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DFB-Team feiert Kantersieg in der Ukraine

Frauenfußball - EM-Qualifikation

Die deutschen Fußballerinnen haben auch ihr zweites Qualifikationsspiel für die EM 2021 deutlich gewonnen. Die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg setzte sich in der Ukraine 8:0 (3:0) durch und führt die Gruppe I mit sechs Punkten an.

Videolänge:
1 min
Datum:
03.09.2019

Drei Tage nach dem 10:0 gegen Montenegro trafen in Lwiw (Lemberg) Dreifach-Torschützin Sara Däbritz (5./80./88.) sowie Lina Magull (28.), Felicitas Rauch (32.), Lena Oberdorf (54.), Svenja Huth (85.) und Leonie Maier (90.+2) für den Rekordeuropameister.

"Wir wollten das seriös und gut erledigen", sagte Voss-Tecklenburg im ZDF. "Ich bin froh, dass wir schnell 3:0 geführt haben. Da hat der Gegner gemerkt, hier ist heute nichts zu holen." Das Rückspiel steigt am 5. Oktober (14 Uhr) in Aachen. Die weiteren Gegner auf dem Weg zur Endrunde in England sind Griechenland und Irland. Die neun Gruppensieger sowie die drei besten -zweiten qualifizieren sich direkt für die EM.

"Stärkster Gruppengegner" chancenlos

"Wir wissen genau, wenn wir nur 80 Prozent Leistung auf den Platz bringen, wird es nicht reichen. Es ist wichtig, dass wir volle Leidenschaft auf den Platz bringen", hatte Voss-Tecklenburg am Tag vor der Partie noch gesagt und die Ukraine als "stärksten Gruppengegner" bezeichnet. Doch wie schon gegen die bestenfalls zweitklassigen Montenegrinerinnen startete die Elf um Spielführerin Alexandra Popp hochkonzentriert und fokussiert.

Schon nach drei Minuten hatte die Wolfsburgerin per Kopf die Chance zur Führung. Diese gelang dann aber wenig später Däbritz, die in diesem Sommer vom FC Bayern München zu Paris Saint-Germain gewechselt war. Glück hatten die Deutschen bei der einzigen Chance der Ukrainerinnen in der ersten Halbzeit, als die Freiburger Torhüterin Merle Frohms reaktionsschnell gegen Weronika Andruchiw (9.) den möglichen Ausgleich verhinderte.

Komfortabler Vorsprung schon zur Pause

Anschließend bestimmten die Gäste das Geschehen, ließen bis zum Pausenpfiff keine weiteren Möglichkeiten mehr zu und schossen einen komfortablen Vorsprung heraus. Magull mit einem direkt verwandelten Freistoß und Rauch im Nachschuss nach einem vergebenen Elfmeter von Popp erhöhten.

Nach dem Wechsel kam auch Innenverteidigerin Oberdorf zu ihrem ersten Länderspiel-Tor. Nach einem Eckball von Dzsenifer Marozsán traf die 17-Jährige von der SGS Essen aus kurzer Distanz. Die eingewechselte Münchnerin Linda Dallmann hatte einen Tag nach ihrem 25. Geburtstag die Chance zum 5:0, scheiterte aber an Torhüterin Katerina Samson (77.). Am Ende gelang dann aber doch noch der nie gefährdete Kantersieg.

Quelle: sid, dpa

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