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Real legt gegen Bayern vor

Madrid gewinnt Halbfinal-Hinspiel in München mit 2:1

Real Madrid

Nachrichten | heute plus - Real legt gegen Bayern vor

Real Madrid hat im Halbfinale der Champions League die besseren Karten nach dem 2:1 (1:1) im Hinspiel beim FC Bayern. Dabei gingen die Münchner durch Joshua Kimmich zunächst in Führung.

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Marcelo glich in der 44. Minute aus, Marco Asensio nutzte einen Fehlpass von Rafinha in der 57. Minute zum Siegtreffer für Real. Die Bayern verloren zudem schon in der ersten Halbzeit Arjen Robben und Jérôme Boateng durch Verletzungen. Kurz vor Schluss traf es dann auch noch Javi Martinez.

Bittere Heimniederlage

Für die Bayern war es die erste Heimniederlage seit einem Jahr (DFB-Pokal-Halbfinale gegen Dortmund), für Heynckes die erste in der Königsklasse seit dem Achtelfinal-Rückspiel 2013 gegen den FC Arsenal (0:2).

"Mitte der ersten Halbzeit waren wir gut im Spiel, dann aber zu naiv", sagte Kapitän Thomas Müller, "wir hatten so viele Möglichkeiten, da musste ich schon süffisant lächeln, als es mit 1:1 in die Kabine ging. Es war viel, viel mehr drin." Dennoch sei im Rückspiel am kommenden Dienstag (1. Mai, 20:15 Uhr/ZDF, Anstoß 20:45 Uhr) noch "alles möglich. Aber wir haben uns heute keinen Gefallen getan", so Müller.

Ronaldo im Griff

Dabei hatten die Bayern, die 2014 im Halb- und 2017 im Viertelfinale jeweils nach Heim-Pleiten (0:4, 1:2) an Real gescheitert waren, sogar Superstar Cristiano Ronaldo im Griff. Auch Toni Kroos zeigte im Mittelfeld des Rekordsiegers der Champions League (zwölf Titel) keine überragende Partie.

Heynckes musste seine Pläne früh über den Haufen werfen. Nach dem Ausfall von David Alaba verletzte sich auch Robben. Für den Niederländer kam Thiago (8.), der nur mühsam ins Spiel fand. Überhaupt stockte der Bayern-Motor nach euphorischem Beginn bald. Real witterte die zunehmende Verunsicherung, traute sich mehr zu, attackierte die Münchner früher.

Kimmich schlägt zu

Mitten in der Drang-Periode der Königlichen schlug plötzlich Kimmich zu. Ein James-Pass in die Tiefe reichte, um Reals linke Abwehrseite zu entblößen. Kimmich strebte alleine gen Keylor Navas und überraschte den Keeper mit einem satten Schuss in die Torwart-Ecke.

Doch in den Jubel hinein platzte der nächste Schock für die Bayern und Bundestrainer Joachim Löw, der unter den 70.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena saß: Boateng saß auf dem Boden, fasste sich an die Leiste - und musste ebenfalls raus. Für ihn kam Niklas Süle (34.), nur Sekunden später hätte Franck Ribery auf 2:0 erhöhen können.

Marcelo trifft - Lewandowski nicht

Real versuchte, sich mit der ein oder anderen härteren Aktion zurück ins Spiel zu kämpfen. Die lange Leine des Unparteiischen Björn Kuipers führte zu einer gewissen Hektik, von der sich die Gästeabwehr anstecken ließ. Mats Hummels und Müller hätten dies beinahe genutzt, stattdessen aber traf Marcelo von der Strafraumgrenze ins Bayern-Tor. Martinez machte dabei eine unglückliche Figur. Robert Lewandowski köpfte Navas freistehend kurz vor der Pause in die Arme.

Ronaldos erster Torschuss nach dem Wiederanpfiff landete im Seitenaus. Asensio hatte nach Rafinhas Fehlpass frei vor Ulreich leichtes Spiel. Die Bayern drängten vor allem mit Ribery vehement auf den Ausgleich. Kurz vor Schluss scheiterte Lewandowski aus kurzer Distanz.

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