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DEB-Team auf Viertelfinalkurs

Dritter Sieg im dritten Spiel bei Eishockey-WM

Eishockey-WM, Deutschland gegen Frankreich

Dritter Sieg im dritten Spiel: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der WM in der Slowakei das Viertelfinale fest im Visier. Das Team um den NHL-Star Leon Draisaitl bezwang Frankreich mit 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) und übernahm in der …

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Nach dem Erfolg gegen Frankreich kann das DEB-Team schon am Mittwoch gegen den WM-Gastgeber Slowakei den Einzug in die K.o.-Runde so gut wie perfekt machen.

Neben NHL-Topstar Draisaitl (38. Minute) trafen am Dienstag die beiden Mannheimer Meisterspieler Moritz Seider (18.) und Matthias Plachta (34.). NHL-Verteidiger Korbinian Holzer erzielte den Endstand (60.). Für Frankreich war Kapitän Damien Fleury (25.) erfolgreich.

Grubauer mit muskulären Problemen

Mit einem Sieg gegen die Slowakei wäre der vorzeitige Viertelfinal-Einzug fast sicher. Ob NHL-Torhüter Philipp Grubauer im bislang wichtigsten Spiel der Vorrunde aber mitwirken kann, ist noch unsicher.

DEB-Torhüter Philipp Grubauer
DEB-Goalie Grubauer musste mit muskulären Problemen vom Eis.
Quelle: ap

Der Stanley-Cup-Sieger des Vorjahres ging nach 30 Minuten mit muskulären Problemen vom Eis. "Reine Vorsichtsmaßnahme", hieß es vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) dazu zunächst. "Wir schauen morgen früh, wie es ihm geht", sagte Bundestrainer Toni Söderholm am späten Abend.

Olympia-Ticket winkt

Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ist nicht nur auf dem besten Weg ins WM-Viertelfinale, sondern hat das Ticket für die Winterspiele in Peking praktisch schon in der Tasche.

"Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Die Reihen finden sich, die Chemie stimmt", sagte der Münchner Patrick Hager, der aber auch warnte: "Die großen Herausforderungen kommen erst noch."

NHL-Stürmer machen Dampf

Um noch mehr Druck auf den Gegner erzeugen zu können, hatte Bundestrainer Toni Söderholm gegen Frankreich sein Team umgestellt.

In Draisaitl und Dominik Kahun spielten die beiden besten deutschen NHL-Stürmer zusammen in einer Angriffsreihe. Tatsächlich wurde es stets gefährlich, wenn die NHL-Stürmer auf dem Eis waren.

Youngster Seider überzeugt erneut

Nach einem trainingsfreien Tag wirkte Deutschland noch einmal strukturierter als in den ersten Spielen. Zur Ruhe im deutschen Spiel trug vor allem aber erneut der erst 18 Jahre alte Abwehrspieler Seider bei. Ruhig, abgeklärt und mit Zug zum Tor war der auch in der NHL begehrte Teenager erneut bester deutscher Abwehrspieler.

Wie aus dem Nichts glichen die harmlosen Franzosen, die in Pierre-Edouard Bellemare und Antoine Roussel zwei für sie wichtige NHL-Spieler in diesem Jahr nicht dabei haben, aber zunächst aus. Wie schon im ersten Spiel gegen die Briten ließ sich das deutsche Team vom Ausgleich aber nicht aus der Ruhe bringen und spielte ihre Angriffe konzentriert und dominant weiter. Plachta und Draisaitl entschieden die Partie noch vor der zweiten Drittelpause.

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