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Streit um Dokumentarfilm "Elternschule"

Die Filmdokumentation "Elternschule" über Therapien in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen hat eine heftige Debatte ausgelöst. Der Deutsche Kinderschutzbund kritisiert Szenen, in denen Kinder psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt seien.

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01.11.2018
01.11.2018

Nach der Anzeige eines Arztes leitete die Staatsanwaltschaft Essen Ermittlungen gegen die Einrichtung ein. Es gehe um den Verdacht der Misshandlung Schutzbefohlener, sagte ein Behördensprecher. "Es geht um die Handlungen, die in dem Film gezeigt werden", erläuterte er. Die Klinik bezeichnete die Vorwürfe in einer Stellungnahme als "haltlos".

Der erst vor knapp drei Wochen in den Kinos gestartete zweistündige Film handelt von der mehrwöchigen Behandlung von psychosomatisch erkrankten Klein- und Vorschulkindern etwa mit massiven Ess- und Schlafstörungen oder von Kindern, die 14 Stunden am Tag schreien. In die stationären Therapien in der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik sind auch die Eltern stark eingebunden. Jährlich behandelt die Abteilung rund 150 Kinder und ihre Eltern. Seit seinem Erscheinen im Oktober sorgt "Elternschule" für kontroverse Debatten über die angewandten Therapiemethoden.

Quelle: dpa

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