Check In: Kopenhagen

150 Euro für ein Wochenende in Dänemarks Hauptstadt

Kopenhagen - eine der teuersten Städte der Welt. Gar nicht so leicht, dort mit nur 150 Euro ein Wochenende zu verbringen. ZDF-Reporterin Yvette Kampfmann hat die Herausforderung angenommen und erlebte zwei tolle Tage in Dänemarks Hauptstadt.

Yvette Kampfmann in Kopenhagen
Yvette Kampfmann in Kopenhagen Quelle: ZDF

Bonbons, Achterbahn und Meerjungfrau

Das moderne, designorientierte Kopenhagen kann man in zwei Tagen gut erkunden. Die dänische Hauptstadt ist klein, zehnmal kleiner als Berlin zum Beispiel. Das Fahrrad ist daher ein wirklich praktisches und kostengünstiges Transportmittel. Mit Hilfe den sogenannten Citybikes, die man sich an Stationen in der ganzen Stadt gegen ein kleines Pfand ausleihen kann, kommt man überall hin.
Um das Wahrzeichen der Stadt ungestört sehen zu können, sollte man frühmorgens da sein. Die kleine Meerjungfrau sitzt seit fast 100 Jahren im Hafen von Kopenhagen und ist ein echter Touristenmagnet. Empfehlenswert ist auch eine Bootsrundfahrt. So kann man jede Menge Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus besichtigen.




Ein Muss ist der Besuch im Tivoli. Der älteste Vergnügungspark der Welt ist die größte Touristenattraktion in Kopenhagen. Am besten kommt man in den Abendstunden. Dann leuchten die rund 120.000 Glühbirnen und tauchen den Park in goldenes Licht.

Check In: Kopenhagen - Teil 2Ein echtes Spektakel erlebt man jeden Tag um 12.00 Uhr vor Schloss Amalienborg. Der Wachwechsel der königlichen Garde dauert eine halbe Stunde und ist kostenlos. Tipp: Pünktlich sein, denn es wird sehr voll. Ebenfalls königlich: "Sømods Bolcher". In der Bonbon-Werkstatt des Hoflieferanten kann man bei der Produktion zusehen. Seit über 100 Jahren werden hier Süßigkeiten von Hand gefertigt. Die Besichtigung ist gratis.

Hotdogs, Heringe und "Gammel Dansk"

Gegen den kleinen Hunger zwischendurch hilft ein typischer Snack: dänische Hotdogs. Die roten Würstchen im Brötchen gibt es in Kopenhagen an jeder Ecke. Wer essen gehen will, sollte das älteste Restaurant Kopenhagens ausprobieren. Das "Det lille apothek" gibt es seit 1720. Hier genießt man zum Beispiel Schweine-Krustenbraten und Hering mit dänischem Bier. Und anschließend gibt es "Gammel Dansk", einen Kräuterschnaps.

Bevor man wieder abreist, sollte man ganz stilvoll im "Royal Cafe Kopenhagen" eine Kleinigkeit essen. Das Café gehört der königlichen Porzellanmanufaktur. Nicht so günstig, aber einen Besuch wert. Das royale Porzellan, auf dem serviert wird, kostet mehrere Tausend Euro. ZDF-Reporterin Yvette hat es geschafft. Sie ist inklusive Übernachtung in ihrem Budget geblieben. Die Bilanz für zwei Tage Kopenhagen: 147,85 Euro.

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