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VW entschuldigt sich für Werbespot

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Rassismusvorwürfe - VW entschuldigt sich für Werbespot

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Volkswagen hat sich für einen Werbeclip entschuldigt, nennt ihn "falsch und geschmacklos". Das Unternehmen sieht sich mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert.

Rassismus-Vorwürfe gegen Volkswagen: Nach heftiger Kritik an einem Werbespot für den neuen Golf hat sich der Autobauer für das Video entschuldigt und will die Hintergründe aufklären.

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Nach heftiger Kritik an einem auf Instagram geposteten Werbespot für den neuen Golf hat sich Volkswagen für das Video entschuldigt. Die kurze Sequenz, die starke Reaktionen in den sozialen Netzwerken auslöste, zeigt einen schwarzen Mann, der von einer riesigen weißen Hand durchs Bild geschoben und anschließend in den Eingang eines Hauses geschnippt wird.

"Ganz ohne Frage: Das Video ist falsch und geschmacklos", erklärte das Unternehmen dazu am Mittwoch. Dass der Clip bei vielen Beobachtern zu Empörung und Wut führe, könne man verstehen.

Wir distanzieren uns davon und entschuldigen uns dafür. Wir werden aufklären, wie das passieren konnte - und Konsequenzen daraus ziehen.
Mitteilung von Volkswagen

Buchstabenfolgen "Neger" zu sehen

Für einen Moment war gegen Ende des Werbefilms für das neue Golf-Modell auch eine Buchstabenfolge zu sehen, deren Einblendung das Wort "Neger" nahelegte. "Schon vor dem Hintergrund unserer eigenen Unternehmensgeschichte positioniert sich Volkswagen gegen jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung", erklärten die Wolfsburger.

Auch bei Twitter war der Clip zu sehen gewesen. Eine erste Entschuldigung war zuvor auf Instagram verbreitet worden. "Wie ihr euch vorstellen könnt, sind wir überrascht und schockiert, dass unsere Instagram-Story derart missverstanden werden kann", schrieb VW dort zunächst.

Kritik an erster Entschuldigung

Dies war stellenweise nochmals auf Kritik gestoßen. Ein Nutzer schrieb: "Alles also nur eingebildet und ein Missverständnis? Sorry, aber den Rassismus bilden wir uns nicht ein." VW präzisierte daraufhin seine Entschuldigung.

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Hans Dieter Pötsch und Herbert Diess (r) (Archiv)

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