computer Proteine modifizieren und so einen Beitrag zur Forschung leisten? 2011 half ein Computerspiel bei der Entwicklung eines AIDS-Medikaments. Und nun in der Corona-Krise.

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36 Prozent Marktwachstum für PC- und Videospiele

Das große Interesse an den Spielen steigert auch die wirtschaftliche Bedeutung der Branche. Der deutsche Games-Markt verzeichnete 2020 einen deutlichen Umsatzsprung: Insgesamt wurde mit Computer- und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Mit Spielekonsolen, Gaming-PCs und Zubehör wurden mehr als 3,2 Milliarden Euro umgesetzt. Das ist ein Plus von 26 Prozent. Noch stärker ist der Teilmarkt für Computer- und Videospiele gewachsen: 5,2 Milliarden Euro konnten mit dem Kauf von Games, In-Game- und In-App-Käufen, Abonnements sowie Gebühren für Online-Dienste umgesetzt werden. Damit legte dieser Teil des Marktes um 36 Prozent zu.

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