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Verschwörungstheorien verbreitet - Twitter sperrt "QAnon"-Konten

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Das Online-Netzwerk Twitter hat 7.000 Konten gesperrt, die es mit der "QAnon"-Bewegung in Verbindung bringt. "QAnon" verbreitet Verschwörungstheorien und Antisemitismus.

QAnon Anhänger in den USA
QAnon Anhänger in den USA
Quelle: Reuters

Twitter ist gegen die "QAnon"-Bewegung vorgegangen, die Verschwörungstheorien verbreitet und US-Präsident Donald Trump unterstützt. 7.000 Konten mit Verbindungen zu "QAnon" wurden entfernt, wie der US-Internetdienst am Dienstag mitteilte. Die Maßnahme begründete das Unternehmen damit, dass die über diese Konten verbreiteten Botschaften "Schäden im wirklichen Leben" anrichteten.

"QAnon" verbreitet Verschwörungstheorien und Antisemitismus

Die "QAnon"-Bewegung verbreitet die Behauptung, dass die Vereinigten Staaten von einer kriminellen Organisation beherrscht würden, welcher etwa die früheren Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama, der Milliardär George Soros sowie diverse Hollywoodstars angehören sollen. Viele "QAnon"-Botschaften haben antisemitischen Charakter.

Warum ist QAnon so gefährlich?

Beitragslänge:
17 min
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Nach Angaben eines Unternehmenssprechers entschloss sich Twitter zum Vorgehen gegen "QAnon", weil die Anhänger der Bewegung über die Plattform immer mehr Schaden verursachten. So hätten in den vergangenen Wochen die von solchen Konten ausgehenden Formen der koordinierten Drangsalierung anderer Menschen zugenommen.

Twitter will weiter gegen Verschwörungstheoretiker vorgehen

Der Sprecher kündigte eine Ausweitung der Twitter-Maßnahmen gegen die Verbreitung von Verschwörungstheorien an. Davon würden rund 150.000 Konten betroffen sein, erklärte er. In den USA und anderen Ländern hat in den vergangenen Monaten der Druck auf die Betreiber der großen Onlinenetzwerke stark zugenommen, gegen Hass- und Falschbotschaften vorzugehen.

Archiv: Anhänger der "Identitären Bewegung", aufgenommen am 17.06.2017 in Berlin.

Rechtsextremismus - Identitäre Bewegung: Youtube sperrt Konten 

Die Videoplattform Youtube hat drei Konten der rechtsextremen Identitären Bewegung (IB) gesperrt, nachdem es Twitter am Wochenende vorgemacht hatte.

Die Unternehmen ergriffen eine Reihe von Maßnahmen gegen solche Inhalte. Auch Facebook, das sich sogar einem großangelegten Anzeigenboykott ausgesetzt sieht, reagierte und kündigte eine Ausweitung seines Vorgehens gegen Hass und Hetze an.

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