Geneal: Endlich Ahnung von den Ahnen 2

Tonfabrikant Spang

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Andreas Spang ist Tonfabrikant aus Ransbach-Baumbach im Westerwald. Drei Generationen kann er seine Familie zurückverfolgen. Doch dann endet die Spur. Zusammen mit Tim Niedernolte und einem Genealogen sucht er nach den Wurzeln seiner Vorfahren.

Beitragslänge:
8 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 02.08.2018, 10:00

Wollen Sie selbst nach Ihren Ahnen forschen?

Fünf Tipps des Genealogen Markus Weidenbach:

1) Definieren Sie ein konkretes Ziel!
Was wollen Sie wissen und welche Form wähle ich dafür?
z.B. -Nachkommentafel ("Stammbaum")
-Vorfahrenstammbaum ("Ahnentafel")
-Familienchronik
-Biographie
Tipp: Dabei nicht verzetteln und nicht Zusammenhänge suchen, wo keine sind!
(z.B. "Ich suche alles über DIE Schmitz in Köln.")

2) Befragen Sie lebende Verwandte!
-tragen Sie Urkunden, Stammbücher, Briefe, Testamente, Fotos usw. zusammen
-sammeln Sie auch mündliche Überlieferungen
Tipp: Manchmal steckt in der "Gerüchteküche" ein Fünkchen Wahrheit!

3) Gehen Sie systematisch vor!
Nämlich nach dem Prinzip „Durchhangeln“:
a) zuerst Geburtsurkunde
b) dann Heiratsurkunde dieser Eltern
c) deren beiderseitige Geburten usw.
Tipp: Nicht leichtfertig eine Generation überspringen!

4) Woher kommt meine Information?
-Notieren Sie immer, aus welcher Quelle eine Information stammt, damit man sie später noch prüfen und vergleichen kann.
-Handschriftliche Quellen sollten transkribiert bzw. übersetzt werden
(Latein und Französisch sind nur Amtssprachen, keine Volkssprache).

5) Ordnung halten!
-Legen Sie Familienblätter an und nutzen Sie die Kekulé-Ahnenziffern (also System internationaler Nummerierung), um Verwechslungen zu vermeiden.
-Je mehr Material man zusammenträgt, desto mehr ist ein Ordnungsbegriff (z.B. nach Herkunftsgebiet) hilfreich.

Wichtig: Bringen Sie Geduld und Spürsinn mit.
Vernetzen Sie sich mit Genealogie-Vereinen.
Wenn Sie nicht mehr weiterkommen, suchen Sie Kontakt zu Experten
(Berufsgenealogen und/oder konkrete Anfragen an Archive)

In der Familienforschung gibt es keine Aufzüge, sondern nur Treppenstufen!

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