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Tipps für die eigene Ahnenforschung

Am besten geht man bei der Erforschung seiner Vorfahren systematisch vor. Sonst verliert man leicht den Überblick.

Fünf Tipps des Genealogen für Ihre eigene Forschung vom Genealogen Markus Weidenbach

1) Definieren Sie ein konkretes Ziel!

Was wollen Sie wissen und welche Form wähle ich dafür? z.B. -Nachkommentafel ("Stammbaum") -Vorfahrenstammbaum ("Ahnentafel") -Familienchronik -Biographie Tipp: Dabei nicht verzetteln und nicht Zusammenhänge suchen, wo keine sind! (z.B. "Ich suche alles über DIE Schmitz in Köln.")

2) Befragen Sie lebende Verwandte!

-tragen Sie Urkunden, Stammbücher, Briefe, Testamente, Fotos usw. zusammen -sammeln Sie auch mündliche Überlieferungen Tipp: Manchmal steckt in der "Gerüchteküche" ein Fünkchen Wahrheit!

3) Gehen Sie systematisch vor! Nämlich nach dem Prinzip „Durchhangeln“: a) zuerst Geburtsurkunde b) dann Heiratsurkunde dieser Eltern c) deren beiderseitige Geburten usw. Tipp: Nicht leichtfertig eine Generation überspringen!

4) Woher kommt meine Information? -Notieren Sie immer, aus welcher Quelle eine Information stammt, damit man sie später noch prüfen und vergleichen kann. -Handschriftliche Quellen sollten transkribiert bzw. übersetzt werden (Latein und Französisch sind nur Amtssprachen, keine Volkssprache).

5) Ordnung halten! -Legen Sie Familienblätter an und nutzen Sie die Kekulé-Ahnenziffern (also System internationaler Nummerierung), um Verwechslungen zu vermeiden. -Je mehr Material man zusammenträgt, desto mehr ist ein Ordnungsbegriff (z.B. nach Herkunftsgebiet) hilfreich.

Wichtig: Bringen Sie Geduld und Spürsinn mit. Vernetzen Sie sich mit Genealogie-Vereinen. Wenn Sie nicht mehr weiterkommen, suchen Sie Kontakt zu Experten (Berufsgenealogen und/oder konkrete Anfragen an Archive) In der Familienforschung gibt es keine Aufzüge, sondern nur Treppenstufen!

Familiengeschichte in Sachsen-Anhalt

Familiengeschichte im Nordrhein-Westfalen

Familiengeschichte im Westerwald

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