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Gold für DSV-Skispringerinnen

Nordische Ski-WM in Seefeld

Die deutschen Skispringerinnen haben Geschichte geschrieben. Das DSV-Quartett sicherte sich bei der ersten Austragung des Team-Wettbewerbs bei einer WM die Goldmedaille.

Videolänge:
1 min
Datum:
26.02.2019

Die Mannschaft gewann den Wettbewerb in der Besetzung Carina Vogt (Degenfeld), Katharina Althaus (Oberstdorf), Juliane Seyfarth (Ruhla) und Ramona Straub (Langenordnach) vor Österreich und Norwegen. "Es war ein sehr großer Moment für uns. Ich war ein bisschen nervös. Es ist immer schwer in so einer speziellen Disziplin. Ich bin einfach glücklich", sagte Vogt.

Der Favorit setzt sich durch

Deutschland wurde seiner Favoritenrolle vor 3400 Zuschauern an der Toni-Seelos-Schanze gerecht und entschied nach zwei Erfolgen im japanischen Zao und im slowenischen Ljubno auch den dritten Teamwettbewerb in diesem Winter für sich. Bei der vergangenen WM sowie bei den Olympischen Winterspielen vor einem Jahr in Pyeongchang war der Wettbewerb noch nicht Teil des Programms. 

Auch für Seefeld gaben die Veranstalter erst wenige Wochen vor dem WM-Start bekannt, dass auch die Frauen im Team um Medaillen kämpfen dürfen. Bundestrainer Bauer und seine Athletinnen hatten sich immer wieder vehement für die Aufstockung des Programms bei Großereignissen ausgesprochen. Am Mittwoch (16:15 Uhr/live im ZDF) steht das Einzel auf dem Programm.

Zehn Meter Vorsprung

Bei dem Erfolg mit umgerechnet gut zehn Metern Vorsprung waren vor allem Althaus und Straub die Garanten. Schlussspringerin Althaus, die in diesem Winter schon zehnmal im Einzel auf dem Podest stand, brachte den Sieg mit Sprüngen auf 104,5 und 99,5 Meter ins Ziel. Für sie war es nach dem Mixed 2015 in Falun der zweite WM-Titel. Vogt holte nach zweimal Einzel- und zweimal Mixed-Gold sogar den fünften WM-Titel.  Das hat vor der 27-Jährigen noch kein deutscher Skispringer geschafft. Straub und Seyfarth sind erstmals Weltmeisterinnen.

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